Verglichen mit 2017

03. April 2019 19:29; Akt: 03.04.2019 19:35 Print

Wo das Wohnen günstiger wurde – und wo teurer

Die Mietpreise sind im im Vergleich zum Vorjahr in vielen Landesteilen deutlich gestiegen. In Wien wurde das Wohnen in 22 von 23 Bezirken teurer.

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Tipps und Tricks fürs Platzsparen beim Wohnen.

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Die Immobilienplattform "Willhaben" hat Angebote der eigenen Website aus dem Jahr 2018 mit jenen aus 2017 verglichen und stellt einen Anstieg der angebotenen Mietwohnungspreise in beinahe 80 Prozent der untersuchten Bezirke fest. Der stärkste Anstieg der Preise wurde im elften Wiener Gemeindebezirk Wien-Simmering festgestellt, wo die Preise um bis zu 7,6 % gestiegen sind. Den stärksten Rückgang der Preise verzeichnet der burgenländische Bezirk Oberpullendorf (-4,2 Prozent).

Auf den Quadratmeter gerechnet, wohnt man im ersten Wiener Gemeindebezirk Wien-Innere Stadt am teuersten, wo man 18,91 Euro pro Quadratmeter bezahlen muss. Dicht gefolgt liegen auf Platz zwei und drei Innsbruck (16,85 Euro) und Kitzbühel (15,29 Euro). Am günstigsten wohnt man in Hermagor (Ktn) und Oberpullendorf (Bgld), wo der Quadratmeterpreis jeweils nur 6,6 Euro beträgt.

Der Osten wird teurer

In Wien wurde das Wohnen in 22 der 23 Bezirke im Vergleich zum Vorjahr teurer. Lediglich im siebten Bezirk Wien-Neubau konnte ein leichter Rückgang (-1,3 Prozent) festgestellt werden. In Niederösterreich wurden allen voran im Wiener Speckgürtel höhere Preise als im Vorjahr registriert.

Spitzenreiter sind hier Hollabrunn (+6,5 Prozent) und Gänserndorf (+5,4 Prozent). In Waidhofen/ Ybbs gingen die Angebotspreise für Mietwohnungen im Durchschnitt um 2,7 Prozent zurück. Im Burgenland bleiben laut Untersuchung Neusiedl/ See und Eisenstadt am teuersten, wobei in der Landeshauptstadt ein Anstieg von gleich sieben Prozent zu Buche steht.

Die restlichen Landeshauptstädte im Vergleich

Neben Wien und Eisenstadt stiegen die Preise auch in Salzburg und St. Pölten merklich (um 4,3 bzw. 4,2 Prozent). In den übrigen Landeshauptstädten stiegen die Preise im Vergleich dazu nur leicht. In Linz und Innsbruck gingen die Preise etwa nur um 1,6 bzw. 1,7 Prozent in die Höhe. Kärntens Hauptstadt Klagenfurt wurde nur unwesentlich teurer (+1,8 Prozent).

Lediglich in Graz sanken die durchschnittlichen Preise, wenn auch nur leicht (-0,2 Prozent). Die exakte Preisentwicklung im Landesvergleich und wo Wohnen sogar eine Spur oder deutlich günstiger geworden ist, entnehmen Sie der beigefügten Graphik.

Die Mietpreisentwicklung in Österreich nach Bezirken.

"Willhaben" hat laut eigenen Angaben 235.000 Inserate für die Auswertung aus den Jahren 2017 und 2018 herangezogen.
Aus Vorarlberg liegen aufgrund der geringen Datenbasis keine Ergebnisse vor.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Objektiv betrachtet am 03.04.2019 19:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Politik könnte das regeln

    Wenn die Regierenden wollten, könnte man das im Sinne der Menschen lösen. Nur interessiert das keinem der hochbezahlten Politiker.

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  • manola am 03.04.2019 23:51 Report Diesen Beitrag melden

    logisch

    Ist logisch denn die ganzen ständigen Neubauten die wir meist brauchen aufgrund des Zuwachses müssen ja irgendwie auch finanziert werden . Schaut man sich an was eine Eigentums- Wohnung heute kostet wird einem schlecht . Die Randbezirke werden grade zugepflastert soviel wird gebaut .Erschreckend !

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  • georg am 03.04.2019 21:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    dr.

    es ist ein verbrechen, die den mietzins erhöhen!!! alles nur abzocke und das schon seit jahren!!! i gfrei mi schon auf ein immoblase

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Ina am 04.04.2019 07:50 Report Diesen Beitrag melden

    Nur das arbeitende Volk zahlt Miete,

    die Anderen bekommen eh alle Zuschüsse und Beihilfen, leben also gratis auf großem Fuß!

  • schurkraid am 04.04.2019 07:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    zu teuer

    fast 8% wen man eine miete von 500 euro hernimmt ist das ein + von 40 euro das hat garnix mehr mit inflation zu tun wer kann sich das bitte leisten wenn man jährlich nur 15 euro mehr kriegt?

  • Wm am 04.04.2019 06:34 Report Diesen Beitrag melden

    Wm

    Nach dem Brexit die Wohnraum Preise in London und britischen Städten beobachten.

  • manola am 03.04.2019 23:51 Report Diesen Beitrag melden

    logisch

    Ist logisch denn die ganzen ständigen Neubauten die wir meist brauchen aufgrund des Zuwachses müssen ja irgendwie auch finanziert werden . Schaut man sich an was eine Eigentums- Wohnung heute kostet wird einem schlecht . Die Randbezirke werden grade zugepflastert soviel wird gebaut .Erschreckend !

    • myopinion am 04.04.2019 07:38 Report Diesen Beitrag melden

      AW manola

      Der 23. Bez. und in anderen Bezirken, wird derzeit massiv zugebaut. Da wo früher Gärtnerbetriebe, Felder oder einfach "Gstättn" war, wird alles zubetoniert. Parkplätze kaum zu finden, auch wegen der Parkplatzflüchtlinge und Pendler. Die U6 ist auch an ihrer Kapazitätsgrenze. Und es denkt offenbar auch niemand an die heimische Flora/Fauna, die hier genauso zerstört wird, wie die Lebensqualität, der Bewohner, die seit Jahrzehnten im Bezirk wohnen. Und ja, es wird einem schlecht bei den Wohnungskosten.

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  • georg am 03.04.2019 21:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    dr.

    es ist ein verbrechen, die den mietzins erhöhen!!! alles nur abzocke und das schon seit jahren!!! i gfrei mi schon auf ein immoblase

    • Wm am 03.04.2019 21:54 Report Diesen Beitrag melden

      Wm

      Wird nicht kommen bei dem Zuzug, schauen sie nach London wer da lebt kaum Engländer schauen sie nach Wien wer da lebt kaum Österreicher

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