Westautobahn

11. Oktober 2018 09:48; Akt: 11.10.2018 15:34 Print

Polizei stoppt polnischen Schrotthaufen auf Rädern

Bei St. Pölten auf der A1 stoppte die Polizei einen Lkw, der nur noch von Gaffa-Tape und Zufall zusammengehalten wurde.

Der Lkw war kurz davor auseinander zu fallen.  (Bild: LPD NÖ)

Der Lkw war kurz davor auseinander zu fallen. (Bild: LPD NÖ)

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Was zunächst eine Routinekontrolle war, endete mit 34 Anzeigen. Einen passenden Führerschein konnte man dem ukrainischen Lenker nicht abnehmen, einen solchen hatte der Mann nicht.

Bei St. Pölten stoppte die Polizei am Mittwoch einen Lkw, der einen Autotransportanhänger mitzog. Juristisch gesehen, hätte der Lkw aber eigentlich selbst auf dem Anhänger stehen müssen.

Bei der Untersuchung des in Polen zugelassene Lkw, der laut Tachostand über 800.000 Kilometer durch die Weltgeschichte gereist war, wurden insgesamt neun Mängel festgestellt, die als "Gefahr im Verzug" einzustufen waren. Bereits ein solcher genügt, um die Kennzeichen abzunehmen.

Dutzende Mängel

Beim Lkw war der Rahmen abgerissen, das Fahrzeug war teilweise nur mehr zusammengeklebt und mit Kraftband fixiert. Die Bremsen waren völlig desolat, die Räder waren teilweise nicht befestigt bzw. hingen nur mehr an 2 Bolzen.

Im Fahrzeug war ein zusätzlicher Sitz so montiert, so dass die Handbremse nicht mehr betätigt werden konnte. Elektrische Leitungen waren im Motorraum so unprofessionell verlegt, dass dadurch eine Entzündung stattfinden hätte können. Zusätzlich wurden noch etliche weitere Schäden festgestellt.

Darüber hinaus wurden beim gezogenen Anhänger nochmals 7 Mängel, die als "Gefahr im Verzug" einzustufen waren, festgestellt. Auch von diesem wurde das Kennzeichen sofort abgenommen. Der Anhänger war überdies um mehr als 650 Kilogramm überladen. Laut Auskunft der Techniker sei ein Fahrzeug in derartig desolatem Zustand schon lange nicht mehr vorgeführt worden.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ibins am 11.10.2018 11:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und wenn

    wir so wie früher unsere Grenzen geschlossen hätten und jeden kontrollieren würden,dann könnten solche Leichen nicht auf Österreichs Strassen unterwegs sein und die Menschheit bedrohen!!!

  • angi am 11.10.2018 12:03 Report Diesen Beitrag melden

    oh Wunder

    das ist kein Einzelfall, solche Gefährte aus Rumänien und Bulgarien sieht man öfter - manchmal sogar mit zwei PKW auf einem für das Zugfahrzeug viel zu großen Hänger;

  • Drakensang am 11.10.2018 12:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wem wundert's

    Wundert sich noch irgendjemand warum z.B. erst heute die "West" bereits zwei Mal gesperrt wurde? Mich nicht!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Penelope am 11.10.2018 22:41 Report Diesen Beitrag melden

    "Schon lange nicht mehr vorgeführt"

    In den meisten Nachbarstaaten gibt es auch kein Pickerl bzw. TÜV, ebenso wie z.B. auch in den Vereinigten Staaten. Verkehrsgefährdende Fahrzeuge werden direkt aus dem Verkehr gezogen und beschlagnahmt, viel einfacher, günstiger und unbürokratischer... wie oft fahren Autos mit Wiener Kennzeichen die zwar ein Pickerl haben aber eine weiße oder schwarze Dampfwolke hinter sich herziehen (manchmal sogar ganze Straßenzüge vernebeln!) und nichts passiert... nicht erst 1x Kopfweh von so einem Stinker bekommen.

  • Drakensang am 11.10.2018 12:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wem wundert's

    Wundert sich noch irgendjemand warum z.B. erst heute die "West" bereits zwei Mal gesperrt wurde? Mich nicht!

  • angi am 11.10.2018 12:03 Report Diesen Beitrag melden

    oh Wunder

    das ist kein Einzelfall, solche Gefährte aus Rumänien und Bulgarien sieht man öfter - manchmal sogar mit zwei PKW auf einem für das Zugfahrzeug viel zu großen Hänger;

  • Ibins am 11.10.2018 11:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und wenn

    wir so wie früher unsere Grenzen geschlossen hätten und jeden kontrollieren würden,dann könnten solche Leichen nicht auf Österreichs Strassen unterwegs sein und die Menschheit bedrohen!!!