Bezirk Mistelbach

21. April 2019 17:52; Akt: 24.04.2019 17:29 Print

Räuber bewachte Mutter und Tochter mit Eisenrohr

Details rund um den brutalen Raubüberfall im Weinviertel: Die Polizei geht von drei ausländischen Tätern aus, es gibt erste vage Ermittlungsansätze.

 (Bild: iStock (Symbol))

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Die Ermittlungen im Fall "Home Invasion Weinviertel" laufen auf Hochtouren: Drei maskierte Täter drangen am Samstag gegen 21 Uhr ins Haus von Mutter (53) und Tochter (22) ein und überraschten die schlafende Mutter auf der Couch. Die Maskierten fixierten die Frau mit Handschellen, die Tochter eilte zu Hilfe und wurde nach heftiger Gegenwehr überwältigt und mit Klebeband gefesselt und geknebelt ("Heute" berichtete).

Einer der Kriminellen schrie: "Geben uns Geld und Gold!" Dann blieb einer der Räuber bei den Opfern, bewachte diese mit einem Eisenrohr, die anderen beiden Kriminellen durchwühlten alle Kästchen und Räume und flüchteten nach rund zwei Stunden Aufenthalt mit der Beute.

Laut Ermittlern dürfte die Höhe der Beute (Schmuck und ein geringer Bargeld) eher gering sein. "Die Opfer müssen erst eine genaue Aufstellung machen", so ein Ermittler.

Opfer werden behandelt

Die zwei Frauen konnten sich schließlich aus eigener Kraft befreien und Hilfe holen. Laut Polizei dürfte es sich um ausländische Täter handeln. "Sie haben untereinander in einer ausländischen Sprache gesprochen. Die Opfer erkannten die Sprache nicht. Die Forderungen drückten die Täter in schlechtem Deutsch oder Englisch aus. Die Männer drehten das Licht nicht auf, somit können die Frauen kaum Angaben zu dem Trio machen", so Polizeisprecher Johann Baumschlager.

Die zwei Frauen wurden versorgt und von den Ermittlern des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Gruppe Raub, befragt. "Sie erlitten leichte Verletzungen, hauptsächlich Druckstellen und blaue Flecken", berichtet ein Fahnder gegenüber "Heute". Die zwei traumatisierten Opfer werden zudem von einem Kriseninterventionsteam betreut. Laut Chefinspektor Johann Baumschlager laufen die Ermittlungen auf Hochdruck: "Es gibt vage Ermittlungsansätze."

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter Sauer am 21.04.2019 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Grenzen sofort schließen! Es ist genug!

    einklappen einklappen
  • Muslima am 21.04.2019 12:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Freundliche

    Wo sind die Bahnhofsklatscher !? Aso die machen gerade Klimademos

    einklappen einklappen
  • PeterSil am 21.04.2019 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Geld&Gold

    die sollen mal zu mir kommen, habe weder geld, und schon gar kein gold was denken diese typen, das wir gold in der wohnung horten?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Blablablue am 22.04.2019 19:58 Report Diesen Beitrag melden

    Grenze sperren

    Grenze sperren. Einzige Lösung.

  • Franz am 22.04.2019 09:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schock sitzt tief

    Es dürfte sich insgesamt um eine Beute im Wert von ca. 20.000.- bewegt haben. Sie schrecken vor nichts zurück.

  • Con Stantine am 22.04.2019 09:35 Report Diesen Beitrag melden

    Grenzen

    Ich hoffe, es gibt bald wieder Grenzen mit Grenzkontrollen.

  • günter am 22.04.2019 09:27 Report Diesen Beitrag melden

    danke sehr

    Tja das ist ja der geheime plan der politiker und wer was anderes sagt sollte sich zuerst informieren. Allen kriminellen freien zugang zu gewähren , das rechtssystem so in eine kuscheljustiz verwandeln damit denen nicht allzu viel passiert um schnell wieder auf beutezug zu gehen. Nur damit die bürger in angst leben und sich gegen solche ....... aufzuregen . Somit haben die politiker ihre ruhe und können so weitermachen wie bisher. Der spruch stimmt ja: gehts den politikern gut leidet das volk , gehts dem volk gut leiden die politiker

  • Justus am 22.04.2019 06:03 Report Diesen Beitrag melden

    Alles weg

    Grenzen auf und vlt sollten wir alle die Haustüren ebenfalls entsorgen nur das die Güter und Urlauber schneller transportiert werden können.