Niederösterreich

01. Februar 2019 13:14; Akt: 01.02.2019 10:00 Print

Ärger über SP-Kommentar zu Landbauers Mutter

In der sonst recht gediegen verlaufenden Landtagssitzung in St. Pölten ging es am Donnerstag heiß her. Besonders das Thema Asyl wurde hitzig diskutiert. Für Ärger bei der FPÖ sorgte eine Wortspende der Roten.

Eine Wortmeldung von SPNÖ-Klubobmann Reinhard Hundsmüller ärgert die Blauen. (Bild: Facebook)

Eine Wortmeldung von SPNÖ-Klubobmann Reinhard Hundsmüller ärgert die Blauen. (Bild: Facebook)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Im Zuge einer Aktuellen Stunde zum Thema "Sicherheit und Ordnung im Asylwesen" in der Landtagssitzung am Donnerstag, die von der FPÖ eingebracht worden war, wurde heftig diskutiert.

Während die SPÖ anprangerte, dass die FPÖ, die mit Landesrat Gottfried Waldhäusl für die Asyl-Agenden im Bundesland zuständig ist, beim Erstellen pädagogischer Konzepte in Flüchtlingsunterkünften schleißig ist, mahnte VP-Sicherheitssprecher Gerhard Karner "Hausverstand" und "Realitätssinn" ein, es handle sich weder um "Barbarei" noch um ein "Schlaraffenland", die Asylzahlen seien in NÖ ohnehin stark gesunken – mehr dazu hier.

FPÖ: "Moralischer Tiefpunkt"

Für hochrote Köpfe bei den Blauen sorgte indes eine Wortmeldung von SPNÖ-Klubobmann Reinhard Hundsmüller am Ende seiner Rede im Plenarsaal. "Dir, lieber Udo, möchte ich sagen: Wenn man deine Mutter (Anm.: Udo Landbauers Mutter ist gebürtige Perserin) so behandelt hätte, als sie nach Österreich gekommen ist, wie du gerne hättest, dass AusländerInnen behandelt werden, würdest du heute nicht hier sitzen und den Mund so voll nehmen!"

Eine emotionsgeladene Reaktion via Facebook seitens der Blauen ließ nicht lange auf sich warten: "Unfassbar!!! Die SPÖ ist am absoluten moralischen Tiefpunkt angelangt und setzt die Mutter eines Abgeordneten mit straffälligen Asylanten – Mördern und Vergewaltigern – gleich. Unbeteiligte Familienmitglieder öffentlich zu attackieren, ist an Primitivität nicht zu überbieten."

Landbauer sei in seiner Rede zu Beginn der Aktuellen Stunde mit "Populismus und Hetze aufgefallen", begründet die SPÖ Niederösterreich die Wortmeldung.


Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(nit)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pathfinder am 01.02.2019 13:59 Report Diesen Beitrag melden

    Die Ausraster der SPÖ Riege

    werden immer tiefer und ungustiöser.

    einklappen einklappen
  • Censorship am 01.02.2019 14:14 Report Diesen Beitrag melden

    Nur mehr zum Schämen...

    Aber offenbar hat sich seine Mutter integriert, ihrem Sohn Benehmen beigebracht. Letzteres ist schon weit mehr, als man es bei AKP 2.0 (SPÖ) Funktionären erlebt...

  • Deduktion am 01.02.2019 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    Absurd

    Wer Udo (in Lederhosen) kennt, weiß dass er sich mit Österreich identifiziert und sicher nicht mit straffälligen Asylwerbern gleichzusetzen ist. Welche Forderungen hat er denn gestellt und was hast das alles mit seiner Mama zu tun?

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Max Franz am 02.02.2019 09:37 Report Diesen Beitrag melden

    Wut oder Verzweiflung der SPÖ

    Ich bin richtig schockiert und entsetzt, wie tief und Niveaulos diese SPÖ gesunken ist. Nur weil man die Wahl auf Wunsch des Volkes verloren hat so über die Wähler und Regierung herzufallen. Ich hoffe das sie mit dieser Art nie wieder größer werden.

  • Patriot am 02.02.2019 09:20 Report Diesen Beitrag melden

    Aufregung

    Versteh die Aufregung nicht. Den FPÖ-Fans soll man ruhig zeigen, wen oder was sie da wählen.

  • Franzkatt am 02.02.2019 08:42 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Gibt es für die SPÖ kein anderes Thema als die Ausländer? Es wären die Österreicher um die sie sich kümmern sollten und um deren Sicherheit sollte an erster Stelle sein. Nicht die straffälligen illegal ins Land gekommen.

  • Silvestermundl am 02.02.2019 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    Stimme

    Ist schon gut, wenn eine grosse Partei die Stimme gegen diese Hetze erhebt. Das Thema ist zu komplex und weltweit vernetzt, als dass es die FPÖ verstehen und schon gar lösen könnte. Da ist schon der ehemalige Integrationsminister kläglich gescheitert. Ein paar Deutschkurse sind da zu wenig.

  • Nebbichklopfer am 02.02.2019 08:17 Report Diesen Beitrag melden

    Geographie

    Die Nerven der Roten scheinen blank zu liegen. Warum wohl. Das Pendel schwingt nämlich seit einiger Zeit in die andere Richtung.

    • Romulus amabilus am 02.02.2019 15:01 Report Diesen Beitrag melden

      Mutig in die neuen Zeiten

      @Nebbich: ....Und das nicht nur in Österreich (freu !).

    einklappen einklappen