Tödliche Unfälle

04. September 2018 09:00; Akt: 03.09.2018 13:35 Print

Traurige Spitze: Schon 69 Verkehrstote 2018 in NÖ

Von 1. Jänner bis 31. August kamen auf Niederösterreichs Straßen 69 Menschen ums Leben. Die häufigsten Ursachen: zu hohe Geschwindigkeit und Ablenkung.

Bei einem Unfall im Waldviertel (li.) kam eine junge Frau ums Leben, auf der A1 bei Pressbaum (re.) ein Familienvater. (Bild: Feuerwehr Wolfsgraben, Feuerwehr Gmünd)

Bei einem Unfall im Waldviertel (li.) kam eine junge Frau ums Leben, auf der A1 bei Pressbaum (re.) ein Familienvater. (Bild: Feuerwehr Wolfsgraben, Feuerwehr Gmünd)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Eine Familientragödie auf der Westautobahn bei Pressbaum im Juli (St. Pölten) und eine fatale Kollision eines VW Golf mit der Waldviertelbahn in Gmünd waren nur zwei von zahlreichen Unfällen im Jahr 2018, bei denen jede Hilfe zu spät kam: Von 1. Jänner bis 31. August 2018 kamen allein in Niederösterreich 69 Menschen im Straßenverkehr ums Leben.

Umfrage
Hatten Sie schon einmal einen Unfall?
45 %
18 %
32 %
5 %
Insgesamt 22 Teilnehmer

Dabei fallen 35 Tote auf Pkw-Unfälle, 14 auf Motorrad-Crashs, acht Mal waren es Radfahrer, sechs Mal Fußgänger und sechs Fälle sind in der Kategorie "Sonstiges", die beispielsweise Unfälle mit Lkw, Traktoren, Quads, Microcars sowie Bussen umfasst, gelistet.

Im Bundesländervergleich ist Niederösterreich damit trauriger Spitzenreiter, gefolgt von Oberösterreich mit 60 und der Steiermark mit 46 Toten.

Raserei, Ablenkung

Im vergangenen Jahr waren es in NÖ im selben Vergleichszeitraum 64, was für das Jahr 2018 einer Steigerung von 7,8 Prozent entspricht.

Allein im Juli und August starben 16 Menschen auf den nö. Straßen. "Das schöne Wetter lockte seit dem Frühjahr viele Motorradfahrende auf die Straße, leider kam es dabei auch zu zahlreichen folgenschweren Unfällen", so ÖAMTC-Verkehrsexperte David Nosé.

Die häufigsten Ursachen: zu hohe Geschwindigkeit und Ablenkung, aber auch Alkohol.

ÖAMTC rät zu defensiver Fahrweise

Der ÖAMTC rät zu einer "vorsichtigen und defensiven" Fahrweise. "Gerade im Herbst lauern Gefahren wie vermehrter Wildwechsel, tiefstehende Sonne, Nebel oder laubverschmierte Fahrbahnen", so der Mobilitätsclub in einer Aussendung.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(nit)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • aborigini am 04.09.2018 10:05 Report Diesen Beitrag melden

    Hauptsache

    140 km/h. Sowas muß einem einmal einfallen. Strenger und VIEL MEHR Kontrollen wären vernüftiger. Und zwar was 1. Geschwindigkeit und was fast noch wichtiger wäre 2. der Sicherheitsabstand. Da gints anscheimend echt Leute die glauben bei 100 km/h sind 4m oder weniger genug, weil der vorne muß ja auch bremsen.

    einklappen einklappen
  • Autofahrer am 04.09.2018 11:53 Report Diesen Beitrag melden

    Rasen und Saufen

    Und dann denkt ein gewisser Hofer über Tempoerhöhung nach, er sollte einmal längst überfällige drakonische Strafen für Raser und Alkolenker einführen, die Menschenleben auslöschen.

    einklappen einklappen
  • naturlieb am 04.09.2018 09:35 Report Diesen Beitrag melden

    Naturauslese

    Na und ? Viele Menschen , viele Unfälle. Wir wollen trotzdem mobil bleiben, da kann man nicht auf 70 km/h und weniger runterdrosseln.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Autofahrer am 04.09.2018 11:53 Report Diesen Beitrag melden

    Rasen und Saufen

    Und dann denkt ein gewisser Hofer über Tempoerhöhung nach, er sollte einmal längst überfällige drakonische Strafen für Raser und Alkolenker einführen, die Menschenleben auslöschen.

    • Rudolf S am 04.09.2018 23:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Autofahrer

      schauen und lesen Sie genau die meisten Unfälle passieren auf Bundes und Landesstrassen als hören sie mit dem Schwachsinn auf

    • WP am 12.09.2018 07:42 Report Diesen Beitrag melden

      Alkohol am Steuer

      In Österreich ist Alkohol am Steuer ein Kavaliersdelikt. Warum nicht 0,0 Promille ?

    einklappen einklappen
  • aborigini am 04.09.2018 10:05 Report Diesen Beitrag melden

    Hauptsache

    140 km/h. Sowas muß einem einmal einfallen. Strenger und VIEL MEHR Kontrollen wären vernüftiger. Und zwar was 1. Geschwindigkeit und was fast noch wichtiger wäre 2. der Sicherheitsabstand. Da gints anscheimend echt Leute die glauben bei 100 km/h sind 4m oder weniger genug, weil der vorne muß ja auch bremsen.

    • Rudolf S am 04.09.2018 23:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @aborigini

      Auch für Sie: die meisten Unfälle passieren auf Bundes und Landesstrassen und da gilt max.100

    einklappen einklappen
  • naturlieb am 04.09.2018 09:35 Report Diesen Beitrag melden

    Naturauslese

    Na und ? Viele Menschen , viele Unfälle. Wir wollen trotzdem mobil bleiben, da kann man nicht auf 70 km/h und weniger runterdrosseln.