Niederösterreich

09. April 2019 13:10; Akt: 09.04.2019 14:00 Print

Einbrecher rammen Polizei: Hohe Haftstrafen

Nach einem Einbruch hatten Ungarn alles auf eine Karte gesetzt, auf der Flucht einen Streifenwagen gerammt. Die Rechnung dafür: 18 Monate bis 5 Jahre Haft.

Die Angeklagten und Anwalt Gemeiner (Bild: heute.at)

Die Angeklagten und Anwalt Gemeiner (Bild: heute.at)

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Zahltag für sechs Ungarn am Dienstag am Landesgericht Korneuburg: Die Männer hatten bei zahlreichen Einbrüchen – sie waren auf Reifen und Kompletträder spezialisiert – in NÖ, Wien, dem Burgenland und der Steiermark einen Schaden von knapp 300.000 Euro angerichtet (Anm.: laut Anklage sogar rund 500.000 Euro), auf der Flucht einen Streifenwagen gerammt.

Rückblick: Die Bande ging laut Anklage professionell und rücksichtslos vor, reiste stets extra aus Ungarn an, zerstörte die Überwachungskameras und Alarmanlagen und räumte Reifenlager aus. Im Mai 2018 wurden die Täter auf frischer Tat ertappt, flüchteten mit mehreren Fahrzeugen, die Polizei fuhr mit Blaulicht und Folgetonhorn hinterher. In Mühlendorf versuchten die Beamten einen Kleinbus der Bande zu überholen, bei Tempo 130 rammten die Ungarn den Streifenwagen. Erst in Siegendorf (Burgenland) konnte die Bande festgenommen werden.

Bereits im März saßen die Männer vor Gericht ("Heute" berichtete), am Dienstag wurde der Prozess fortgesetzt. Die Urteile für die Männer (23 bis 43): 18 Monate bis fünf Jahre Haft (nicht rechtskräftig). Der Mandant von Anwalt Erich Gemeiner kam mit 18 Monaten recht glimpflich davon.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mal ehrlich am 09.04.2019 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    Nur in Österreich

    Wahnsinn 18 Monate, dafür dass man absichtlich andere rammt und potentielle körperliche Verletzungen bis hin zum Tod in Kauf nimmt.. Typisch Österreich. Da reisen die Verbrecher speziell an, um uns auszurauben

    einklappen einklappen
  • Stefan am 09.04.2019 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Urteil: 18 Monate bis 5 Jahre Urlaub

    In Ungarn verdienen Gefängnisse noch diesen Namen. Bei uns sind es Erholungsanstalten.

  • Paul am 09.04.2019 16:41 Report Diesen Beitrag melden

    "Hohe Haftstrafen"

    Von den "harten" 18 Monaten bis 5 Jahren ist aber wahrscheinlich der größte Teil eh nur bedingt.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Paul am 09.04.2019 16:41 Report Diesen Beitrag melden

    "Hohe Haftstrafen"

    Von den "harten" 18 Monaten bis 5 Jahren ist aber wahrscheinlich der größte Teil eh nur bedingt.

  • hari am 09.04.2019 15:21 Report Diesen Beitrag melden

    der doppelte Schaden

    alle Kosten ersetzen und zu Hause inhaftieren, denn die Haft in Ö kostet pro Person um die 44.000 im Jahr....der volkswirtschaftl. Schaden durch die ganzen Verbrechen in Ö, insbesondere durch die Einbrüche, Überfälle, Drogensumpfdelikte geht in die Milliarden im Jahr

  • Stefan am 09.04.2019 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Urteil: 18 Monate bis 5 Jahre Urlaub

    In Ungarn verdienen Gefängnisse noch diesen Namen. Bei uns sind es Erholungsanstalten.

  • Mal ehrlich am 09.04.2019 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    Nur in Österreich

    Wahnsinn 18 Monate, dafür dass man absichtlich andere rammt und potentielle körperliche Verletzungen bis hin zum Tod in Kauf nimmt.. Typisch Österreich. Da reisen die Verbrecher speziell an, um uns auszurauben

    • Klaus am 09.04.2019 23:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mal ehrlich

      18 Monate aber das sollen sie in Thailand absitzen ,sehr schöne Einrichtung ,tolles Essen ,sehr freundliches Land ,und am besten ist kostet den Steuerzahler fast nix gegenüber Österreich . Schönen Aufenthalt wünscht der Steuerzahler

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