Niederösterreich

22. Oktober 2018 09:00; Akt: 21.10.2018 14:30 Print

Venusfalle (32) zockt 2 Männer ab: 190.000 € weg

Blind vor Liebe hatten zwei Männer einer 32-Jährigen das Geld regelrecht nachgeworfen. In Summe verlor das Duo 190.000 Euro, sie musste jetzt vor Gericht die Rechnung bezahlen.

Die Frau stand in St. Pölten vor Gericht. (Bild: privat)

Die Frau stand in St. Pölten vor Gericht. (Bild: privat)

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Völlig naiv und schwer verliebt fielen zwei nicht schlecht situierte Männer auf eine 32-Jährige aus Sankt Pölten herein, jetzt sind die beiden Herren ihr Erspartes los.

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Blind verliebt, 190.000 Euro weg - haben Sie Mitleid mit den Männern?
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Immer wieder hatte die gerissene Frau den Opfern Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft gemacht, täuschte den beiden Männern Notlagen vor. Laut Anklage entlockte sie den Männern in Summe 190.000 Euro.

Beim Prozess am Landesgericht in St. Pölten zeigte sich die 32-Jährige geständig. "Ich hatte Schulden und habe mit dem Geld nur Löcher gestopft", sagte sie. Woher das fette Minus am Konto stammte, wollte sie im Prozess nicht verraten. Der Richter verdonnerte die vorbestrafte Frau zu 18 Monaten Gefängnis. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • TantePolly am 22.10.2018 09:18 Report Diesen Beitrag melden

    Da regt sich keine Emanze auf

    wegen ungleicher Bezahlung.

  • Arne Björndahl am 22.10.2018 10:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zahlschweine...

    Anhand der Kommentare von "Jana" und "Lolo" sieht man(n) überdeutlich, dass viele Frauen Männer lediglich als "Zahlschweine" betrachten...

  • Bert am 22.10.2018 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    Kein schlechtes Einkommen !

    190 000 Steuerfrei für 18 Monate . Wahrscheinlich ist sie nach 12 wieder raus und wieder im Geschäft . Da kommt sie ja fast auf ein Politikergehalt .

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Micky Mau am 29.10.2018 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Auch eine Finanzstraftat!

    Hat das Geld sicher auch nicht der Finanz gemeldet, denn als Schenkung an eine nicht Verwandte, war diese hohe Summe Meldepflichtig.

  • Penelope am 27.10.2018 11:51 Report Diesen Beitrag melden

    Und wieder...

    ...bekommt eine verurteilte Verbrecherin einen schwarzen Balken. Warum eigentlich, damit sie dieselbe Show nach ihrer Freilassung gleich wieder abziehen kann?

  • Knut Randauch am 22.10.2018 13:43 Report Diesen Beitrag melden

    Juristen hervor!

    Gegen welchen Paragrafen hat sie eigentlich verstoßen? Einen Galan um Geld zu bitten, ist doch nicht verboten?

    • Ehklar am 23.10.2018 06:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Knut Randauch

      Einen Galan um Geld bitten ist natürlich nicht verboten. Um Geld bitten ist prinzipiell überhaupt nicht verboten. Aber eine persönliche Notlage vortäuschen um so zum Geld zu kommen ist verboten WEIL eine Täuschung vorliegt und somit eine rechtswidrige Bereicherungsabsicht und auch ein Schaden. Also alle Tatbildmerkmale eines Betruges.

    • Penelope am 27.10.2018 11:47 Report Diesen Beitrag melden

      @Ehklar

      Korrekt, denke auch dass hier bereits schwerer Betrug iSv. §147 Abs.2 StGB vorliegt und auch angeklagt war.

    einklappen einklappen
  • Christian am 22.10.2018 12:28 Report Diesen Beitrag melden

    Verstand gleich "0"

    Wenn Männer denken das sie mit Geld weiter kommen dann sollen sie doch! Es soll ja welche geben die viel Geld haben aber sonst in der Birne ziemlich Doof sind und deswegen habe ich auch kein Mitleid! Was die Frau gemacht hat ist zwar nicht illegal aus meiner Sicht da keine Erpressung etc aber moralisch verwerflich! Ich hätte ihr kein Geld gegeben aber zum Essen eingeladen oder mal in die Therme oder vlt mal was zum Anziehen gekauft. Habe aber auch keine 120.000.- sondern nur einen geilen Körper und viel Liebe ... wenn das nicht reicht dann tut es mir Leid für die Damen :D

  • Bert am 22.10.2018 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    Kein schlechtes Einkommen !

    190 000 Steuerfrei für 18 Monate . Wahrscheinlich ist sie nach 12 wieder raus und wieder im Geschäft . Da kommt sie ja fast auf ein Politikergehalt .