Ebenfurth

05. Mai 2017 05:30; Akt: 05.05.2017 08:13 Print

Dschihad-Hausübung für Bub (11) sorgt für Wirbel

Jannis (11) sollte eine Hausaufgabe über den Dschihad und radikalen Islam machen. Aber seine Mutter war dagegen. Jannis bekam einen "Fleck".

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Jannis (11) sollte eine Hausaufgabe zum Thema "Dschihad" machen, seine Mutter ist sauer.

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Als Aufklärung gedacht, sorgte eine Deutsch-Hausaufgabe dann für einigen Erklärungsbedarf: „Mama wir dienen jetzt Allah“ steht auf dem Übungsblatt für Jannis (11) aus der 2. Klasse der Neuen Mittelschule in Ebenfurth (NÖ). Als sich der Bursche am Nachmittag mit seiner Mutter zur Aufgabe hinsetzte, wurde die 50-Jährige stutzig, nahm die Übungs-Zettel und strich diese wütend durch. Statt der fertigen Hausübung brachte Jannis einen Brief der Mutter an den Lehrer in die Schule mit: „Das ist keine Deutsch-Hausübung. Ich will nicht, dass sich mein Bub mit dem radikalem Islam und Dschihad beschäftigt.“

Umfrage
Hausübung über radikalen Islam für Elfjährige - finden Sie das richtig oder falsch?
18 %
2 %
8 %
18 %
53 %
1 %
Insgesamt 9226 Teilnehmer

Der Deutschpädagoge antwortete mit einem Schreiben: „Es ist sehr wohl Teil des Deutschunterrichts, sich mit kritischen Themen aller Art auseinanderzusetzen.“ Basis der Aufgabe war eine Reportage im Jugendmagazin „Jö“, wo anhand des Beispiels der Wiener „Dschihad-Mädchen“ Samra (16) und Sabina (15) der radikale Islam beschrieben wird.

„Ich bin als Mutter erziehungsberechtigt und will das Thema für mein Kind nicht. Außerdem ist Jannis erst elf Jahre“, so die Mutter. Der nö. Landesschulrat wollte zur heiklen Causa keine Stellung abgeben. Übrigens: Für die abgelehnte Hausaufgabe bekam Jannis einen Fünfer.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ingrid am 05.05.2017 06:51 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Ich finde die Mutter hat vollkommen richtig gehandelt.

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  • MElisabeth am 05.05.2017 06:47 Report Diesen Beitrag melden

    Frechheit!!

    Eine Frechheit!! Wie wenn man nicht schon genug über dieses sch.... Thema im TV und anderen Medien mitbekommen würde. Außerdem sind wir ein Christlich gerichtetes Land! Ich würde zum Anwalt gehen!!

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  • Jawollus am 05.05.2017 06:09 Report Diesen Beitrag melden

    Allah hier, Allah dort...

    Die Überschrift dieser Hausübung kommt suggestiv aber nichtmal ansatzweise kritisch rüber. Versucht man mit ach so kritischen Methoden wie diesen Allah jetzt schon bei 11-jährigen zum Gesprächsthema zu machen? Mich würden bei dieser Sache jedenfalls 2 Dinge interessieren: Wie lauteten die übrigen Fragen in der Hausübung bzw. wie waren diese denn formuliert, und welche Religionszugehörigkeit hat denn die Lehrerin?

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Maria am 08.05.2017 13:41 Report Diesen Beitrag melden

    Mutter hat Recht

    Die Mutter hatte vollkommen Recht. 11 Jaehrige mit so etwas zu belaestigen geht gar nicht. So etwas hat in oesterreichischen oder dt. Klassenzimmern nichts verloren. Eine erbaermliche Anbiederung wieder einmal an die angebliche Religion des Friedens.

  • Andreas Zimmermann am 07.05.2017 07:08 Report Diesen Beitrag melden

    Islam

    Der Islam gehört nicht zu Deutschland und jetzt wird versucht schon die Jugend zu Indoktrinieren. Die Mutter hat das Recht Ihr Kind zu schützen

    • Hans Merian am 07.05.2017 12:44 Report Diesen Beitrag melden

      Geografie für Anfänger

      Ebenfurth gehört auch nicht zu Deutschland!

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  • Sabine am 07.05.2017 01:01 Report Diesen Beitrag melden

    Unakzeptabel

    geht gar nicht

  • Julia am 06.05.2017 18:57 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Geht's noch?? A Frechheit das abgeht in der schule, die Mutter hat total RECHT ..!!!!!

  • 807687 am 06.05.2017 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    Kante zeigen

    gegenüber islamistischen Tendenzen (dazu zähle ich auch diese "Hausaufgabe") wird noch überlebenswichtig. Diese Mutter hat es erkannt und ich hoffe, sie bleibt kein Einzelfall.

    • Gisela am 06.05.2017 21:41 Report Diesen Beitrag melden

      Man kann das Thema nicht von Kindern fernhalten!

      Bitte? Das ist keine Werbung für den Dschihad, sondern eine kritische Auseinandersetzung damit. Glaubt die Mutter allen Ernstes, unangenehme Themen von ihrem Spross fernhalten zu können? Besser so als lauter Halbwahrheiten, die sich Kinder untereinander erzählen, denn eins ist klar: Das Thema beschäftigt die Kinder, auch 11jährige.

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