Cybercrime

23. März 2019 08:10; Akt: 23.03.2019 14:14 Print

Achtung vor Mails von Porno-Erpressern!

Die Polizei warnt vor einer neuen Erpresser-Masche, in der die Betrüger mit Beweisen über den Besuch von Porno-Sites drohen. "Heute" klärt auf.

Die Polizei warnt vor neuen

Die Polizei warnt vor neuen "Sextortion"-Mails von Erpressern, die hohe Geldbeträge einstecken wollen. (Bild: iStock)

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"Seit geraumer Zeit stellen verschiedenste Formen der Internetkriminalität die Polizei vor eine große Herausforderung dar", sagt Kontrollinspektor Markus Lamb von der LPD Steiermark. Nun gebe es eine neue Art von zu erwartenden erpresserischen E-Mails, die die Runde machen.

Betrüger täuschen falsche Tatsachen vor

In den vergangenen Wochen und Monaten wurden diese massenweise ausgeschickt. Darin wird meist behauptet, dass die Computer des Empfängers gehackt und Beweise über dessen Besuch von Porno-Sites gesammelt wurden.

Die Betrüger drohen in weiterer Folge damit, Fotos und Videos zu veröffentlichen, wenn ein geforderter Geldbetrag nicht innerhalb einer bestimmten Zeitspanne entrichtet wird. Meist fordern die Erpresser die Leistung in Form von Bitcoins.

Empfänger soll verunsichert werden

Bei diesem Typus von Erpresser-Mails spricht man von sogenannten "Sextortion"-Nachrichten. Die Kriminalisten geben weiters an, als Ermittler der "Central Intelligence Agency (CIA)" in Fällen von Kinderpornografie tätig zu sein.

Sie verunsichern den Empfänger, indem sie sagen, dass er ins Visier der Behörden geraten sei. Dann stellen sie dem Opfer eine Löschung aus dieser Liste in Aussicht, wenn diese einen Geldbetrag von 2,5 Bitcoins (etwa 8.850 Euro) überweisen.

Zahlungen auf keinen Fall tätigen

"Wie auch bei anderen Mails in der Vergangenheit, handelt es sich auch hierbei um 'Spam-Mails mit erpresserischem Inhalt'. Auch wenn Nachrichten unter Umständen oftmals plausibel klingen, so sind dies meist frei erfundene Behauptungen." Eine neuerliche Welle an solchen Massenmails sei zu erwarten.

Die Polizei empfiehlt, derartige Mails nicht zu beantworten, keinen Aufforderungen nachzukommen, keine Zahlungen zu tätigen, sowie keine Mail-Anhänge oder enthaltene Links zu öffnen oder diesen zu folgen.

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(rfr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Desert Eagle am 23.03.2019 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    Was passiert großartiges,

    wenn ich solche Mails kommentarlos lösche und vergesse?

  • Mama Renate am 23.03.2019 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    Neu?

    Meine Nachbarin ist zum ersten Mal vor 15 Jahren zu mir mit so einem E-Mail gekommen. Bitcoin gabs damals noch nicht, sonst der selbe Schmarrn.

  • Robert Dolezal am 23.03.2019 16:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Manche lernen es nie.

    Und wieder werden welche einzahlen aus Angst oder Schamgefühl. Sonst würde es ja keine Cyberkriminalität mehr geben.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Robert Dolezal am 23.03.2019 16:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Manche lernen es nie.

    Und wieder werden welche einzahlen aus Angst oder Schamgefühl. Sonst würde es ja keine Cyberkriminalität mehr geben.

  • Watts am 23.03.2019 13:09 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht neu

    Ach das geht bei mir schon Wochenlang und meistens über meine eigene e-Mais Adresse.Da gibt es nur eins LÖSCHEN LÖSCHEN UND NICHTS ANDERES:

  • Desert Eagle am 23.03.2019 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    Was passiert großartiges,

    wenn ich solche Mails kommentarlos lösche und vergesse?

  • Mama Renate am 23.03.2019 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    Neu?

    Meine Nachbarin ist zum ersten Mal vor 15 Jahren zu mir mit so einem E-Mail gekommen. Bitcoin gabs damals noch nicht, sonst der selbe Schmarrn.

  • Hackl am 23.03.2019 08:45 Report Diesen Beitrag melden

    Österreicher haben nichts zu verbergen

    da hat wohl wieder einmal einer persönliche Daten mittels app ausgelesen. nur so kommen die darauf dass man erpressen kann. aber die Österreicher haben ja nichts zu verbergen. oder sie wissen einfach nicht was sie zu verbergen haben.