Nächster Kälteeinbruch

11. April 2019 09:27; Akt: 11.04.2019 14:01 Print

Die ersten Schnee-Fotos: Winter in Österreich

Wieder Wintereinbruch in Österreich: Bis zu 20 cm Neuschnee sind in den Hohen Tauern zu erwarten. Schon jetzt liegt Schnee in einigen Regionen, hier die ersten Fotos!

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Alpenraum kommt zwischen einem Tief über dem Mittelmeerraum und einem sich verstärkenden Hoch mit Zentrum über Skandinavien zu liegen. Die Höhenströmung dreht auf Nordost, damit sickert sukzessive kältere Luft ein. Hier alle Fakten zum Wintereinbruch in Österreich:


Schnee im Anmarsch: Wo fällt Schnee? Wie viel kommt? Wann?

Am heutigen Donnerstag führt ein Höhentief über dem Mittelmeerraum feuchte Luftmassen aus Osten in den Alpenraum, dabei fällt besonders im zentralen und östlichen Bergland häufig Schnee. Etwas Neuschnee ist dabei vor allem auf den Bergen von den Tauern und den Gurktaler Alpen bis zum Rax-Schneeberg-Gebiet zu erwarten, in den Hohen Tauern sind bis zu 20 cm Neuschnee zu erwarten. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 900 m im Mariazellerland und 1300 m im Kärnten.

Video: So kommt der Schnee nach Österreich

Am Freitag bleibt es bis auf ein paar Flocken am Alpenhauptkamm überwiegend trocken, nach derzeitigem Stand sorgt ein weiteres Höhentief ab Samstagabend aber neuerlich für etwas Regen und Schnee im Alpenraum. Die Schneefallgrenze sinkt Samstagnacht vom Waldviertel bis zum Schneeberg-Gebiet zeitweise gegen 500 m ab, die Mengen bleiben aber gering. Dennoch besteht durchaus die Chance, dass man in den höheren Abschnitten der Wiener Außenring Autobahn ein paar Schneeflocken zu Gesicht bekommt. In den Alpen liegt die Schneefallgrenze bei 600 bis 1000 m, auf den Bergen zeichnen sich Mengen um 10 cm ab.

Wo schneit es derzeit?

Jetzt schneit es vor allem im Bergland von Kärnten bis zum Alpenostrand.

Sehen Sie Schnee? Sind Sie vom Wintereinbruch betroffen? Dann schicken Sie uns Ihre Fotos an online@heute.at!

Die Aussichten auf das Wochenende

Am Freitag dominieren landesweit die Wolken, anfangs bleibt es aber meist trocken. Im Tagesverlauf fällt am Alpenhauptkamm zeitweise ein wenig Regen bzw. oberhalb von 700 bis 1200 m Schnee, die Mengen bleiben aber gering. Kurze sonnige Auflockerungen sind im Westen zu erwarten. Der Wind weht im Osten lebhaft bis kräftig aus Nord und die Höchstwerte liegen zwischen 3 Grad in Mariazell und 12 Grad in Lienz.

Der Samstag bringt wenig Änderungen und im Großteil des Landes bleibt es trüb, nur im Westen sind nennenswerte Auflockerungen zu erwarten. Tagsüber bleibt es aber überwiegend trocken, erst gegen Abend und in der Nacht fällt im Bergland und im Osten immer häufiger Regen. Die Schneefallgrenze sinkt aus Nordosten in der Nacht auf 1000 bis 500 m ab. Bei lebhaftem Nordwind kommen die Temperaturen nicht über 2 bis 10 Grad hinaus.

Am Sonntag überwiegen weiterhin die Wolken und anfangs fällt gebietsweise etwas Regen. Die Schneefallgrenze steigt gegen 700 bis 1300 m an. Großteils trocken verläuft der Tag voraussichtlich von Vorarlberg bis zum Innviertel sowie vom Marchfeld bis zum Weinviertel. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Nordost und die Temperaturen steigen auf 3 bis 12 Grad.


Blick auf nächste Woche: Wie starten wir am Montag?


Auch die neue Woche startet überwiegend bewölkt, der Tiefdruckeinfluss lässt aber etwas nach. Tagsüber kommt im Westen häufig die Sonne zum Vorschein, aber auch sonst sind zumindest vorübergehend ein paar sonnige Auflockerungen in Sicht. Dazu bleibt es bis auf einzelne Schauer im Süden weitgehend trocken und die Temperaturen steigen auf 6 bis 16 Grad mit den höchsten Werten im Oberinntal.

