Bezirk Amstetten

10. Juli 2018 15:43; Akt: 10.07.2018 14:29 Print

Ex-Politiker in U-Haft: Missbrauchsanklage fertig

Ein 57-jähriger ehemaliger SP-Mandatar muss sich vor Gericht wegen schweren sexuellen Missbrauchs Umnündiger verantworten. Seit gut fünf Monaten sitzt er in U-Haft.

Der 57-Jährige sitzt seit 25. Jänner in U-Haft, bald muss er sich vor Gericht in St. Pölten verantworten. (Bild: heute.at)

Der 57-Jährige sitzt seit 25. Jänner in U-Haft, bald muss er sich vor Gericht in St. Pölten verantworten. (Bild: heute.at)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Wie "Heute" berichtete, war im Zuge von Ermittlungen ein heute 57-Jähriger festgenommen worden.

Kurz nach der Festnahme wurde der Mann aus dem Bezirk Amstetten von der SPÖ ausgeschlossen, auf sein Gemeinderatsmandat verzichtete er kurz darauf schriftlich.

Jetzt sind die Ermittlungen abgeschlossen, wie auch die "NÖN" berichtet, wird gegen den ehemaligen Lokalpolitiker Anklage erhoben. Ein Prozesstermin am Landesgericht St. Pölten steht noch nicht fest.

Aufgrund der schweren Vorwürfe sitzt der 57-jährige Ex-SP-Politiker seit dem 25. Jänner in St. Pölten in U-Haft, also seit gut fünf Monaten.

Ihm werden versuchte Vergewaltigung und schwerer sexueller Missbrauch von Unmündigen vorgeworfen, auch an seinen eigenen Enkelkindern soll er sich vergangen haben.

Bei einer Hausdurchsuchung waren auch Nazi-Utensilien entdeckt worden, Schaufensterpuppen mit SS-Uniformen, Waffen und Munition. Die Ermittlungen in diesem Fall sind laut "Heute"-Informationen eingestellt worden.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(wes)

Themen
Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • werwolf53 am 10.07.2018 16:39 Report Diesen Beitrag melden

    gesetzesindhaltanders

    Und wieso wurde kein Prozess wegen Wiederbetätigung für den SPÖler gemacht ?

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • werwolf53 am 10.07.2018 16:39 Report Diesen Beitrag melden

    gesetzesindhaltanders

    Und wieso wurde kein Prozess wegen Wiederbetätigung für den SPÖler gemacht ?

    • Nil am 10.07.2018 17:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @werwolf53

      Der wird nur bei FPÖLER gemacht.

    • Max Maxin am 10.07.2018 18:05 Report Diesen Beitrag melden

      So ists

      weil bei uns Politiker anders behandelt werden als "normale" Staatsbürger.

    • Censorship am 10.07.2018 19:43 Report Diesen Beitrag melden

      @Max Maxin

      Besonders linke Politiker, oder hat schon jemand Herrn Pilz vergessen, der im Amt Strafvereitelung betrieb? Wehsely, welche sich nach Deutschland zu Siemens absetzten konnte und nicht verfolgt wird?

    • ice ice am 20.07.2018 18:33 Report Diesen Beitrag melden

      @werwolf53

      Weil - übrigens ein bildschöner Nickname, den Sie da haben, so gar nicht doppeldeutig - nach österreichischer Rechtslage das schwerere Delikt angeklagt wird, bevor man sich dem leichteren widmet (wenn überhaupt). Wenn ich jemanden ermorde und auch einen Kaugummi stehle, wird die Anklage auch auf Mord lauten. Insofern brauchen die FPÖler nur ein Verbrechen zu begehen, und schwupps, ist die Wiederbetätigung vom Tisch.

    einklappen einklappen