Bezirk St. Pölten

12. September 2018 08:00; Akt: 11.09.2018 17:59 Print

Niederösterreicher erfindet Po-Ventil gegen Blähungen

Vollgas! Mit einer schrägen Erfindung will Leopold Trimmel aus Hofstetten-Grünau jetzt den europäischen Markt erobern. Nach acht Jahren in der Begutachtung, erhielt er jetzt das EU-Patent für seinen "oxxxo Bodykat".

Leopold Trimmel will mit seinem

Leopold Trimmel will mit seinem "oxxxo Bodykat" den europäischen Markt erobern. (Bild: privat)

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Vollgas! Mit einer schrägen Geschäftsidee will Leopold Trimmel aus Hofstetten-Grünau (Bezirk St. Pölten) jetzt den europäischen Markt erobern.

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Er entwickelte den „oxxxo Bodykat“, den ersten Po-Filter gegen Blähungen. Dabei handelt es sich um ein Überdruckventil für die tägliche Einmal-Anwendung, das Verdauungsgase vor dem Aufstauen kontrolliert entweichen lässt und dadurch Schmerzen verhindert sowie Gerüche (Anm.: sie bleiben im Filter hängen) eliminiert.

"Viele betroffen, niemand redet darüber"

Wie er auf diese kuriose Idee kam? "Ich wollte immer schon etwas erfinden, was jeder braucht. Und dann kam mir der Spruch 'Mit einem Schas a Geld verdienen' in den Sinn“, lacht der Erfinder. "Wenn ich den Leuten das erste Mal davon erzähle, glauben viele, ich mach' einen Schmäh", erzählt der Niederösterreicher gelassen. Aber: Etwa 30 Prozent der Bevölkerung leidet unter Blähungen. "Ich habe also in ein Wespennest gestochen. Nur redet keiner darüber", sagt er.

"Wir verwenden Düfte, Deos und alles Mögliche, um Gerüche in den Griff zu bekommen, aber die körpereigenen Verdauungsgase ... dafür gab es noch keine Lösung – bis jetzt", so der Hofstettner.

EU-weit patentiert

Acht Jahre lang kämpfte er um das streng geregelte europäische Patent, jetzt bekam er es endlich.

Auch den Zuspruch von Ärzten habe der Startup-Gründer, denn bei Operationen mache ein aufgeblähter Bauch oft Probleme.

Geschäftspartner gesucht

Trimmel ist nun auf der Suche nach einem Geschäftspartner für die Massenproduktion des Blähungs-Filters. "Das kann ich nicht allein stemmen", hofft er auf kompetente Interessenten.

Derzeit kann man den "oxxxo Bodykat" vorbestellen, ab 30.000 Bestellungen will der Unternehmer produzieren und die Produkte online anbieten.

"Es ist nach wie vor ein Tabuthema, die Hemmschwelle, so etwas online zu bestellen, ist niedriger, als wenn man es im Drogeriemarkt auf das Kassaband legen muss", ist Trimmel überzeugt.

Weitere Infos unter: www.oxxxo-bodykat.com

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Joscha am 12.09.2018 08:21 Report Diesen Beitrag melden

    wichtiger Hinweise

    dem Europäischen Patenttübereinkommen gehören z.B. auch die Schweiz an. Das Europäische Patentamt hat nichts mit der EU zu tun ! Bitte auch hier nicht verwechseln !

  • seven am 12.09.2018 11:53 Report Diesen Beitrag melden

    Bestellung

    Bin mir sicher das der Claude Juncker schon eine Großbestellung aufgegeben hat.

  • fuhrinat am 12.09.2018 14:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Anwendung

    Einen ganzen Tag möchte ich das nicht im Po haben oder ist das nur rein raus und fertig

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • jj.wischer am 18.09.2018 15:56 Report Diesen Beitrag melden

    meine abgase

    lasse ich entweichen wann und wo auch immer es die notwendigkeit erfordert. klar dass ich dabei darauf achte, dass weder das gehör noch der geruchssinn meiner mitmenschen strapaziert wird. aber 'a guata schaaß' ist was gesundes und erleichtert ungemein. ;-)

  • Eva Kraus am 12.09.2018 21:38 Report Diesen Beitrag melden

    Idee geklaut

    Gibt es doch für Babys seit vielen Jahren, ist nur Ideenklau

  • fuhrinat am 12.09.2018 14:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Anwendung

    Einen ganzen Tag möchte ich das nicht im Po haben oder ist das nur rein raus und fertig

    • Leopold Trimmel am 12.09.2018 15:18 Report Diesen Beitrag melden

      fuhrinat

      Ist nur rein - und fertig. Raus kommt es von selbst

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  • seven am 12.09.2018 11:53 Report Diesen Beitrag melden

    Bestellung

    Bin mir sicher das der Claude Juncker schon eine Großbestellung aufgegeben hat.

  • TantePolly am 12.09.2018 10:53 Report Diesen Beitrag melden

    Alternativ hilft auch das Schlucken

    von Aktivkohle-Tabletten. Diese adsorbieren auch giftige Verdauungs-/Bakterienprodukte bevor sie vom Körper aufgenommen werden und Kopfschmerzen verursachen.

    • Leopold Trimmel am 12.09.2018 11:36 Report Diesen Beitrag melden

      Antwort

      Schlucken hilft nicht wirklich, weil es ein physikalisch zwingender Prozess ist. Nahrung wird in feste, flüssige und gasförmigen Bestandteile aufgespalten. Nicht mehr und nicht weniger.

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