AK-Kritik an Dumping-Gehältern

31. März 2015 21:22; Akt: 01.04.2015 01:03 Print

260.000 verdienen weniger als 1.500 Euro brutto

Die Zahl jener, die zwar 40 Stunden pro Woche arbeiten, aber weniger als 1.500 Euro im Monat verdienen, ist hoch. Deshalb fordert die oberösterreichische Arbeiterkammer erneut ein Mindest-Einkommen.

 (Bild: Picturedesk)

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260.000 Menschen, die Mehrheit davon Frauen, müssen im Monat mit weniger als 1.500 Euro brutto auskommen. In Linz sind es 12.700, im Raum Steyr 2.980. "Deshalb muss ein Mindestlohn von 1.500 Euro bei Vollzeit in jeder Branche unser Ziel sein", so AKOÖ-Präsident Johann Kalliauer.

Allerdings sind ein ganzes Bündel an Maßnahmen notwendig. So fordert die AK etwa auch eine faire Lohn- und Gehaltserhöhung, da dies zu einer Stärkung der Kaufkraft beiträgt. Wichtig sei auch eine korrekte Bezahlung von Über- und Mehrarbeitsstunden.

Als Beispiel für eine gelungene Umsetzung nennt Kalliauer den Handel, wo es bereits ein Vollzeit-Mindestgehalt gibt.

 


Frauen: Gehalt-Leitfaden

"Gleiches Geld für gleiche Arbeit", heißt es zwar immer – aber dennoch verdienen Frauen in Österreich noch immer weniger als Männer. Um dem entgegen zu wirken, haben die Grünen nun einen Leitfaden für erfolgreiche Gehaltsverhandlungen erstellt – für Frauen.

Grünen-OÖ-Chefin Maria Buchmayr verteilte ihn in Linz. Infos:  

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