Niederösterreich

23. Januar 2018 07:42; Akt: 22.01.2018 18:17 Print

Pfleger betreut Gelähmten und räumt Tresor aus

Mies! Ein rumänischer Pflegehelfer stahl den Tresorschlüssel, stahl Schmuck um 64.000 Euro, verscherbelte diesen in seiner Heimat.

Der Rumäne (kl. Foto) ließ einen teuren Ring mitgehen. (Bild: iStock (Symbol))

Der Rumäne (kl. Foto) ließ einen teuren Ring mitgehen. (Bild: iStock (Symbol))

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Bitter enttäuscht hatte ein Pflegehelfer (28) aus Rumänien eine Familie aus der Nähe von Wien: Die ungelernte Pflegekraft versorgte den querschnittgelähmten Sohn, gewann das Vertrauen der Familie.

Umfrage
Gelähmten betreut, Vertrauen ausgenützt, Safe ausgeräumt - 21 Monate teilbedingte Haft dafür: Gerecht?
83 %
2 %
13 %
2 %
0 %
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Insgesamt 127 Teilnehmer

Dadurch wusste der 28-Jährige auch, dass in der Küchenlade der Safeschlüssel lag – damit sperrte er den Tresor im Keller auf und räumte diesen leer. Den teueren Schmuck im Wert von knapp 64.000 Euro (Gold, Brillantring) verscherbelte der Osteuropäer in einem Pfandhaus in seiner Heimat. Verkaufserlös: gut 4.000 Euro.

Mit 2.000 Euro machte der Rumäne Urlaub, die restlichen 2.000 Euro wurden ihm gestohlen (Anm.: dürfte stimmen, er hatte sogar Anzeige erstattet). Vor Gericht fasste der Mann jetzt wegen Einbruchsdiebstahls 21 Monate teilbedingte Haft aus – sieben Monate davon unbedingt.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Noxx am 23.01.2018 08:37 Report Diesen Beitrag melden

    Verbrechen in Ö. zahlt sich aus

    Womit wieder einmal mehr bewiesen ist ... verbrechen in österreich zahlt sich aus

  • Bernie am 23.01.2018 08:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nichts gutes !

    Das wir uns rumänien ins EU- boot geholt haben hat uns nichts gutes gebracht!! Das schiff beginnt zu sinken !

  • Pussy am 23.01.2018 08:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Billig ist oft teuer

    Gespart auf der falschen Stelle das war das Lehrgeld der ungelernte Pfleger war billig aber am Schluss doch teurer als einheimische Pfleger

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Konfusius am 23.01.2018 10:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es bedarf mehr Fairness fuer Personal +Patienten!

    Von solchen Fällen hört man doch eh fast jeden Tag. Wenn man keine Pfleger rekrutieren kann, die ein bisschen teurer sind und ein Leumundszeugnis vorweisen können, dann sind eben die Risiken, Opfer eines kriminellen Pflegers zu werden, größer. Wann endlich versucht man diese Misere, die bedürftige Leute trifft, endlich entgueltig zu

  • Mama Renate am 23.01.2018 10:55 Report Diesen Beitrag melden

    Bei uns im Haus ...

    ähnlich mit einer Pflegekraft aus den Ex-Warschauer-Pakt-Staaten. Die HH-Versicherung bezahlt nicht, weil die Pflegekraft natürlich Zugang zur Wohnung haben musste. Geld, Schmuck und sogar Kleidung wurden gestohlen.

  • D.N. am 23.01.2018 10:42 Report Diesen Beitrag melden

    Was jetzt?

    Im Bericht steht als erstes "Pflegehelfer" und danach "ungelernte Pflegekraft"! Sind schon zwei verschiedene Paar Schuhe!

  • Günther Prien am 23.01.2018 09:11 Report Diesen Beitrag melden

    Tja...

    7 Monate im Häfen sitzen als Bestrafung dafür eine Familie nicht nur belogen und betrogen sondern auch um deren Vermögen gebracht zu haben...eigentlich witzig die Strafe, oder ?

  • G.Amlacher am 23.01.2018 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Gerecht oder nicht.

    Mich würde interessieren ob er vorstrafen hatte. Oder ob man den Schmuck wieder zurück holen konte, Aber das er für so wenig den Schmuck verhöckert hat nehme ich ihn nicht ab. Klar kann man jetzt schrein und sagen viel zu milde. Aber es sollten schon abstufungen zu wesentlich schwereren Verbrechen geben. EIn Richter und die schoffen haben es nicht leicht eine für alle Gerechte Strafe auszusprechen. Mich ärgert mehr das Flüchtlinge die organesierte Bandendiebstähle und Gewaltdaten machen oft sehr geringe Strafen bekommen nicht abgeschoben werden.