Integrationsfonds

31. Dezember 2018 06:00; Akt: 30.12.2018 17:59 Print

Vier von zehn Migranten leben in Wien

Neue Statistik des Österreichischen Integrationsfonds der Bundesländer zeigt, dass Wien ein Melting-Pot an Kulturen ist.

Wo leben Migrant/innen in Wien?
Mit 48,1% war der Anteil der im Ausland
geborenen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung eines Bezirks im 15. Wiener
Gemeindebezirk (Rudolfsheim-Fünfhaus) am höchsten, gefolgt von Brigittenau (20. Bezirk) mit 44,7% und Margareten (5. Bezirk) mit 43,9%. Die Bezirke
mit den geringsten Anteilen an Migrant/
innen waren Hietzing (13. Bezirk) mit
26,3% und Liesing (23. Bezirk) mit 24,4%. (Bild: zVg)

Wo leben Migrant/innen in Wien? Mit 48,1% war der Anteil der im Ausland geborenen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung eines Bezirks im 15. Wiener Gemeindebezirk (Rudolfsheim-Fünfhaus) am höchsten, gefolgt von Brigittenau (20. Bezirk) mit 44,7% und Margareten (5. Bezirk) mit 43,9%. Die Bezirke mit den geringsten Anteilen an Migrant/ innen waren Hietzing (13. Bezirk) mit 26,3% und Liesing (23. Bezirk) mit 24,4%. (Bild: zVg)

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Fast ein Fünftel der in Österreich (1,7 Millionen) lebenden Menschen sind im Ausland geboren. Vier von zehn Ausländer leben in Wien, heißt es in der vom Österreichischen Integrationsfond zum sechsten Mal herausgegebenen Publikation „Bundesländer – Statistiken zu Migration und Integration“.

Von diesen 1,7 Millionen stammten die meisten aus Deutschland (228.000) und ein wenig über die Hälfte aus den sogenannten Drittstaaten (nicht EU- oder EFTA-Staaten). Bosnien und Herzegowina Geborene bildeten hier mit 166.752 die größte Gruppe, gefolgt von Personen aus der Türkei (160.300), Serbien(141.900) , Syrien (47.000) und Afghanistan (44.400).

Wien: Die meisten Zuwanderer aus Serbien und der Türkei

Den höchsten Anteil an Migranten findet man im 15. Wiener Gemeindebezirk (48%) , gefolgt von Brigittenau (45%) und Margareten (44%) . Die Bezirke mit den geringsten Anteilen an Migranten sind, laut Statistik aus den Bezirken Liesing (24%), Hietzing (26%) und Donaustadt (27%).

Nach Wien folgen im Bundesländer-Ranking mit 225.600 Migranten (13%) Oberösterreich und mit 210.900 (12%) Niederösterreich. Von den Städten haben Salzburg-Stadt (31 Prozent), Wels-Stadt (30,4 Prozent) und Innsbruck (30,3 Prozent) nach Wien den meisten Anteil an Ausländern.

Jeder zweite Wiener Schüler spricht eine andere Umgangssprache als Deutsch

Hier finden Sie die gesamte Publikation

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ehrlich am 31.12.2018 07:56 Report Diesen Beitrag melden

    Wien geht unter!

    ...ein einziger Graus ....einfach nur schrecklich!

  • Hagen Jax am 31.12.2018 08:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dankt dem Spritzwein

    Dank des Herrn der Spritzwein gerne trinkt um die Wahlen zu gewinnen.

  • Bunny am 31.12.2018 09:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    aja

    das in Wien jedes 2 Kind nicht Deutsch als Muttersprache hat stimmt nicht.In Öffentlichen Schulen liegt der Migrantenanteil bei 90 % . Da ist aber ein Unterschied,das sind 9 von 10 Kindern die nicht Deutsch als Muttersprache haben

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Guziwuzi am 31.12.2018 13:05 Report Diesen Beitrag melden

    Die Wiener reißen sich ja um diese Leute!!!!

    Die Wiener Stadtregierung reißen sich ja um diese Leute!!!! Dem Rest von Österreich kann's ja nur recht sein wenn alle Refugies nach Wien wollen. Wenn wir einmal nach Wien fahren müssen, fühlen wir uns nicht mehr zuhause! Dieses Gebiet gilt als verloren. Arm sind nur die Wiener Restösterreicher, aber sie haben bekommen was sie gewählt haben!!

  • Auchnemeinung am 31.12.2018 12:51 Report Diesen Beitrag melden

    Linke Politik

    Wird Ihnen aber bei der nächsten Wienwahl trotzdem nichts nützen. Ludwig wird Kurzzeitbgm! Da können die SPÖ und Freunde auch ihre Goldstückchen, genannt Flüchtlinge, in den nächsten Jahren zu "Österreichern" machen wie sie wollen. Der Wind hat sich Gottseidank gedreht. Der nächste BGM wird ein Blauer sein. Der vorherige war ja öfters blau.

  • Fritz am 31.12.2018 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    ausgestopft

    Bei mir in Favoriten sehe ich noch manchmal einen oder eine Österreicherin, aber sie werden schon seltener, bald nur mehr im Naturhistorischen.

  • Sowas am 31.12.2018 11:45 Report Diesen Beitrag melden

    Integration

    Man sollte langsam daran denken, dass die Schüler mit österreichischem Hintergrund sich langsam integrieren. Sprachkurse in Syrisch und Türkisch wären erforderlich. Hat man mit bisherigen Methoden keinen Erfolg muss man umdenken.

  • katja am 31.12.2018 10:05 Report Diesen Beitrag melden

    wer übernimmt die verantwortung?

    ich bin gespannt, wann unser sozialsystem kippt!