Vorsicht

25. Juni 2019 20:31; Akt: 25.06.2019 20:33 Print

Betrügerin umarmt Opfer – und bestiehlt sie

Die oö. Polizei warnt vor einer vermeintlichen Spendensammlerin. Tatsächlich handelt es sich nämlich um eine Betrügerin, die mit einem perfiden Trick arbeitet.

Die Polizei warnt vor einer Spendensammlerin, die in Wahrheit eine Trickbetrügerin ist  und ihren Opfern Geld stiehlt. (Bild: iStock/Symbol)

Die Polizei warnt vor einer Spendensammlerin, die in Wahrheit eine Trickbetrügerin ist und ihren Opfern Geld stiehlt. (Bild: iStock/Symbol)

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Eine Umarmung reicht – und die Opfer sind ihr Geld los …

Die oö. Polizei warnt vor einer Frau (südosteuropäisches Aussehen, ca. 20 bis 35 Jahre alt, schlanke bis normale Statur, ca. 160 bis 165 cm groß, dunkle eher kurze Haare, spricht gebrochen Deutsch), die ahnungslose Oberösterreicher abzockt.

Sie gibt sich als Spendensammlerin für Taubstumme bzw. Blinde und Gehörlose aus und bittet um Geld. In Wahrheit geht es ihr aber nur darum, herauszufinden, wo die Opfer ihre Geldbörse haben.

Haben die Opfer dann ein paar Euro gespendet, werden sie von der Frau – aus vermeintlicher Dankbarkeit – umarmt. Doch tatsächlich will sie nur ihre Opfer ablenken – und die Geldbörse stehlen.

Laut Polizei hat die Verdächtige immer ein Klemmbrett mit Spendenzettel bei sich, welchen die Geschädigten nach der Spende unterschreiben sollten.

So schützen Sie sich vor der Betrügerin

Für den Fall, dass jemand um eine Spende, insbesondere für Taubstumme bzw. Blinde und Gehörlose gebeten wird, sollten folgende Dinge beachtet werden:

1. Kann der/die vermeintliche Spendensammler/in einen Ausweis des jeweiligen Vereins vorweisen?

2. Hat der/die vermeintliche Spendensammler/in eine verplombte Sammelbüchse für die Spenden bei sich?

3. Wurde eine Spende getätigt und will sich die Person deshalb bedanken, sollte zu enger Körperkontakt vermieden werden und auf mitgeführte Wertsachen, insbesondere Geldbörsen, besonders geachtet werden.

4. Nach einer Spende, auch ohne engem Körperkontakt, unbedingt die Geldbörse auf etwaige Fehlbestände inspizieren, da die Täter sehr gut im Verbergen derartiger Diebstähle sind und ein Diebstahl ansonsten erhebliche Zeit später bemerkt wird.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob es sich um eine "echte" Spendensammlerin handelt: Einfach die Polizei rufen – unter der Notrufnummer 133.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gypsiking am 25.06.2019 21:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Südosteuropäisch?

    Das sind Vertreter einer reisefreudigen Minderheit, die man heute nicht mehr bei dem Namen nennen darf, den sie selbst für sich verwenden!

    einklappen einklappen
  • Mama Renate am 25.06.2019 21:04 Report Diesen Beitrag melden

    Altes AKH in Wien

    Eingang Spitalgasse/Alser Straße. Auch dort stehen ständig Profischnorrer. Die sind nicht einmal bedürftig.

  • Altwien am 25.06.2019 21:21 Report Diesen Beitrag melden

    Anfassen

    Ich spende nichts und faßt mich ein(e) Fremde an, macht sie (er) Bekanntschaft mir meinem Pfefferspray!!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Reini am 25.06.2019 22:11 Report Diesen Beitrag melden

    Rudis Freunde

    Wieder jemand von auswärts für den LR Anschober so sehr kämpf. Weiter so Rudi, danke für deine Bemühungen.

  • Gypsiking am 25.06.2019 21:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Südosteuropäisch?

    Das sind Vertreter einer reisefreudigen Minderheit, die man heute nicht mehr bei dem Namen nennen darf, den sie selbst für sich verwenden!

    • Carlos am 25.06.2019 23:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Gypsiking

      ah! Die mit dem Baron aus der Operette! Ja das Schreiben und das Lesen ist nie mein Fach gewesen...

    einklappen einklappen
  • Altwien am 25.06.2019 21:21 Report Diesen Beitrag melden

    Anfassen

    Ich spende nichts und faßt mich ein(e) Fremde an, macht sie (er) Bekanntschaft mir meinem Pfefferspray!!

  • Mama Renate am 25.06.2019 21:04 Report Diesen Beitrag melden

    Altes AKH in Wien

    Eingang Spitalgasse/Alser Straße. Auch dort stehen ständig Profischnorrer. Die sind nicht einmal bedürftig.