Fest trotz Krankheit

18. Dezember 2017 09:50; Akt: 18.12.2017 10:17 Print

Vielleicht das letzte Weihnachten für Danijela

Ein Mädchen könnte heuer zum letzten Mal Weihnachten feiern. Mutter Ivana will deshalb nicht verzweifeln, sondern ihrer Kleinen ein schönes Fest bereiten.

Die 3-jährigen Danijela im Betreuungsraum des Kinderhospiz Netz. (Bild: Kinderhospiz Netz)

Die 3-jährigen Danijela im Betreuungsraum des Kinderhospiz Netz. (Bild: Kinderhospiz Netz)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ob Namenstage, Geburtstage oder Weihnachten – für Ivana M. (30) fühlt sich jeder Feiertag wie ein Meilenstein an. Letztes Jahr bekam sie die Diagnose für ihre dreijährige Tochter gestellt: Danijela hat einen schweren Gendefekt (BNS-Syndrom) und ist körperlich sowie geistig schwer beeinträchtigt. Auch ihr Immunsystem ist geschwächt, weswegen sie schon öfter an Lungenentzündungen leiden musste.

Aufgeben kommt nicht in Frage

"Die Ärzte haben mir mehrmals gesagt, dass Danijela nicht überleben wird. Aber sie ist eine Kämpfernatur, sie hat es bis jetzt immer geschafft", so Ivana. Aber: "Jeder Tag könnte der letzte sein." Deswegen will sich die junge Mutter jedoch nicht ständig in den Schlaf weinen: "Mit Schwierigkeiten kann man umgehen. Wir müssen eben die Zeit, die wir haben, so gut wie möglich nutzen." Dazu gehört auch ein schönes Weihnachtsfest für Danijela und ihren Bruder (6).

Hilfe und Unterstützung

Bei den Vorbereitungen für den Heiligen Abend kann die junge Mutter auf Hilfe vom "Kinderhospiz Netz" zählen: "Die Pflegerinnen und ehrenamtlichen Mitarbeiter haben mir immer sehr geholfen." So kann sich Danijela heuer wieder über Packerl unterm Christbaum freuen – und ein bisschen lachen. Denn wenn Danijela lacht, dann lacht die ganze Familie.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(shoe)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.