Niederösterreich

11. Juli 2018 18:00; Akt: 11.07.2018 12:39 Print

Todes-Stoß auf Tankstelle: 44-Jähriger vor Gericht

Nach einem Streit auf einer Tankstelle in Tulln starb ein 63-Jähriger. Jetzt musste ein 44-Jähriger dafür auf die Anklagebank.

 (Bild: Daniel Schreiner)

(Bild: Daniel Schreiner)

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Bei einem Wickel in einem Tulln Tankstellenbeisl war es Anfang Jänner 2018 zu einer Tragödie gekommen: Ein Mann (44) stritt mit einem Gast, ein 63-Jähriger wollte schlichten, wurde vom 44-Jährigen zu Boden gestoßen. Der 63-Jährige fiel unglücklich, wurde schwer verletzt, lag drei Wochen im Koma.

Nach drei Wochen starb das Opfer im Spital ("Heute" berichtete), am Mittwoch musste der 44-Jährige wegen Körperverletzung mit tödlichem Ausgang in Sankt Pölten vor Gericht. Er bekannte sich nicht schuldig, ist unbescholten, sein Verteidiger sprach von einem tragischen Ereignis. Das Opfer sei sogar ein Bekannter des Angeklagten gewesen. Alle Beteiligten waren alkoholisiert. Der Verteidiger forderte einen Freispruch im Zweifel.

Für weitere Zeugen wurde der Prozess auf 5. September vertagt, Polizisten sollen noch aussagen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ehklar am 11.07.2018 19:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Wenn er das Opfer zu Boden gestoßen hat und dieses wegen der dadurch erlittenen Verletzungen verstorben ist, bitte warum dann ein Freispruch? Alleine das Niederstoßen kann schon strafbar sein.

  • Alex am 11.07.2018 18:23 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Freispruch

    Hoffentlich gibt es keinen Freispruch. Immerhin ist ein Mensch umgekommen.

  • PeterKarl am 11.07.2018 18:43 Report Diesen Beitrag melden

    Keinen Pardon für Mörder

    Für Mord gibt es keinen von Juristen erfundenen Pardon: einschläfern wie man es mit nicht existenz-tauglichen Tieren macht.

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Ehklar am 11.07.2018 19:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Wenn er das Opfer zu Boden gestoßen hat und dieses wegen der dadurch erlittenen Verletzungen verstorben ist, bitte warum dann ein Freispruch? Alleine das Niederstoßen kann schon strafbar sein.

  • PeterKarl am 11.07.2018 18:43 Report Diesen Beitrag melden

    Keinen Pardon für Mörder

    Für Mord gibt es keinen von Juristen erfundenen Pardon: einschläfern wie man es mit nicht existenz-tauglichen Tieren macht.

    • Phönix am 11.07.2018 19:54 Report Diesen Beitrag melden

      PeterKarl, lesen sie ihren Kommentar

      noch einmal ganz langsam durch und - ganz wichtig - DENKEN sie auch über ihr "Geschriebenes" nach! Vielleicht fällt es ihnen ja selber auf - wenn nicht, melde ich mich später noch einmal...

    • Gasttt am 12.07.2018 01:22 Report Diesen Beitrag melden

      ...

      Der Unterschied zwischen Mord und Totschlag scheint dir nicht klar zu sein.

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  • Alex am 11.07.2018 18:23 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Freispruch

    Hoffentlich gibt es keinen Freispruch. Immerhin ist ein Mensch umgekommen.