Therapie ging schief

19. September 2017 04:00; Akt: 18.09.2017 16:46 Print

Botox gegen Migräne: "Gesicht war gelähmt"

Botox ist als Falten-Killer bekannt, doch das Gift wird auch gegen Migräne eingesetzt. Bei Rebana B. wurden jedoch nicht nur die Kopfschmerzen gelähmt.

Nach der Botox-Behandlung spürte Rebana B. ihr Gesicht nicht mehr.  (Bild: zVg)

Nach der Botox-Behandlung spürte Rebana B. ihr Gesicht nicht mehr. (Bild: zVg)

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Sie ist erst 28 Jahre jung, dennoch hat Rebana B. schon Botox ausprobiert. Doch nicht um Fältchen zu bekämpfen, sondern um ihre quälenden Kopfschmerzen loszuwerden. Aber die Therapie legte nicht nur die Migräne der Wienerin lahm: „Nachdem mir das Nervengift gespritzt wurde, war mein Gesicht gelähmt. Ich konnte plötzlich meine Stirn nicht mehr hochziehen. Mein Nacken und mein Kiefer waren völlig steif und ich konnte meinen Kopf kaum noch bewegen“, erzählt die 28-Jährige im Gespräch mit „Heute“.

"Leide seit Wochen an den Nebenwirkungen"

Mehr als ein Jahr lang hatte die Ernährungsberaterin an heftigem Kopfweh gelitten. Dann machte sie ein Arzt auf die Botox-Behandlung aufmerksam. „Ich hatte davor Unmengen Tabletten geschluckt und verschiedene Therapien ausprobiert. Nichts hat geholfen“, so die Wienerin. Als klammerte sie sich im August an den letzten Rettungsanker: Eine Botox-Spritze um mehrere hundert Euro.

Die Behandlung sollte alle zwei bis drei Monate wiederholt werden. Für Rebana B. kommt das jedoch auf keinen Fall in Frage: „Ich leide bereits seit Wochen an den furchtbaren Nebenwirkungen. Ich kann die Therapie nicht empfehlen“

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(adu)

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