Hormon-Papst Huber

07. November 2017 04:00; Akt: 07.11.2017 08:00 Print

"Sex mit vielen Partnern macht krank"

Gynäkologe DDr. Johannes Huber warnt Frauen vor bisher unbekannten Konsequenzen häufigen Partnerwechsels. In "Heute" erklärt er, warum.

Hormon-Professor und Kardinal-König-Vertrauter Johannes Huber schrieb Ratgeber (Bild: zVg/Verlag edition a)

Hormon-Professor und Kardinal-König-Vertrauter Johannes Huber schrieb Ratgeber (Bild: zVg/Verlag edition a)

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Professor Johannes Huber dringt mit seinem neuesten Buch tief in Österreichs Schlafzimmer ein. „Häufiger Partnerwechsel schwächt das Immunsystem der Frauen“, behauptet der Wiener Hormonexperte.

Häufig neue Bettgefährten machen krank

„Geschlechtsverkehr sollte nicht bloß Akrobatik sein, die kurzfristig Freude macht“, sagt Hormon-Koryphäe Prof. DDr. Johannes Huber im „Heute“-Gespräch.
Hintergrund: Huber präsentiert in seinem Werk „Der holistische Mensch“ aktuelle Forschungsergebnisse, die zeigen, dass zu häufige Wechsel der Bettgefährten krank machen. „Jeder neue Mann, der beim Geschlechtsverkehr ohne Kondom zum Orgasmus kommt, bedeutet eine biologische Umstellung bei der Partnerin. Wenn das alle zwei Wochen geschieht, ist das salopp gesagt too much“, erklärt Huber.

"Tsunami wütet in Frauen"

Denn: „In dem Moment, in dem der erste Spermatropfen eindringt, beginnt ein Tsunami in der Frau zu wüten, der zum Ziel hat, den Samenzellen eine Art ‚Passagierschein‘ zum Einlass auszustellen“, erläutert Huber. „Damit die Spermien vom Organismus nicht abgestoßen werden, wird eine Blaupause des männlichen Gegenübers erstellt." Auf den Punkt gebracht: „Häufiger Partnerwechsel fordert vom Immunsystem zu oft, sich anzupassen und schwächt es.“

Im schlimmsten Fall droht Krebserkrankung

Gefährlich: Da sich mit dem Sperma auch HPV-Viren in den Körper einschleichen können, entsteht bei zu häufigem Wechsel des Sexualpartners (und ungeschütztem Verkehr) ein höheres Gebärmutterhalskrebs-Risiko. „Außerdem“, so Huber, „droht das Gehirn, bindungsunfähig zu werden.“

Das Buch "Der holistische Mensch" von Johannes Huber:

Forschungen zeigen, dass Körper, Geist und Seele ein komplexes System bilden, das mit anderen komplexen Systemen kommuniziert. Es entsteht ein neues, ein holistisches Menschenbild. Der renommierte Arzt und Theologe Prof. DDr. Johannes Huber erklärt in seinem Buch "Der holistische Mensch – Wir sind mehr als die Summe unserer Organe" auf wissenschaftlicher Basis einfach und leicht verständlich, warum wir mehr sind, als wir denken, warum Heilung aus anderen Quellen kommen kann, als wir bisher wussten, und warum ein Leben vor der Geburt und nach dem Tod wissenschaftlich denkbar ist.
"Der holistische Mensch" erschien im Verlag edition-a und kostet € 24,90.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marianne Knallinger am 07.11.2017 10:03 Report Diesen Beitrag melden

    Sturm- und Drangzeit

    Ich habe in meinem Freundeskreis auch einige Freundinnen die ich seit der Jugendzeit kenne und die eine etwas lockere Moral haben . Alle haben ausnahmslos Unterleibsprobleme . Verklebte Eierstöcke , Endometriose , Gebärmutterhalskrebs , Unfruchtbarkeit , etc. . Ich bin mir sicher das rührt von dem Lotterleben her das diese in jungen Jahren geführt haben .

