Niederösterreich

30. August 2018 14:35; Akt: 30.08.2018 16:19 Print

Post brutal überfallen: 18 Jahre Haft für 55-Jährigen

Die Hälfte seines Lebens hat Thomas P. (55) hinter Gittern verbracht, gestern stand er wegen eines Postraubes in Wr. Neustadt wieder vor Gericht.

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Wieder auf arm und krank tat Thomas P. kurz vor dem Prozess am Landesgericht Wiener Neustadt: Er sei so geschwächt vom Hungerstreik im Gefängnis und somit nicht verhandlungsfähig.

Bereits vor dem letzten Termin am 24. Juli hatte er Stunden vor der Verhandlung sechs Rasierklingen geschluckt und musste operiert werden ("Heute" berichtete).

Arzt: "P. ist sehr wohl verhandlungsfähig"

Richterin Birgit Borns unterbrach die Verhandlung, rief den Arzt an und bekam folgende Aussage: "Thomas P. war noch am Mittwoch bei vollen Kräften und ist sehr wohl verhandlungsfähig." Der x-fach vorbestrafte Mann, der bereits 27 Jahre im Schmalz verbracht hat, hatte im Herbst 2017 eine Post in Breitenfurt bei Wien (Mödling) überfallen und die Angestellten in Todesangst versetzt (Anm.: "I blos dir das Gehirn raus"), wenig später wurde der Berufsverbrecher gefasst.

Schon bald weiterer Prozess?

Thomas P. machte dabei einen gravierenden Fehler: Er bestritt den Überfall auf die Post, gestand aber die Entführung einer Bankiersgattin aus dem Jahr 1995, weil er fälschlichersweise glaubte, das Verbrechen sei verjährt ("Heute" berichtete ebenfalls). Auch hier könnte Thomas P. noch gesondert vor Gericht müssen.

Für den brutalen Raubüberfall in Breitenfurt fasste Thomas Werner P. 18 Jahre aus (nicht rechtskräftig).

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(Lie)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Poo Doody am 30.08.2018 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Und Leute,die zu fünft

    jemanden zusammenschlagen für ein Handy kriegen Bewährungsstrafen.Solche Gruppenräuber hätte auch solche Strafen verdient.

  • Mia am 30.08.2018 15:30 Report Diesen Beitrag melden

    Die Zahl

    18 ist doch verboten. Wenn dann 17 oder 19 Jahre, aber doch nicht 18 Jahre Haft.

  • Holzhammer am 30.08.2018 15:27 Report Diesen Beitrag melden

    Leben vs Geld

    Ganz klar. Die Angestellten haben den Schock ihres Lebens. Dafür gibt es 18 Jahre. Wieviel wäre es geworden wenn er jemanden ermordet hätte? Wahrscheinlich weniger.

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  • Mia am 30.08.2018 15:30 Report Diesen Beitrag melden

    Die Zahl

    18 ist doch verboten. Wenn dann 17 oder 19 Jahre, aber doch nicht 18 Jahre Haft.

  • Holzhammer am 30.08.2018 15:27 Report Diesen Beitrag melden

    Leben vs Geld

    Ganz klar. Die Angestellten haben den Schock ihres Lebens. Dafür gibt es 18 Jahre. Wieviel wäre es geworden wenn er jemanden ermordet hätte? Wahrscheinlich weniger.

  • Poo Doody am 30.08.2018 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Und Leute,die zu fünft

    jemanden zusammenschlagen für ein Handy kriegen Bewährungsstrafen.Solche Gruppenräuber hätte auch solche Strafen verdient.