St. Pölten

15. April 2019 09:00; Akt: 14.04.2019 17:18 Print

Postler nahm 200.000 Euro von Kunden-Sparbüchern

Ein Postbeamter (59) aus NÖ hatte 200.000 Euro von Kunden-Sparbüchern abgezweigt. Mit Brieflosen versuchte er verzweifelt, den Schaden gutzumachen.

Der Angeklagte (Bild: privat)

Der Angeklagte (Bild: privat)

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Aus Geldnot hatte ein Postbeamter aus Niederösterreich die Sparbücher einiger Kunden geplündert. Der Mann sackte so 200.000 Euro in rund 17 Jahren ein, bis ihm ein Schulfreund auf die Schliche kam.

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Mit dem Rücken zur Wand setzte der Postangestellte auf Brieflose, hoffte auf ein "Wunder" in Form eines hohen Gewinnes, um den angerichteten Schaden wiedergutzumachen. Doch Fortuna ließ den 59-Jährigen im Stich, Gewinne bleiben aus, der Postbeamte resignierte und zeigte sich schließlich selbst an.

Vor Gericht in Sankt Pölten fasste der 59-Jährige letzte Woche 18 Monate teilbedingte Haft aus. Sechs Monate muss er im Gefängnis absitzen. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • MrRay am 15.04.2019 09:51 Report Diesen Beitrag melden

    Einsicht

    immerhin die Selbstanzeige,das wirkt sich auf das Strafmass aus, aber mich wundert es, das es 17 Jahre lang niemandem aufgefallen ist.

  • Joe heute am 15.04.2019 11:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wahnsinn...

    der eine entsorgt die Post in ein Schacht . der nächste Zweigt Geld ab . die Post hat somit wieder einen guten Ruf.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Joe heute am 15.04.2019 11:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wahnsinn...

    der eine entsorgt die Post in ein Schacht . der nächste Zweigt Geld ab . die Post hat somit wieder einen guten Ruf.

  • MrRay am 15.04.2019 09:51 Report Diesen Beitrag melden

    Einsicht

    immerhin die Selbstanzeige,das wirkt sich auf das Strafmass aus, aber mich wundert es, das es 17 Jahre lang niemandem aufgefallen ist.