Landtagswahl 2018

06. Januar 2018 10:15; Akt: 06.01.2018 15:10 Print

Großes Ziel der Roten: Die absolute der ÖVP brechen

1.500 nö. Sozialdemokraten starteten offiziell mit ihrem Spitzenkandidaten Franz Schnabl im VAZ St. Pölten in den Wahlkampf. Er will die absolute Mehrheit der VP brechen.

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Die SPÖ startete in den Wahlkampf: Landesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller, Bundesparteivorsitzender Christian Kern und Landesparteivorsitzender Landesrat Franz Schnabl.

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Gut gefüllt war die Halle im VAZ St. Pölten: 1.500 Funktionäre der SPÖ Niederösterreich feierten mit ihrem Landesparteivorsitzenden Franz Schnabl den Wahlauftakt.

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"Es braucht ein starkes Gegengewicht zu Schwarz-Blau auf Bundes-und Landesebene. Stellen wir uns den Herausforderungen - und Herausforderungen gibt es wirklich viele“, erklärt Franz Schnabl. Sein Ziel: die absolute Mehrheit der VP zu brechen. "Es muss eine zweite Meinung geben. Und nicht - ein Land, eine Partei, eine Meinung", so der Spitzenkandidat.

Schreckensherrschaft der VP beenden

Er will am 28. Jänner den ersten Schritt setzen, um dieses Land zu verändern. Handlungsbedarf sieht er bei den Themen Gesundheit, Bildung, ganztägige und -jährige Kinderbetreuung und Digitalisierung. Weiters brauche es ein 365-Euro-Öffi-Jahresticket. Der 59-jährige holte weiter gegen sein Wahlkampf-Gegner aus: "Tarnen und Täuschen und Nebelgranaten werfen, genau das kann die Volkspartei gut. Die Schreckensherrschaft muss beendet werden."

Vor allem bei den Bedarfszuweisungen für rote und schwarze Gemeinden gibt es gravierende Unterschiede. Schnabl meint, dass SP-Gemeinden ausgehungert werden. Die Freunderlwirtschaft gehört ein für alle mal beendet. Zur FPÖ hat er nur diese Meinung: "Die fallen im Liegen um."

SP-Plakate sorgten für Gerede

SPÖ-Landesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller rechtfertigte die neue Werbekampagne der SPÖ. ( Anm. der Redaktion: Schnabl posiert mit anderen Kandidaten im Foto-Box Stil oder zieht Grimassen.) "Die Plakate sorgten für Aufmerksamkeit und Politik soll auch Spaß machen", meinte Hundsmüller.

Bundesparteivorsitzender Christian Kern zur Landtagswahl: "Der VP Bundesregierung muss eine starke SPÖ gegenüber gestellt werden. Wir haben drei Wochen Zeit, um aufzuzeigen, was die schwarz-blauen Verräter versprochen und nicht eingelöst haben."

Vor der Rede wurde den Gästen ein Clip gezeigt, in dem US-Präsident Donald Trump sowie Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gezeigt wurden. Es sollte damit aufgezeigt werden, dass Kritik und unangenehme Fakten als Fake News bezeichnet werden und politisch Andersdenkende als Streithansel dargestellt werden.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Patriot5611 am 06.01.2018 15:29 Report Diesen Beitrag melden

    Kann mir nicht vorstellen,

    dass die SPÖ in NÖ stärker wird - schon gar nicht mit dieser, ich nenne sie einfach gestrickten Plakatserie. Und wenn die SPÖ der ÖVP "Tarnen und Täuschen und Nebelgranaten werfen" vorwirft, dann kann dieser "Schuss" nur nach hinten losgehen - denn seit der NR-Wahl wissen wir, wer Spezialist im Tarnen und Täuschen und Nebelgranaten werfen" ist. Stimmt schon, die Wähler vergessen - aber so schnell auch wieder nicht! Meine Prognose: ÖVP wird weiterhin stark bleiben, SPÖ wird Stimmen verlieren, die die FPÖ dazugewinnen wird.

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  • Silverstone am 06.01.2018 18:47 Report Diesen Beitrag melden

    Mir wird schlecht

    Wenn ich die 3 anschaue ist mir auch zum brechen.

  • Seitenblick am 06.01.2018 18:38 Report Diesen Beitrag melden

    Verschuldet, kriminell und unsicher

    Die SPÖ hat einen Riesenvorteil. Die Österreicher sind vergesslich. Manchmal vergessen sie vor der Urne was sie auf dem Weg dorthin noch wussten. Anders kann ich mir eine Wiederwahl eines Herrn Häupl beim allerbesten Willen nicht vorstellen. Er hat Wien, mit seiner Politik, zu dem gemacht was es ist. Verschuldet, kriminell und unsicher. Danke.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Patriot am 08.01.2018 23:50 Report Diesen Beitrag melden

    SPÖ die beste Partei Österreichs

    Würden Kurz und Strache die selbe Politik betreiben wie Herr Kern dann gebe es wieder Hoffnung für Österreich.

  • Ist Er am 07.01.2018 09:12 Report Diesen Beitrag melden

    Mag.

    Kurz gesagt: Die SPÖ möchte, dass Niederösterreich wie Wien wird!

    • Speedy am 07.01.2018 17:20 Report Diesen Beitrag melden

      Warum wie Wien

      Warum möchte? St. Pölten und Krems haben roten BM. Beim Stadtbummel fühlt man sich wie auf einem Bazar.

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  • Hans am 07.01.2018 02:01 Report Diesen Beitrag melden

    Na Dann

    Bei den Kasperln kommt mir max. ein Erbrechen.

  • Der Wähler am 06.01.2018 23:40 Report Diesen Beitrag melden

    SPÖ Nöööööööööööööö

    Wer sind bitte die Drei auf dem Foto? Und was wollen die nochmal? Und nein, ich kenne die wirklich nicht. Ok, der in der Mitte könnte Kernit, der tiefbeleidigte rote Frosch sein, aber die hilflos wirkenden Pensionisten daneben ... wirklich nicht.

  • franz am 06.01.2018 21:17 Report Diesen Beitrag melden

    schade um die Partei

    bevor die Roten wieder irgendwo stärker werden fließt das Wasser in der Donau wieder bergwärts schaut euch doch die Handelten Personen an die Ruinieren die SPÖ doch bis aufs letzte