Sind wir der „Kältepol“ Europas?

Besonders im östlichen Bergland wie etwa im Mariazellerland bleiben die Temperaturen in diesen Tagen gedämpft und kommen nur noch knapp über den Gefrierpunkt hinaus. Ähnlich kühl bleibt es in Mitteleuropa in mittleren Höhenlagen vom Thüringer Wald und Erzgebirge in Deutschland bis hin zur Tatra in Polen bzw. der Slowakei. Noch kälter ist es lediglich in der Nordhälfte Skandinaviens, so liegen die Höchstwerte etwa im Norden Lapplands und im Osten Finnlands heute um 0 Grad.

Jetzt 50.000 Orte online: Die detailgenaue Wetterprognose für Ihre Region gibt es hier >>

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(Red)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vivien Toth am 11.04.2019 12:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es schneit

    Es schneit in NÖ Bez. Wiener Neustadt oban auf den Hohe Wand auch 1152m.

  • ferdl am 11.04.2019 21:26 Report Diesen Beitrag melden

    wird schon werden

    dies woche schaut aus als wären es die Eistage nur die sind bekanntlich erst in einem Monat

  • Josef Pollak am 11.04.2019 10:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pensionist

    Wo bitte ist da die Erderwärmung merke nicht seit Jahren

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • ferdl am 11.04.2019 21:26 Report Diesen Beitrag melden

    wird schon werden

    dies woche schaut aus als wären es die Eistage nur die sind bekanntlich erst in einem Monat

  • Vivien Toth am 11.04.2019 12:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es schneit

    Es schneit in NÖ Bez. Wiener Neustadt oban auf den Hohe Wand auch 1152m.

  • Josef Pollak am 11.04.2019 10:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pensionist

    Wo bitte ist da die Erderwärmung merke nicht seit Jahren

    • Kritischer Geist am 11.04.2019 11:20 Report Diesen Beitrag melden

      @Josef Pollak

      Zwischen 2001 und 2013 gab es nachweislich KEINE Erderwärmung obwohl ständig davon gesprochen wurde. In den letzten Jahren haben unsere Klimawandel-Hysteriker wieder durchatmen können, die Durchschnittstemperaturen auf der Nordhalbkugel steigen ENDLICH wieder an. Wär sonst auch ziemlich peinlich gewesen, wenn man nach dem Waldsterben, dem Bienensterben und dem Ozonloch jetzt schon wieder das Weltuntergangsszenario neu erfinden hätte müssen und Gefahr gelaufen wäre, endgültig seine Glaubwürdigkeit zu verlieren.

    • Eisbär am 11.04.2019 12:17 Report Diesen Beitrag melden

      Kritischer Geist

      Und warum steigt dann der Meeresspiegel ?

    • Kritischer Geist am 11.04.2019 12:35 Report Diesen Beitrag melden

      @Eisbär

      Zwischen 2001 und 2013 stieg auch der Meeresspiegel nicht. Aber der Meeresspiegel ist genau so wenig konstant wie das Klima. Wie sonst ließen sich die Kalkalpen in Österreich erklären - das waren alles früher Meeresböden. Und niemand bezweifelt einen Klimawandel, aber die Hypothese vom "menschengemachten" Klimawandel genau so Unfug wie all die anderen angesagten und später wieder abgesagten Weltuntergänge. Die Vorstellung, die Veränderung des Meeresspiegels oder des Klimas von menschlicher Seite beeinflussen zu können, ist so naiv wie die Vorstellung, die Erdrotation beeinflussen zu können.

    • Eisbär am 11.04.2019 15:44 Report Diesen Beitrag melden

      meine Schole wird immer kleiner ...

      @Eisbär - keine Kommentar .. Wikipedia ... Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist global betrachtet ein deutlicher Meeresspiegelanstieg zu beobachten, der allein im 20. Jahrhundert bei etwa 17 cm gelegen hat. In den vergangenen Jahrzehnten ist zudem eine Beschleunigung zu beobachten: Der durchschnittliche Meeresspiegelanstieg im Zeitraum von 1901 bis 2010 wird im Fünften Sachstandsbericht des IPCC mit 19 ± 2 cm angegeben. Zwischen 1901 und 2010 stieg der Meeresspiegel um 1,7 Millimeter pro Jahr, im Zeitraum 1993 bis 2010 waren es durchschnittlich 3,2 mm pro Jahr.[1] Für das Jahr 2018 wurd

    einklappen einklappen