17-jährige Katalin

13. März 2019 11:55; Akt: 13.03.2019 13:17 Print

Schülerin kämpft für landesweites Rauchverbot

Nach ihrem Austauschjahr in Australien fiel Katalin Widmann (17) erst auf wie viel in Österreich geraucht wird. Jetzt setzt sie sich für das Rauchverbot ein.

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Die Debatte um ein totales Rauchverbot in der Gastronomie spaltet seit Monaten das Land. Nach neuesten Umfragen befürworten 51 Prozent der Österreicher das Verbot. Noch im März will der Verfassungsgerichtshof entscheiden, wie es weitergeht - "Heute" berichtete.

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Junge Schülerin sorgt für Aufsehen

Für Aufsehen sorgt jetzt die 17-jährige Schülerin Katalin Widmann. Nach ihrem Austauschjahr in Australien steht für Katalin fest: Österreich muss sich ändern. "Es ist in Australien einfach kein Thema, als Jugendlicher zu rauchen. Sie kommen nicht so leicht an Zigaretten und es ist auch nicht so wie in Österreich, dass es dort cool wäre, zu rauchen", sagt die junge Frau.

Widmann widmet ihre vorwissenschaftliche Matura-Arbeit dem Rauchverhalten österreichischer Jugendlicher. Ihre Arbeit hat dabei so sehr überzeugt, dass sie ins Parlament eingeladen wurde. Sie appelliert an die Regierung, dass sie sich "für die Gesundheit entscheidet". Die Schülerin meint, dass die Zahl jugendlicher Raucher durch ein Rauchverbot in der Gastronomie erheblich sinken würde.

Australia besser als Austria?

In Australien rauchen nur drei Prozent der Jugendlichen, in Österreich sind es 15. Während bei uns eine Packung "Tschick" um etwa 5 Euro zu kaufen ist, zahlt man in Australien rund 17 Euro dafür. In Österreich darf man in zahlreichen Lokalen rauchen, in Australien ist es sogar an den meisten öffentlichen Orten verboten. Werden einem Jugendlichen in Österreich Zigaretten verkauft, ist maximal mit einer Verwarnung zu rechnen. In Australien bezahlt man stolze 3.500 Euro Strafe für ein derartiges Vergehen.

Ausgang noch ungewiss

Gastronomen hierzulande halten von dem Rauchverbot eher wenig - sie fürchten sich vor enormen Umsatzverlusten durch das Rauchverbot. 880.000 Menschen haben für das Verbot in der Gastronomie im Rahmen des "Don't smoke"-Volksbegehrens unterschrieben.

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(rfr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • LadyBO am 13.03.2019 12:53 Report Diesen Beitrag melden

    Wichtigtuerin

    manchen ist alles recht, um auf sich aufmerksam zu machen ... hat die nix besseres zu tun? oder keine freunde?

  • Marie am 13.03.2019 13:01 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    Wie wärs wenn sie sich um ihr eigenes leben kümmert. WIr haben schon genug besserwisser in diesem land , irgendwann reichts.

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  • Herr Rossi am 13.03.2019 12:36 Report Diesen Beitrag melden

    Die Nächste.....

    Die soll lieber für gute Noten kämpfen. Da kommt schon wieder so ein Ungustl wie Herr oder Maurer nach. Man schenkt den kleinen Mädchen einfach zu viel Aufmerksamkeit.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • DerBayer am 18.03.2019 07:08 Report Diesen Beitrag melden

    Haben wir schon hinter uns...

