Niederösterreich

30. November 2018 18:00; Akt: 30.11.2018 13:28 Print

Totes Baby: Vater ging laut Anwalt hastig über Stiegen

Der Tod eines Babys in Neunkirchen ließ einige Fragen offen, ein Schütteltrauma steht im Raum. Wolfgang Blaschitz besuchte am Freitag seinen Mandanten in der U-Haft.

Anwalt Wolfgang Blaschitz übernimmt die Verteidigung des 19-Jährigen. (Bild: privat, Justizressort)

Anwalt Wolfgang Blaschitz übernimmt die Verteidigung des 19-Jährigen. (Bild: privat, Justizressort)

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Der renommierte Rechtsanwalt Wolfgang Blaschitz wird den 19-jährigen Vater, der wegen des Vorwurfes der Körperverletzung mit Todesfolge in U-Haft in Wr. Neustadt sitzt, vertreten. Blaschitz über den gebürtigen Wiener: "Er ist vom Typ her eher ein Softie. Er sagt, er hat den Säugling niemals geschüttelt. Einzig als das Kind Atemprobleme hatte, schnappte er das Kind und hastete mit dem Kinderwagen über die Stiegen, um schnell zur Kindsmutter zu kommen. Und dabei könnte eine Verletzung passiert sein."

Wie berichtet, war Florin (Name geändert) am 14. November im Neustädter Spital gestorben, nachdem er in der Nacht von 29. auf 30. Oktober reanimiert worden war. Von Anfang an stand ein Schütteltrauma-Verdacht im Raum, am Mittwoch wurde der Vater des Babys verhaftet. Jetzt wird auf das Gutachten des Sachverständigen gewartet - die U-Haft gilt vorerst bis 13. Dezember.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ernesto am 30.11.2018 18:38 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Haben eigentlich Anwälte ein Gewissen?

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  • Tina am 30.11.2018 19:44 Report Diesen Beitrag melden

    Tina

    Also ganz ehrlich... ich bin mir sicher, dass solche Verletzungen nicht vom schnell mit dem Kinderwagen runter gehen passiert sind. Das würde ich zum ersten mal hören, dass ein Kind bzw Säugling solche starke Schäden bei sowas davon trägt.

  • Metatron am 30.11.2018 20:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    News

    Der renommierte Anwalt Wolfgang Blaschitz vertritt den gelernten Spengler, der aus prekären Familienverhältnissen stammt und dreimal vorbestraft ist. Zuletzt saß der Kindsvater zwei Monate wegen Körperverletzung ein. Dennoch behauptet er: Das Baby war mein Sonnenschein und meine Hoffnung für eine bessere Zukunft. Ich habe es nicht umgebracht.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Knut G. am 01.12.2018 10:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Beweise abwarten

    Keine Vorverurteilungen, wenn es nicht eindeutig bewiesen ist.

  • Rudolf am 01.12.2018 08:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lebensfremd

    Glaubt der Anwalt das wirklich? Die Behauptung ist doch lebensfremd!

    • Van Helsing am 01.12.2018 09:56 Report Diesen Beitrag melden

      Recht ist nicht gleich Gerechtigkeit

      Der Anwalt glaubt das nicht, der Anwalt wird bezahlt, dass er für seinen Mandanten durch abschwächen und schönreden das beste herausholt.

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  • Maria am 01.12.2018 08:14 Report Diesen Beitrag melden

    Rechtsverdreher

    Diese Aussage ist doch eine Farce, einem kleinen Engel wird das Leben genommen und diese Schreckenstat bleibt wahrscheinlich ohne große Konsequenzen, denn niemals kommt ein Kind zu Tode, wenn man zu schnell die Stiegen hinab geht, dass müsse doch Gutachter widerlegen können.

    • Ichunddu am 01.12.2018 10:26 Report Diesen Beitrag melden

      Sollte...

      ...so sein Maria. Nur sind diese Gutachter manches Mal so von sich und ihren oft kruden Ansichten überzeugt, dass sie schon oft das Wesentliche übersehen (verdreht) haben. Oder dafür gut bezahlt wurden. Mein Vertrauen in diese Leute ist aus eigener Erfahrung auf weit unter Null gesunken (im Technikbereich -nach einem Parkschaden- und auch im Medizinischen -PVA...mehr braucht man da wohl nicht schreiben....

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  • Metatron am 30.11.2018 20:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    News

    Der renommierte Anwalt Wolfgang Blaschitz vertritt den gelernten Spengler, der aus prekären Familienverhältnissen stammt und dreimal vorbestraft ist. Zuletzt saß der Kindsvater zwei Monate wegen Körperverletzung ein. Dennoch behauptet er: Das Baby war mein Sonnenschein und meine Hoffnung für eine bessere Zukunft. Ich habe es nicht umgebracht.

    • Denker am 01.12.2018 10:20 Report Diesen Beitrag melden

      @Metatron

      Genau so ist es, der Anwalt wird ihm schon a Gschichtl hineindrücken. Wenn der Typ schon mehrmals vorbestraft ist, wird er vor Gericht ohnehin keine guten Karten haben.

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  • Tina am 30.11.2018 19:44 Report Diesen Beitrag melden

    Tina

    Also ganz ehrlich... ich bin mir sicher, dass solche Verletzungen nicht vom schnell mit dem Kinderwagen runter gehen passiert sind. Das würde ich zum ersten mal hören, dass ein Kind bzw Säugling solche starke Schäden bei sowas davon trägt.