Reicher Angehöriger zahlt alles

13. Oktober 2016 03:18; Akt: 12.02.2017 03:42 Print

Praterstern-Vergewaltigung: Afghanen bekommen Promi-Anwalt

Niemand Geringerer als Martin Mahrer wird einen der drei Asylwerber (16, 17, 18) vertreten, die am Praterstern eine Studentin (21) furchtbar zugerichtet haben. Das Trio wird Geständnisse ablegen.

 (Bild: D.Schreiner/Fotomontage)

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Niemand Geringerer als Martin Mahrer wird einen der drei Asylwerber (16, 17, 18) vertreten, die am (21) furchtbar zugerichtet haben. Das Trio wird Geständnisse ablegen.


Ein gut betuchter Angehöriger der Angeklagten greift tief in die Tasche, finanziert einen der besten Strafverteidiger Österreichs – einen Anwalt, der was kann halt: Martin Mahrer. Sein Mandant, einer der drei Afghanen (höchste Ausbildung: 2 bis 4 Jahre Pflichtschule), war 2015 von den Eltern nach Europa geschickt worden, um ein besseres Leben zu haben und zu studieren. In Traiskirchen lernten sich die Burschen kennen, ein Haupttäter (17) kam in ein Heim in Oberndorf (St. Pölten), der Rest nach Wien bzw. Linz.

Nach Whiskey und Joint wollten sie Sex

Das kaum betreute Trio fuhr am 21. April nach Wien, trank am Westbahnhof drei Flaschen Whiskey, rauchte Joints und entschied dann, Sex zu haben. Am Praterstern warteten sie auf ein passendes Opfer, folgten einer Studentin aufs Klo und fielen dort extrem brutal über die 21-Jährige her. Der 18-jährige Verdächtige hat Milben, der 17-Jährige eine seltene Blutkrankheit (Behandlungskosten 20.000  pro Monat).

Während das Opfer laut Psychiaterin Adelheid Kastner schwer traumatisiert ist, machte das Trio auch in U-Haft Probleme, griff eine Wärterin an, zeigte einen Beamten wegen eines angeblichen Übergriffs an. Beim Prozess in Wien (vermutlich im Dezember) erwartet Jurist Mahrer Schwerarbeit: "Mein Mandant wird umfassend geständig sein." Dem Afghanen drohen bis zu 7,5 Jahre Haft.

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