Neo-Landesrat in NÖ

21. März 2018 05:00; Akt: 20.03.2018 14:03 Print

Eichtinger: "Bedürfnisse muss Politik ernst nehmen"

Die VPNÖ bekam zwei neue Landesräte - einer davon ist ein echter Kapazunder: Top-Diplomat Martin Eichtinger (57), er wird für Wohnen, Arbeit und europäische Regionalpolitik zuständig sein.

Der designierte Landesrat Martin Eichtinger. (Bild: VPNÖ)

Der designierte Landesrat Martin Eichtinger. (Bild: VPNÖ)

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"Heute": Herr Eichtinger, wie lange haben Sie überlegt, als Sie das Angebot bekamen, Landesrat zu werden?

Martin Eichtinger: So ein Angebot bekommt man nicht täglich. Ich habe es mit meiner Familie besprochen und nicht lang gezögert. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe.

"Heute": Sie sind ein Top-Diplomat, waren schon unter Mock Sekretär im Kabinett Bartenstein - warum verschlägt es Sie jetzt an die Traisen?

Eichtinger: Ich habe eine sehr enge Beziehung zu Niederösterreich - schon aus der Zeit mit Alois Mock. Diese engen Banden in ein Land bleiben natürlich erhalten. Und ich werde meine internationale Erfahrung für das Land entsprechend einbringen.

"Heute": Sie sagten in einem Interview „Ich habe in vielen Ländern gelebt und kann mit Fug und Recht behaupten, dass Niederösterreich einzigartig ist.“ Was ist einzigartig?

Eichtinger: Niederösterreich hat sich in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt - als Forschungs- und Bildungsstandort, als wichtiger Kunst- und Kulturstandort und darüber hinaus auch mit der vielfältigen Landschaft.

"Heute": Viele Menschen geben mittlerweile 50 % und mehr des Einkommens für Wohnen aus - ist es da nicht Zeit für eine Trendumkehr?

Eichtinger: Wohnen ist wahrscheinlich das wichtigste Grundbedürfnis der Menschen und das muss man in der Politik ernst nehmen. Niederösterreich hat mit dem Wohnbaumodell eine Lösung gefunden, günstigen Wohnraum über das gesamte Land zu schaffen.

"Heute": Sie sprechen sieben oder acht Sprachen? Welche sind das?

Eichtinger:Deutsch, Englisch, Französisch, Rumänisch, Italienisch, Spanisch und Russisch.

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(Lie)

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