Bezirk Korneuburg

22. Februar 2019 08:00; Akt: 22.02.2019 08:50 Print

Putzfrau stahl Schmuck um 40.000 €: Lange Haft

Gründlich abgestaubt hat eine Putzfrau bei zehn Kunden im Bezirk Tulln: Die Serbin (51) stahl Schmuck im Wert von 40.000 Euro. Die Tochter protzte mit der Beute im Internet, die Mutter flog auf.

Die angeklagte Serbin (51). (Bild: mph)

Die angeklagte Serbin (51). (Bild: mph)

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Eine Reinigungskraft (51), die eine Eigentumswohnung im nicht billigen Klosterneuburg hat, hat laut Anklage zehn Kunden bzw. vor allem Kundinnen bestohlen. Die Serbin betreute zehn (rein weibliche) Haushalte im Bezirk Tulln von 2016 bis 2018 ("Heute" berichtete).

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Und genau in diesem Zeitraum verschwanden Armbanduhren, Münzen, Ringe, Armreifen und andere Schmuckstücke. Dumm: Die Tochter der Serbin postete im Internet ein Foto mit dem gestohlenen Schmuck am Körper. Ein Opfer erkannte den Schmuck und ging zur Polizei. Bei der Hausdurchsuchung fand die Exekutive Teile der Beute sowie Verkaufsbelege über den bereits verhökerten Schmuck. Gesamtwert der Beute: rund 40.000 Euro.

27 Monate Häfen

Vor Gericht in Korneuburg am Donnerstag zeigte sich die Serbin geständig. Nur ein Anklagefaktum bestritt sie, da wurde sie auch freigesprochen. Die vorbestrafte Putzfrau (Anm.: sieben Monate bedingte Haft wegen Veruntreuung) fasste 20 Monate unbedingte Haft aus und die bedingte Strafnachsicht wurde widerrufen. Das heißt, die Putzfrau muss in Summe 27 Monate gesiebte Luft schnuppern.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Maria am 22.02.2019 08:49 Report Diesen Beitrag melden

    Na da schaust

    Na da schaust, würde so eine Person nicht in meine Wohnung - Haus lassen.

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  • Thomas am 22.02.2019 09:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Wie sie wohl zu dieser Eigentumswohnung gekommen ist.... anscheinend nicht durch normale Arbeit!

  • tea am 22.02.2019 09:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wirklich

    Interessant. Für Raub 27 Monate Knast, für einem der sich beleidigt für und zum fast Todesprügler wird ist auf freien Fuß. Nimmt sogar einen Österreicher einen Arbeitsplatz weg.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Roman Polz am 23.02.2019 18:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    putzda bis nix mehr so is! Traurig!

    • Roman Polz am 23.02.2019 18:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Roman Polz

      sollte heißen - bis nix mehr - do- is.

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  • Helmut Dirk am 22.02.2019 13:03 Report Diesen Beitrag melden

    Kapitel Putzfrauen

    Putzfrauen sind ein eigenes Kapitel. Die meisten wollen nicht gemeldet werden, weil sie entweder die Arbeitslose oder Mindestsicherung beziehen. Deshalb arbeiten sie schwarz, verlangen aber sehr viel. Obwohl damit ein Superverdienst verbunden ist, kann man ihnen auch nicht vertrauen. Die Plattformen quellen über mit Angeboten. Wäre für das AMS ein gefundenes Fressen, dort einmal zu recherchieren, wer auch bei ihnen aufscheint. Bei Schwarzarbeit ist auch der Arbeitgeber in einer schwierigen Situation, weil die Putzfrau nicht versichert ist und er eine Strafe riskiert, wenn er Diebstahl anzeigt.

    • Ja Sicherlich am 22.02.2019 23:44 Report Diesen Beitrag melden

      Dienstleistungsscheck

      Alle wissen es vom AMS, Regierung, Bevölkerung, etc. sie wollen nichts dagegen tun. Kenne wichtige Personen, die gerne jemanden anderen schwarz putzen lassen, da wollen alle nicht dagegen tun. Gibt tolle Dinge, damit man nicht so etwas in Anspruch nehmen muss, wird nur nicht genommen. Der Dienstleistungsscheck (DLS) dient zur Entlohnung für die Erbringung von einfachen haushaltstypischen Dienstleistungen in Privathaushalten (z.B. Reinigungsarbeiten, Gartenarbeit, Babysitten etc.). Durch den DLS ist die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer mit dem ersten Beschäftigungstag unfallversichert.

    • Helmut Dirk am 23.02.2019 07:24 Report Diesen Beitrag melden

      @Ja sicherlich; DLS, aber

      Der DLS ist auch eine Absicherung für den Arbeitgeber, ist aber nur auf einen Betrag von unter 500 monatlich begrenzt und da würde sie ja deklarieren, wie viel sie wirklich dazu verdient, mit Folgen für Arbeitslose oder Mindestsicherung. Wer meldet für ein paar Stunden im Monat an, damit sie dann versichert ist und bei anderen Haushalten schwarz arbeiten kann? Beim Arbeitgeber wird sie dann krank um ihre anderen Kunden zu bedienen. Außerdem 8 Netto für die Putzfrau sind 16 für den Arbeitgeber!!!

    • Frau am 23.02.2019 15:37 Report Diesen Beitrag melden

      zu wenig

      Um 8 Euro putzt niemand mehr.

    • Helmut Dirk am 23.02.2019 18:11 Report Diesen Beitrag melden

      @Frau; richtig lesen und auch verstehen

      Da haben Sie vollkommen falsch gelesen, denn 8 Netto sind ein höherer Bruttolohn, dazu kommt Weihnachts- und Urlaubsgeld und auch freie Tage durch Urlaub und Feiertage, und versichert ist sie auch und auf die Pension wird es auch angerechnet. Letzteres ist egal, denn unabhängig von Versicherungszeiten oder Arbeit in Ö bekommen sie, wenn aus der EU, fast 900 nachgeschmissen, mehr als so mancher Österreicher nach 40 Jahren hackeln.

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  • G.Amlacher am 22.02.2019 10:47 Report Diesen Beitrag melden

    Guter Monatslohn

    Serbien hat an die 380 Durschschnittslohn-

  • tea am 22.02.2019 09:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wirklich

    Interessant. Für Raub 27 Monate Knast, für einem der sich beleidigt für und zum fast Todesprügler wird ist auf freien Fuß. Nimmt sogar einen Österreicher einen Arbeitsplatz weg.

    • Fritz Trözter am 22.02.2019 10:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @tea

      Ist kein Raub sondern Diebstahl bzw Unterschlagung.

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  • Thomas am 22.02.2019 09:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Wie sie wohl zu dieser Eigentumswohnung gekommen ist.... anscheinend nicht durch normale Arbeit!