St. Pölten

12. Februar 2019 18:45; Akt: 12.02.2019 14:52 Print

Sicherheit: FPÖ wirft SPÖ Arbeitsverweigerung vor

Nachdem die rote St. Pöltner Stadtregierung einen von den Blauen vorgeschlagenen Sicherheitsgipfel ablehnte, legt FP-Stadtrat Klaus Otzelberger nach und übt Kritik.

Otzelberger (re.) kritisiert Bürgermeister Stadler (li.) und seine SP. (Bild: heute.at)

Otzelberger (re.) kritisiert Bürgermeister Stadler (li.) und seine SP. (Bild: heute.at)

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Wie berichtet forderte nach dem Sicherheitsgipfel in Wr. Neustadt die FPÖ auch in St. Pölten einen solchen, blitzte damit aber bei der roten Stadtregierung ab. "Der Bürgermeister einer Stadt mit Bundespolizeidirektion ist gegenüber der Polizei nicht weisungsbefugt, kann also die Polizei nicht zu einem Sicherheitsgipfel verpflichten", hieß es unter anderem in der schriftlichen Stellungnahme, in der auch Otzelberger selbst sein Fett abbekam.

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Braucht St. Pölten einen Sicherheitsgipfel?

Der schoss am Dienstag postwendend zurück, denn der Stadt war der Stellungnahme ein kleiner Fehler unterlaufen. "Die SPÖ St. Pölten betreibt Arbeitsverweigerung auf Kosten der Sicherheit der Bürger und beruft sich auf Sicherheitsbehörden, die es seit sieben Jahren nicht mehr gibt", so Otzelberger. Gemeint ist die Bundespolizeidirektion, diese wurde nämlich 2012 durch die Landespolizeidirektion ersetzt.

Kritik an SPÖ

"In Wr. Neustadt hat der Bürgermeister einen Sicherheitsgipfel mit allen Parteien einberufen, wenn die SPÖ nicht regiert geht es scheinbar. So wurden weitere Sicherheitsmaßnahmen für die Bevölkerung umgesetzt. Stadler soll den FPÖ-Sicherheitsgipfel der von allen Parteien vor zwei Jahren beschlossenen wurde nun endlich einberufen. Wie lange wartet die SPÖ noch und was muss noch passieren, bis die SPÖ endlich die Realität wahrnimmt? Erst vor kurzem wurde in der Innenstadt ein 14-Jähriger mit dem Messer ausgeraubt", wettert Otzelberger weiter.

Seitens der Stadt hält man den geforderten Gipfel nicht für notwendig, weil man ohnehin in ständigem Kontakt mit der Polizei stehe, es gebe regelmäßige Arbeitstreffen und es bestehe eine ausgezeichnete Zusammenarbeit.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • zimbo am 12.02.2019 18:51 Report Diesen Beitrag melden

    SPÖ lebt von den Illegalen !

    Es ist Machterhalt.

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  • Herr Rossi am 12.02.2019 19:28 Report Diesen Beitrag melden

    Denkt bei der EU Wahl daran

    Die können doch nicht gegen die von ihnen importierten Kernphysiker vorgehen. Vielleicht erwischt es beim nächsten Mal einen Roten dann wird sicher hurtig ein Gipfel einbefufen.

  • St.Pöltner am 12.02.2019 21:13 Report Diesen Beitrag melden

    kenne st.pölten.................

    ich kenne st.pölten sehr gut und es ist tatsächlich sehr unsicher geworden, besonders abends bahnhofbereich/sparkassenpark , aber auch im süden der stadt sieht es inzwischen nicht anders aus, überall fremdländische lokale mit eben den selben klientel, kaum noch österreichische besitzer usw usw. leider muss ich als nicht blauer herrn otzelberger inhaltlich vollkommen recht geben, st.pölten ist nicht mehr die sichere stadt die sie einmal war.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Martin Nemeth am 17.02.2019 11:38 Report Diesen Beitrag melden

    Obmann des EV BASOP BAfEP

    Ich als Obmann des Elternvereines der Bundes- Bildungsanstalt für Sozial- und Elementarpädagogik in St. Pölten würde mir so einen Sicherheitsgipfel wünschen da auch die Gewalt in Schulen zunimmt bzw. Gewaltprävention in den Schullehrplänen verstärkt einfließen sollte. Ich würde solche Seminare auch finanziell unterstützen.

  • Gabriele Höritzauer am 16.02.2019 08:30 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Der Bahnhof ist für eine Frau zu durchqueren ist alles andere als Sicher in der Früh wenn die Polizei und die netten Mitbürger noch schlafen kein Problem. Aber ab den späten Nachmittag wo die Polizei nicht so present ist wir es oft zu einen Spießrutenlauf. Und in der Fussgängerzone geht es mir den Bettlern weiter den die sind auch h nicht immer harmlos.

  • Karl Helm am 13.02.2019 17:46 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Habe 45 Jahre in St.Pölten gearbeitet.Anfänglich war der Weg vom Bahnhof zur Arbeit kein Problem.In den letzten Jahren speziell seit 2015 wird man im Bahnhofbereich sehr oft angepöbelt oder aggressiv angebettelt.

    • Manuel am 16.02.2019 08:40 Report Diesen Beitrag melden

      Kein

      Hallo ja wir brauchen einen St Pölten ist nicht mehr sicher es Wer schön gut das wir einen bekommen

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  • Noel Obermoser am 12.02.2019 21:17 Report Diesen Beitrag melden

    Aktion 20.000!

    Ja klar, jetzt besteht die SPÖ auch noch aus Arbeitsverweigerern, kam ja nicht die Aktion 20.000 von ihnen, in der sie 20 tausend neue Arbeitsplätze für Österreich geschaffen hätten, wäre es nicht von der ÖVP und FPÖ unterbunden worden. Die SPÖ hatt mehr Arbeitsplätze geschaffen, und mehr Leute beschäftigt als die Hellblauen und Blauen in ihrer bisherigen Amszeit. Bitte vorher informieren, bevor hier solche falsch informartionen verbreitet werden um weiter Hass zu schüren und gegen Minderheiten zu hetzen.

  • St.Pöltner am 12.02.2019 21:13 Report Diesen Beitrag melden

    kenne st.pölten.................

    ich kenne st.pölten sehr gut und es ist tatsächlich sehr unsicher geworden, besonders abends bahnhofbereich/sparkassenpark , aber auch im süden der stadt sieht es inzwischen nicht anders aus, überall fremdländische lokale mit eben den selben klientel, kaum noch österreichische besitzer usw usw. leider muss ich als nicht blauer herrn otzelberger inhaltlich vollkommen recht geben, st.pölten ist nicht mehr die sichere stadt die sie einmal war.

    • WehrtEuchEndlich am 13.02.2019 00:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @St.Pöltner

      Bei so viel Selbsterkenntnis solltest dann wohl (als Nicht-Blauer) langsam dein Wahlverhalten überdenken.

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