    Ich habe mich damals furchtbar darüber geärgert, als bei uns in Bayern das absolute Rauchverbot eingetreten ist. Jetzt nach all den Jahren habe ich zwar grundsätzlich kein Problem mehr damit, da es im Restaurant echt angenehmer ist ohne Rauch zu essen, aber dieses "absolut" stört mich einfach! Es hätte wenigstens die Möglichkeit geben sollen, dass jeder Wirt, Diskotheken oder Barbetreiber das selber entscheiden darf bzw wenigstens die Möglichkeit für Raucherräume offen bleiben darf. Auf die Art und Weise mit der das ganze in Bayern stattgefunden hat ist das reine Bevormundung! Grüße aus Bayern

  • hobbyfotowien am 14.03.2019 00:43 Report Diesen Beitrag melden

    Rauchen ist jeden seine Sache

    Ich habe nach meine Schlaganfälle aufgehört, das war meine Entscheidung! Warum sich nach hunderten von Jahren nun alle so aufregen verstehe ich nicht, als kleines Kind ging ich mit meinen Großeltern in Lokale da wurde geraucht man brauche ein Messer um etwas zu sehen ich habe mehr als 35 Jahre geraucht meine Frau raucht heute noch ich nicht und ich habe damit kein Problem. Die Bevormundung der EU Nerven nun schon extrem und unsere Regierung spielt bei allem mit!

    • LA am 19.03.2019 03:44 Report Diesen Beitrag melden

      MA

      Ja Ihre Schlaganfälle hatten wohl damit zu tun dass sie 35 Jahre geraucht haben und als Kind in Raucherlokale gehen mussten (daran erinnere ich mich übrigens auch noch sehr gut). Wieso muss es so weitergehen? Der Siegeszug der Zigarette hat eigentlich erst vor rund 100 Jahren begonnen, uns Menschen gibt es schon tausende Jahre! Manchmal kommen wir eben auch auf Fehler drauf und korrigieren diese! Ihnen und ihrer Frau alles Gute.

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  • Sunny am 13.03.2019 23:47 Report Diesen Beitrag melden

    Themenverfehlung

    Hm, Wut und Qualm herrscht hier.. warum fühlen sich die Raucher gleich so angegriffen? Die Kernaussage dahinter ist doch, dass die nächsten Generationen davor geschützt sein sollten, mit dem Rauchen zu beginnen. Ich hab mir immer gewünscht, dass in meiner Kindheit das Rauchen bereits mehr verpönt und nicht so verherrlicht hätte werden sollen. Dann hätte ich wahrscheinlich wie viele andere gar nicht erst damit begonnen. Es geht nicht um das Verbieten für die Alten, es geht um das Schützen der Nachfolger. Hand auf 's Herz, ist uns Rauchern echt egal, ob unsere Kinder derselben Last erliegen?

  • Angel66 am 13.03.2019 23:21 Report Diesen Beitrag melden

    Verwöhnte Göre..Wer denkt sie, dass sie ist?!!

    Es steht der Göre absolut nicht zu, mich in meiner Lebensweise einschrenken zu wollen!... soll sie einmal beweisen, ob sie für unsere Gesellschaft Leistung erbringen kann..und selbst dann ist sie nur 1 von Millionen...es steht ihr auch absolut nicht zu, in ihrem Alter Forderungen zu stellen..bisher hat sie vom Staat nur genommen ( auch v.Steurzahler der raucht)... jetzt wird es höchste Zeit, dass sie zurückgibt! Ergo, soll sie arbeiten gehen, sich dem Leben stellen,Steuern zahlen! SIE muß ja nicht rauchen...auch keine Drogen oder Medikamente nehmen.

  • Ohnenik am 13.03.2019 22:50 Report Diesen Beitrag melden

    Schluss jetzt!

    Es reicht langsam! 1. Lass ich mich nicht belehren, wie schlimm und schädlich das Rauchen ist - das weiß ich selber, bin ja schon ein großes Mädchen! 2. Geht es niemanden was an, ob ich rauche oder nicht, weil das meine Sache ist und ich für mich selbst verantwortlich bin! 3. Rauche ich nur da, wo es erlaubt ist und halte mich strikt dran...Aber: Ich lasse mich nicht bevormunden und rauche mit Genuss weiter. Ich habe keine Absicht mit dem Rauchen aufzuhören. Darauf rauch ich jetzt eine.

    • kaniza am 14.03.2019 16:07 Report Diesen Beitrag melden

      Ignorant

      Sie können machen was Sie wollen das Problem dabei ist aber das durch Ihre Sucht andere in Mitleidenschaft gezogen werden und Ihren Qualm dulden müssen.

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