Mank

25. September 2017 20:02; Akt: 25.09.2017 11:29 Print

Stadt kauft Gasthaus, um Asylquartier zu verhindern

Eigentlich hätten die Eigentümer des ehemaligen Gasthauses Schrittwieser vor gehabt, eine Unterkunft für 56 anerkannte Flüchtlinge zu errichten.

Das ehemalige Gasthaus Schrittwieser wird nun von der Stadt angemietet und anschließend gekauft. (Bild: Stadtgemeinde Mank)

Das ehemalige Gasthaus Schrittwieser wird nun von der Stadt angemietet und anschließend gekauft. (Bild: Stadtgemeinde Mank)

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Ein Umbau in eine Unterkunft für 56 anerkannte Flüchtlinge – das wäre der Plan des Eigentümers für das ehemalige Gasthaus Schrittwieser in Mank (Bezirk Melk) gewesen.

Bürgermeister Martin Leonhardsberger (VP) hält davon allerdings nicht viel, weshalb er im Gemeinderat über eine Anmietung und den anschließenden Kauf des Gebäudes abstimmen ließ. "Es macht keinen Sinn 56 Personen ohne Arbeit und Betreuung in ein Haus zu stecken, das keinen Garten hat", so der Stadtchef zu "Tips".

Das Vorhaben wurde im Stadtparlament mit eindeutiger Mehrheit abgesegnet, das Obergeschoß wird nun bis Ende 2019 gemietet. Der Tanzsportklub, die Ballett- und Tanzgruppen der Musikschule sowie die Volkshochschule sollen dort Platz finden. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoß sollen weiter vermietet werden.

Im Jahr 2020 steht dann der Kauf des Gebäudes an. "Es war keine leichte Entscheidung, aber nur so ist eine Nutzung des Hauses im Sinne der Stadt gesichert", so Leonhardsberger.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tina am 25.09.2017 20:06 Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Finde ich gut. Herr Bürgermeister schaut auf seine Gemeinde.

    einklappen einklappen
  • Ist Er am 25.09.2017 20:13 Report Diesen Beitrag melden

    Mag.

    Würde mir mehr solche Bürgermeister wünschen!

  • Franz am 25.09.2017 20:41 Report Diesen Beitrag melden

    Gut gemacht

    endlich ein Bürgermeister der auch auf die Bedürfnisse der Gemeinde schaut Bravo Herr Leonhardsberger

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Moosbrunner am 26.09.2017 10:47 Report Diesen Beitrag melden

    Guter Mann

    Bitte auch in Moosbrunn machen - da wird gerade ein Haus geerbt, das zur Flüchtlingsunterkunft in einer Gegend werden soll, wo diese Menschen niemanden ihresgleichen anfinden.

    • Unzufrieden am 27.09.2017 13:11 Report Diesen Beitrag melden

      Herr

      Guter Bürgermeister, Respekt. Lieber etwas für die eigenen Bürger tun als den Kakerlaken die nur respektlos und verbrecherischin Europa wüten eine Plattform zu geben. Hoffe mehrere Bürgermeister trauen sich jetzt seine Bürger zu schützen. Sage schon einmal danke

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  • Auchnemeinung am 26.09.2017 10:45 Report Diesen Beitrag melden

    Gut so!

    Da bleibt es bei sicher ruhig, sicher und friedlich in der Gegend. Wobei, die zieht es sowieso in Kürze nach Wien. Schon allein wegen der Traumgagen für daherlaufende "Flüchtlinge

  • Felix am 26.09.2017 09:30 Report Diesen Beitrag melden

    Gemeinderat

    Bin froh das es in Mank so vernünftige Gemeinderäte gibt. Außer ein paar die leider nicht dafür waren. Und zwar von der ÖVP

  • Jogi am 26.09.2017 08:54 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Endlich ein Bürgermeister der sich für das Volk einsetzt und nicht wie die meisten gegen das Volk !

  • Vota am 26.09.2017 08:33 Report Diesen Beitrag melden

    So solls sein.

    Vorbildliche Aktion! Respekt! Das Gebäude findet damit, anstatt, wegen zuviel Freizeit, ein Brennpunkt für Gewalt und Verbrechen zu werden, einen Sinnvollen Zweck der der Stadt nützt.