St. Pölten

24. April 2019 06:25; Akt: 24.04.2019 06:25 Print

Landesvize über Spital: 190 neue Dienstposten

Drei Wasserschäden, Hilferuf des Betriebsrates, kein Personal auf der Notfallabteilung letzte Woche. Laut Landesvize Stephan Pernkopf sind aber 90 Prozent der Patienten zufrieden.

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In den vergangenen Jahren hat sich die Anzahl der stationären Aufenthalte im Universitätsklinikum St. Pölten um rund 4,7 Prozent verringert. Die ambulanten Frequenzen hingegen sind laut Landesvize Pernkopf um rund 13,2 Prozent gestiegen. Das zeige laut dem VP-Politiker, dass immer mehr Menschen den direkten Weg ins Spital suchen, statt zum Haus- oder Facharzt zu gehen. Die 14 geplanten und teilweise schon eröffneten Gesundheitszentren (Anm.: Böheimkirchen, Schwechat und St. Pölten aktuell - elf sollen noch folgen) sollen die Ambulanzen daher in Zukunft entlasten.

Plus 300 Dienstposten in Region

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Pernkopf sagt: "Das Universitätsklinikum St. Pölten ist nicht nur das größte Spital Niederösterreichs, sondern auch eines, das die Patienten top versorgt. Die Patientenzufriedenheit liegt bei über 90 Prozent! Das wollen wir noch weiter steigern. Wir konnten die Zahl der Mitarbeiter in den letzten Jahren erhöhen, beim medizinischen Personal um insgesamt 190 Dienstposten. In der gesamten Region beträgt diese Steigerung insgesamt sogar fast 300 Dienstposten. Danke Ihnen allen, sie leisten täglich großartige Arbeit."

Der Landesvize weiter: "Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass wir die alten Krankenhaus-Teile wie geplant renovieren bzw. neu errichten. Zwei der drei Wasserschäden sind übrigens bei solchen Umbau-Arbeiten passiert, der 3. genau dort, wo jetzt neu gebaut werden wird. Insgesamt wurden schon 330 Mio. Euro investiert, weitere 180 Mio. Euro folgen noch, damit die Patienten und auch die Mitarbeiter beste Bedingungen vorfinden."

Wie berichtet hatte der Angestelltenbetriebsrat Alarm geschlagen. Letzte Woche gab es wegen Krankenständen Problem in der Notfallabteilung ("Heute" berichtete).

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Parteiloser am 24.04.2019 07:21 Report Diesen Beitrag melden

    im Mikl-Leitner-Land

    geht es ab wie in der ehemaligen UDSSR. Und wer aufmuckt wird versenkt, siehe Dipl.-Pfleger aus St. Pölten. Auch Nicht-Schwarze Gemeinden werden Sanktioniert bis zum geht nicht mehr. Aber solange die Bauern und Giebelkreuzler ihre Johanna weiter wählen wird sich nichts an dieser monotonen Politik ändern. So wird auch der Ausblick auf Restösterreich in der Zukunft sein wenn wenn das türkise ins tiefschwarze mutiert.

    einklappen einklappen
  • Altes leid am 24.04.2019 06:43 Report Diesen Beitrag melden

    Schallplatte der politik

    Wenn man offensichtlich immer aufschreit und vor den langfristigen konsequenzen der aktuellen situation warnt, ist es nicht hilfreich von der politik immer gesagtzu bekommen aber es passt ja eh alles. Gute chefs und führungspersonen würden sich solch einer massiven kritik qualifiziert annehmen und lösungsorientierter arbeiten...

  • Landsknecht am 24.04.2019 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Diese Umstände sollten niemand

    verwundern. Die Dienstposten werden doch durch die Abt. GS7 verwaltet. und wer dort das sagen hat weiß man.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Landsknecht am 24.04.2019 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Diese Umstände sollten niemand

    verwundern. Die Dienstposten werden doch durch die Abt. GS7 verwaltet. und wer dort das sagen hat weiß man.

  • Parteiloser am 24.04.2019 07:21 Report Diesen Beitrag melden

    im Mikl-Leitner-Land

    geht es ab wie in der ehemaligen UDSSR. Und wer aufmuckt wird versenkt, siehe Dipl.-Pfleger aus St. Pölten. Auch Nicht-Schwarze Gemeinden werden Sanktioniert bis zum geht nicht mehr. Aber solange die Bauern und Giebelkreuzler ihre Johanna weiter wählen wird sich nichts an dieser monotonen Politik ändern. So wird auch der Ausblick auf Restösterreich in der Zukunft sein wenn wenn das türkise ins tiefschwarze mutiert.

    • Reni am 24.04.2019 11:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Parteiloser

      Aber in Wien ist alles gut! Aufwachen, es ist schon heller Tag!

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  • Altes leid am 24.04.2019 06:43 Report Diesen Beitrag melden

    Schallplatte der politik

    Wenn man offensichtlich immer aufschreit und vor den langfristigen konsequenzen der aktuellen situation warnt, ist es nicht hilfreich von der politik immer gesagtzu bekommen aber es passt ja eh alles. Gute chefs und führungspersonen würden sich solch einer massiven kritik qualifiziert annehmen und lösungsorientierter arbeiten...