03. Februar 2011 21:35; Akt: 28.07.2011 12:01 Print

Kampf bis ans bittere Ende!

Seit 2002 hält der Streit um eine Busbucht eine Ortschaft in Atem. Die Fronten in Rohrendorf (Krems) sind verhärtet: Franz Stieger (Foto) sieht sich um seinen Grund betrogen. Beim Gericht in Krems mehrfach abgeblitzt, will er nun zum OGH.

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Im Gericht Krems stapeln sich schon Aktenberge zum "Fall Stieger". Der Rechtsstreit schwelt seit Jahren, war 2009 sogar schon Thema in der ORF-Sendung "Bürgeranwalt". Der Stein des Anstoßes ist eine Busbucht, bzw. der Grund und Boden, auf dem sie vor gut einem Jahrzehnt von der Gemeinde Rohrendorf errichtet wurde.


Franz Stieger beharrt darauf, der Eigentümer zu sein. Verträge, die aus Gemeindesicht das Gegenteil belegen, seien gefälscht. Und zwar von einem Unrechtskartell, dessen Protagonisten vom Bürgermeister bis hin zu Richtern aus Krems reichen. Stieger zu "Heute":
"Das Gericht wirkte aktiv am Betrug der Gemeinde mit. Ich kann das alles beweisen."


Rohrendorfs Bürgermeister Rudolf Danner ist entnervt vom nicht enden wollenden Streit: "Ich bin ein redlicher Staatsbürger, ich fälsche sicher nichts. Der (Anm. Stieger) geht Wege der Denuntiation." Denn Stieger liefert sich seit Jahren einen Anzeigenkrieg mit allen Beteiligten - zeigt sie etwa wegen Verkehrsdelikten an. Auch die Gegenseite ist nicht untätig: Der streitbare Bürger seinerseits saß 53 Tage in Haft - wegen nicht bezahlter Verwaltungsstrafen.


Trotzdem will Stieger weiter- kämpfen, wendet sich jetzt an den Obersten Gerichtshof.

Lisa Steiner

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