"Cold Case"

04. Februar 2018 14:24; Akt: 04.02.2018 15:20 Print

Österreicher sollen nun den Fall Maddie lösen

Die Erfahrungen aus den Kriminalfällen Kampusch und Kührer hilft englischen "Cold Case"-Ermittlern, neue Ansätze zu erforschen.

Die Eltern Gerry und Kate McCann mit einem Foto der verschwundenen Maddie. (Bild: Reuters)

Die Eltern Gerry und Kate McCann mit einem Foto der verschwundenen Maddie. (Bild: Reuters)

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Spezialisierte "Cold Case"-Ermittler aus Österreich sind international renommiert. Aus den spektakulären Kriminalfällen Natascha Kampusch und Julia Kührer konnte man wichtige Erkenntnisse sammeln, die auch in der Suche nach der seit 2007 vermissten Maddie McCann helfen könnten.

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Das Mädchen wurde vor über zehn Jahren aus einem Hotelzimmer in Portugal entführt - seitdem fehlt jede Spur von ihr. Die Analysen der Austro-Ermittler zu den heimischen Fällen könnten nun auch den englischen Behörden weiterhelfen. Der österreichische "Cold Case"-Chefermittler Kurt Linzer sagt dazu zur "Kronen Zeitung": "Die große Hoffnung: Vielleicht führen unsere dazu gesammelten Erfahrungen zu neuen Ermittlungsansätzen bei der Suche nach dem Mädchen."

Die österreichische Expertise in Sachen "Cold Case"-Ermittlungen hilft anderen Ländern außerdem, selbst solche Einheiten aufzubauen. Eine übergreifende Zusammenarbeit ist geplant.

"Cold Case"?
"Cold Case" - so nennen Ermittler Kriminalfälle, die trotz intensiver Bemühungen nicht gelöst werden können. Die Fälle werden mangels neuer Spuren zur Seite gelegt. Bis eine darauf spezialisierte Abteilung die Akten wieder aufrollt und es mit neuen Ansätzen nochmals probiert.

Oft geht es darum um vermisste Personen oder mysteriöse Mordfälle. Die österreichische "Cold Case"-Einheit gibt es seit 2010, sie ist im Bundeskriminalamt angesiedelt.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fridl am 04.02.2018 15:26 Report Diesen Beitrag melden

    Schande......

    Bei der Kampusch waren doch nur Pannen, die ist ja nach 8 Jahren alleine zurück gekehrt.

  • Alex am 04.02.2018 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    Shabeskeer

    Kampusch war eingefädelt, organisierter Menschenhandel, was diese kleine Mädchen betrifft, es gibt Kreise die tun Fuer Geld alles, auch ihrem Boss verkaufen.... Ich mache mir keine Hoffnung das diese noch lebt

  • Jan am 04.02.2018 22:44 Report Diesen Beitrag melden

    Finden...nicht labern

    Mir egal wer was macht. Hauptsache man findet das Mädl mal endlich!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Mario K am 05.02.2018 12:30 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Im Fall Maddy ist von Hotelpersonal ein Fahndungsfoto erstellt worden, zu Personen, die nicht Gäste im Hotel waren. Eine Übereinstimmung war erdrückend.....Podesta!!! Einer der übelsten Sorte vom Clinton-Clan! Der Ermittler Tod ......Auftragsmord! Es ist bekannt, dass insbesondere Kinder für Ritualmorde benutzt werden! Es wird aller höchste Zeit, diese Menschen verachtenden Machenschaften zu bekämpfen!

  • Jan am 04.02.2018 22:44 Report Diesen Beitrag melden

    Finden...nicht labern

    Mir egal wer was macht. Hauptsache man findet das Mädl mal endlich!

    • Heinz Rust am 05.02.2018 14:54 Report Diesen Beitrag melden

      Herr

      Ich stimme Ihnen zu, wenngleich ich auch nur wenig Hoffnung habe, dass Maddie noch lebt. Aber allein der Eltern willen muss sie gefunden werden!

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  • Aex am 04.02.2018 19:48 Report Diesen Beitrag melden

    Shabeskeer

    Die wollten ja Nichteinnal die Verbrecher der, 90iger einsperren, was sollen die großartig aufdecken Besser wäre mal die Wahrheit zu sprechen wenn es im Tibor foco geht oder den erschaffen Franz Fuchs, Nein danke zu oesterreich Das fbi sollte Fuer oesterreich die Ermittlungen übernehmen, da werdens wieder ein bisschen leiser

  • Franz Weinpolter am 04.02.2018 19:17 Report Diesen Beitrag melden

    Inflationär

    Vergeht eigentlich keine Woche wo man was zu McCann und Kampusch zu lesen genötigt wird???

  • Alex am 04.02.2018 16:05 Report Diesen Beitrag melden

    Shabeskeer

    Fragt halt mal den expokizeigeneral und den mit 2,20 die engsten Mitarbeiter im organisierten Menschenhandel