Niederösterreich

15. April 2019 16:34; Akt: 18.04.2019 14:14 Print

Osterferien: SPNÖ fordert gratis Kinderbetreuung

Weil die Osterferien viele Eltern vor organisatorische Probleme stellten, fordert SPNÖ-Sprecherin Kerstin Suchan-Mayr kostenfreie und ganztägige Kinderbetreuung in NÖ.

Schulfrei für die Kinder kann für Eltern ganz schön stressig werden.  (Bild: iStock, SPNÖ)

Schulfrei für die Kinder kann für Eltern ganz schön stressig werden. (Bild: iStock, SPNÖ)

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Während die Osterferien für die einen Grund zur Freude waren, waren sie für viele Familien in Niederösterreich in erster Linie eines: Stress. "Auf der einen Seite stehen 14 Ferienwochen für die Kinder, auf der anderen Seite je fünf Wochen Urlaub pro Elternteil. Anstatt die schulfreie Zeit mit ihren Liebsten verbringen zu können, werden Eltern einer psychischen Ausnahmesituation ausgesetzt", sagt SPNÖ-Familiensprecherin Kerstin Suchan-Mayr.

Die Sozialdemokratin fordert deshalb mehr Unterstützung der Politik in Sachen Kinderbetreuung. "Die Politik muss hier Lebensqualität schaffen und darf nicht untätig sein – wir benötigen in Niederösterreich unbedingt eine flächendeckende, kostenfreie und ganztägige Kinderbetreuung", fordert sie.

Die NÖ-Kinderbetreuung sei das faule Ei der Osterferien. Den Roten geht es dabei aber um mehr als nur die Woche vor Ostern, sie fordern derartige kostenlose Unterstützung für berufstätige Eltern bereits seit längerem von der regierenden VP ein. Zuletzt betonte die SPNÖ ihre Forderung auch schon, als bekannt wurde, dass es in NÖ künftig einheitliche Herbstferien geben wird.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vero am 15.04.2019 17:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kostenfrei?

    Warum muss immer alles kostenfrei sein? Das ist eine Leistung, die erbracht wird, dafür muss man halt bezahlen!

  • Norli am 15.04.2019 18:42 Report Diesen Beitrag melden

    Ruder

    Jetzt wollen die Roten das alles Gratis ist und bitte wer soll das alles bezahlen.Was ihnen nicht alles einfällt seit sie nicht mehr am Ruder sind.

  • ibindameinung am 15.04.2019 18:14 Report Diesen Beitrag melden

    so geht´s auch(nicht)

    ich fordere eine Million! Fordern kann man viel, wenn man nichts zu sagen hat.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Drago am 15.04.2019 21:01 Report Diesen Beitrag melden

    Weit über

    30Jahre hatten die Genossen Zeit, diese Ideen umzusetzen. Jetz auf einmal müssen wir alles gratis zur Verfügung stellen, die Steuern senken und sonst auch noch das Paradies ausrufen. Ja liebe SPÖ- hättet ihr uns nicht an den Rand des Ruins getrieben, wäre viel möglich. Jetzt aber das Ma aufzureißen ist doch mehr als dreist...

  • Florian am 15.04.2019 20:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Urasser

    Mich wundert, dass die SPÖ nicht 14 Wochen bezahlten Urlaub für alle Eltern fordert. Arbeiterpartei 2019 heisst, immer schön das Geld der arbeitenden Bevölkerung auf den Kopf hauen.

  • Wiener am 15.04.2019 20:08 Report Diesen Beitrag melden

    Die rote Komödientruppe on tour

    Eine tolle Idee - gibt es eigentlich Ostern erst seit Türkis/Blau? Wie wurde das früher gemacht. Tja da gabs noch Oma oder Opa. Aber natürlich muss alles kostenlos sein - solange man in der Opposition hockt und keine Rechnungen zahlen muss. Die Roten haben wohl von den Grünen das Gerücht gehört, das Geld auf Bäumen wächst. Aber eine gute Gelegenheit arbeitswillige Asylwerber als Babysitter zu nehmen, da lernen die Kids die "neuen" Werte ..

  • Franziska am 15.04.2019 19:56 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist Ostern, nicht Weihnachten

    Ein paar Monate zu früh dran ist Kerstin Suchan-Mayr (SPÖ) mit ihrem Wunsch ans Christkind. Die SPÖ können nur fordern und Geld der arbeitenden Bevölkerung verteilen. Ich musste meine Kinder privat unterbringen. Die Kosten waren es mir allemal wert. Kinderbetreuung ist ein sehr verantwortungsvoller Job, der auch entsprechend bezahlt werden muss. Das sollen auch die Eltern bezahlen, die den Service in Anspruch nehmen. Bei Kindergeld und Familienbeihilfe wird die Hand aufgehalten, aber wenn's um Zahlen geht, soll für die SPÖ alles gratis sein.

  • ray becker am 15.04.2019 19:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    so schauts aus

    aus erfahrung kann ich sagen dass das hauptsächlich von arbeitslosen und neoösterreichern genutzt wird.