Täter ausgeforscht

28. Juni 2018 12:09; Akt: 28.06.2018 12:30 Print

Video zeigt Diebe beim Bankomat-Sprengen in NÖ

Fahndungserfolg für die Polizei: Das Landeskriminalamt konnte zwei Diebe aus Rumänien ausforschen, die in NÖ und OÖ mehrere Geldautomaten sprengten.

Der gescheiterte Coup in Wr. Neustadt.
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Die Masche war immer dieselbe: Sie stahlen ein Auto, fuhren damit noch in derselben Nacht in eine andere Stadt, brachen in eine Bank ein und sprengten den Geldautomaten. "Sie haben jeweils ein Gasgemisch in den Bankomat geleitet und ihn so zum Explodieren gebracht", erklärt LKA NÖ-Leiter Omar Haijawi-Pirchner.

Drei Mal hatte das Duo aus Rumänien von 2010 bis 2014 damit Erfolg. In Brunn am Gebirge, Biedermannsdorf (NÖ) und Wels-Brandln (OÖ) machten der 43-Jährige und der 39-Jährige jeweils ordentlich Beute, dann riss die Serie. Zwei Sprengungsversuche im März 2014 in Wr. Neustadt und Wr. Neudorf (NÖ) scheiterten, die Polizei kam den Rumänen auf die Spur.

Bankomat-Sprenger ausgeforscht

EU-Haftbefehl

Die setzten sich aber nach Deutschland ab, hatten in Österreich insgesamt 731.000 Euro Schaden verursacht. Im Großraum Saarbrücken zogen sie ihre Masche erneut durch, richteten dort 918.000 Euro Schaden an. Die internationale Fahndung begann und der 39-Jährige konnte in Frankreich festgenommen werden.

Er saß in Deutschland seine Strafe ab, ergriff nach seiner Entlassung aber die Flucht, in Österreich wurde er noch nicht verurteilt. Dafür gelang es der Polizei jetzt nach intensiver Zusammenarbeit mit den rumänischen Behörden den 43-Jährigen festzunehmen. Er gilt als Boss der Bande und sitzt jetzt in Wr. Neustadt ein. Sein Komplize ist noch immer flüchtig, ob es weitere gibt ist unklar.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • krtecek am 28.06.2018 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    Grenze schließen

    Seit 2015 in ganz Europa katastrophale Zustände ! Politiker reden nur wir werden oder wir wollen , bis Heute ist nichts pasiert

  • Wachmann am 28.06.2018 12:40 Report Diesen Beitrag melden

    nur weiter so, die nächsten kommen

    Nur gut das es keine Grenzkontrollen mehr gibt da können diese Kreaturen viel besser und überall ihre Taten vollbringen. Von mir aus jeden Tag 100 Bankomaten sprengen bis die zuständigen Politiker und Justiz zum Nachdenken anfangen.

  • Österreicher am 28.06.2018 14:24 Report Diesen Beitrag melden

    Schengen fördert die Kriminalität

    Das Schengen-Abkommen ermöglicht ein freies Reisen der Straftäter. Sitzen sie die geringen Strafen ab, geht's munter weiter in den nächsten Staat.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Ina am 30.06.2018 05:54 Report Diesen Beitrag melden

    Europa will es nicht anders

    Europa will es nicht anders. Die Politik ist Schrott. Das größte Übel ist die M........

  • 5345345 am 29.06.2018 09:07 Report Diesen Beitrag melden

    43534534

    Farbpatronen? Scheint als wär das Pickerl auf dem Automaten FAKE NEWS

  • Ingrid am 28.06.2018 18:58 Report Diesen Beitrag melden

    Offene Grenzen

    Geeignete Strafe wäre in Rumänien einzusitzen.

  • Österreicher am 28.06.2018 14:24 Report Diesen Beitrag melden

    Schengen fördert die Kriminalität

    Das Schengen-Abkommen ermöglicht ein freies Reisen der Straftäter. Sitzen sie die geringen Strafen ab, geht's munter weiter in den nächsten Staat.

  • krtecek am 28.06.2018 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    Grenze schließen

    Seit 2015 in ganz Europa katastrophale Zustände ! Politiker reden nur wir werden oder wir wollen , bis Heute ist nichts pasiert