  • Lena H. am 07.11.2017 17:08 Report Diesen Beitrag melden

    Unterleib problembehaftet

    Eine Freundin war und ist auch kein Kind von Traurigkeit . Sie hatte viele Männer obwohl sie in einer Beziehung war und jetzt mit ihm verheiratet ist und einen Sohn hat . Sie hatte immer Probleme mit Blutungen und Unterleibsschmerzen und bei ihr wurde auch Endometriose festgestellt . Auch hatte sie zuerst Schwierigkeiten schwanger zu werden obwohl sie die Pille schon ein Jahr abgesetzt hatte . Auch jetzt kämpft sie immer noch mit Zwischenblutungen das ganze Monat über . Mittlerweile verwendet sie aber Kondome wenn sie fremd geht .Die Unterleibsprobleme werden ihr aber für immer bleiben

  • TantePolly am 07.11.2017 09:57 Report Diesen Beitrag melden

    Erst kürzlich wurde entdeckt,

    dass es im Gehirn vieler Frauen männliche DNA gibt. Bisher gibt es dafür keine andere Erklärung, als dass diese DNA von deren Sexpartnern kommt.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Lena H. am 07.11.2017 17:08 Report Diesen Beitrag melden

    Unterleib problembehaftet

    Eine Freundin war und ist auch kein Kind von Traurigkeit . Sie hatte viele Männer obwohl sie in einer Beziehung war und jetzt mit ihm verheiratet ist und einen Sohn hat . Sie hatte immer Probleme mit Blutungen und Unterleibsschmerzen und bei ihr wurde auch Endometriose festgestellt . Auch hatte sie zuerst Schwierigkeiten schwanger zu werden obwohl sie die Pille schon ein Jahr abgesetzt hatte . Auch jetzt kämpft sie immer noch mit Zwischenblutungen das ganze Monat über . Mittlerweile verwendet sie aber Kondome wenn sie fremd geht .Die Unterleibsprobleme werden ihr aber für immer bleiben

  • Marianne Knallinger am 07.11.2017 10:03 Report Diesen Beitrag melden

    Sturm- und Drangzeit

    Ich habe in meinem Freundeskreis auch einige Freundinnen die ich seit der Jugendzeit kenne und die eine etwas lockere Moral haben . Alle haben ausnahmslos Unterleibsprobleme . Verklebte Eierstöcke , Endometriose , Gebärmutterhalskrebs , Unfruchtbarkeit , etc. . Ich bin mir sicher das rührt von dem Lotterleben her das diese in jungen Jahren geführt haben .

  • TantePolly am 07.11.2017 09:57 Report Diesen Beitrag melden

    Erst kürzlich wurde entdeckt,

    dass es im Gehirn vieler Frauen männliche DNA gibt. Bisher gibt es dafür keine andere Erklärung, als dass diese DNA von deren Sexpartnern kommt.

  • kalila am 07.11.2017 08:07 Report Diesen Beitrag melden

    typisch

    das ist wieder typisch. ein mann sagt eine frau sie soll nicht viele männer haben, bei einem mann selbst ist es aber egal... die steinzeit ist zurück.

    • Horst Rudel am 07.11.2017 08:28 Report Diesen Beitrag melden

      garn

      Lesen Sie den Artikel doch einfach noch einmal. Vielleicht verstehen Sie ihn dann.

    • HubertZ am 07.11.2017 08:52 Report Diesen Beitrag melden

      Auch nicht egal

      Auch beim Mann ist es nicht egal. Man(n) sollte auf jeden Fall eher auf Verhütung achten, egal ob Mann oder Frau.....

    • Selma am 07.11.2017 10:46 Report Diesen Beitrag melden

      Beine zu

      Ach so, das heißt Frauen sollen jedem die Beine aufmachen oder wie? Ist doch klar dass ein Mann der Frau seinen biologischen Stempel zurücklässt. Wie man liest, ist diese viel gepriesene Promiskuität nicht nur schädlich für die Moral sondern auch für den Körper.

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