Richtungsstreit in Partei

30. November 2016 03:09; Akt: 07.01.2017 03:42 Print

ÖVP: Auch NÖ-Klubchef hält Hofer für wählbar

Quo vadis ÖVP? Nachdem Vizekanzler Reinhold Mitterlehner Klubchef Reinhold Lopatka wegen der blauen "Wahlempfehlung" gerügt hat, hält auch NÖVP-Klubchef Klaus Schneeberger Hofer für wählbar.

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Quo vadis ÖVP? Nachdem Vizekanzler Reinhold Mitterlehner Klubchef Reinhold Lopatka wegen der blauen "Wahlempfehlung" gerügt hat, hält auch NÖVP-Klubchef Klaus Schneeberger Hofer für wählbar.
Reinhold Lopatkas klare Tendenz sorgte innerhalb der ÖVP für einen Richtungsstreit. Mitterlehner zitierte seinen Klubchef zum Rapport, OÖ-Landeschef Josef Pühringer (selbst in einer ÖVP-FPÖ-Koalition) verurteilte Lopatkas FPÖ-Affinität.

"Heute" hörte sich in der ÖVP um und stieß bei Niederösterreichs Nummer 2, Klaus Schneeberger, enger Pröll-Vertrauter, Klub-Chef und Bürgermeister in Wr. Neustadt (Pakt mit Blauen und 2 Listen), auf klare Antworten: "Ich kann die Kritik an den Aussagen von Reinhold Lopatka nicht nachvollziehen. Genauso wenig den Kurs der SP. Wenn sich der Kanzler wenige Tage vor der Wahl freundschaftlich mit Strache inszeniert, frage ich mich, ob nicht dort eine Linie gebrochen wird."

Weiters sagt er über die Koalition mit der FPÖ: "Ich arbeite seit über 1,5 Jahren in der Stadt mit dem FP-Team Schnedlitz/Landbauer zusammen. Was für diese Personen gilt, gilt auch für Hofer. Da halte ich es wie Lopatka: Warum soll die Person Hofer nicht wählbar sein?"

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