Ex-Serienmeister

19. Mai 2019 16:06; Akt: 19.05.2019 16:31 Print

St. Pöltens Basketball-Team gehört nun zum SKN

Der ehemalige Basketball-Serienmeister UBC (vormals UKJ) St. Pölten wurde erneut umgetauft, heißt ab der kommenden Saison SKN St. Pölten Basketball.

Muschik, Blumauer und Markus Mayer. (Bild: SKN St. Pölten)

Muschik, Blumauer und Markus Mayer. (Bild: SKN St. Pölten)

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Der Fußballklub spusu SKN St. Pölten und der UBC St. Pölten gehen zukünftig einen gemeinsamen Weg. Der traditionsreiche St. Pöltner Basketballverein spielt ab der kommenden Saison mit einem adaptierten SKN-Logo und den Vereinsfarben Blau-Gelb-Rot auftreten und hat sich auf SKN St. Pölten Basketball umgetauft.

Der Basketballklub war in den 90er Jahren die dominierende Kraft in Österreich, erspielte als UKJ SÜBA einen Titel nach dem anderen. Danach ging es allerdings steil bergab, 2007 folgte der Konkurs und die Neugründung unter dem Namen UBC St. Pölten. Zuletzt war man in der zweithöchsten Spielklasse aktiv, will jetzt als Teil des SKN zurück nach oben.

Internationales Vorbild

Zielsetzung der Zusammenarbeit mit dem Fußballverein ist die Planung und Umsetzung gemeinsamer Marketing-Aktivitäten und die gemeinsame Nutzung vorhandener Ressourcen. Beide Vereine agieren weiterhin wirtschaftlich völlig eigenständig mit ihren jeweiligen Entscheidungsgremien, heißt es in einer Aussendung. Ähnliche Konzepte gibt es etwa bei Bayern München, dem FC Barcelona und Panathinaikos Athen – auch dort teilt sich die Basketballsektion den Namen mit den Fußballern.

SKN-General Manager Andreas Blumauer freut sich auf die bevorstehende Zusammenarbeit: "Unsere Vision ist es weiterhin den SKN zum dem Sportevent in Niederösterreich zu machen. Dazu ist mit der Integration der St. Pöltner Basketballvereins in die Marke SKN ein wichtiger Schritt gesetzt worden, um den St. Pöltner Sport an sich nachhaltig zu stärken und durch den einheitlichen Markenauftritt ein starkes Signal nach außen zu setzen. Hierbei ist die räumliche Nähe durch das Sportzentrum ein immenser Vorteil für diese Kooperation, der in Europa ein Alleinstellungsmerkmal darstellt."

Basketball-Obmann Alfred Muschik sagt zu den sportlichen Zielen: "Die Zielsetzung für die nächste Saison lautet ganz klar Aufstieg in die erste Liga. Langfristig betrachtet wollen wir in drei bis fünf Jahren wieder zu den Top 4 Teams Österreichs gehören. Wobei es für uns alle im Verein oberste Priorität hat, unseren Werten stets treu zu bleiben. Mit jungen heimischen Talenten und einer sehr professionellen Nachwuchsarbeit wollen wir ein Aushängeschild für Österreichs Basketballsport und Niederösterreichs Landeshauptstadt St. Pölten sein."

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