Zwei Verdachtsfälle

14. August 2017 12:30; Akt: 14.08.2017 11:29 Print

Eierskandal: Ergebnisse der Tests stehen bevor

Heute, oder morgen steht fest, ob auch Eier in OÖ mit dem Insektenvernichtungsmittel Fipronil belastet waren oder nicht. Die Testergebnisse werden erwartet.

Spätestens am Dienstag liegen die Ergebnisse der beiden betroffenen Eier vor.  (Bild: iStock)

Spätestens am Dienstag liegen die Ergebnisse der beiden betroffenen Eier vor. (Bild: iStock)

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Bei den beiden Verdachtsfällen aus Oberösterreich handelt es sich um gekochte und geschälte Eier, die aus den Niederlanden stammten und in Restaurants an Gastronomen geliefert wurden.

Im Sog des Fipronil-Skandals wird von vielen Seiten eine genauere Herkunftskennzeichnung der Eier gefordert.

Diese könnte sich jedoch schwierig gestalten. Denn die Restaurants in OÖ, in denen die Eier zum Verzehr gedacht waren, waren bereits deren vierte Station.

In den Niederlanden gelegt, gingen die Eier weiter nach Deutschland, wo sie gekocht und geschält wurden, ehe sie abgepackt zu je fünf Stück in Oberösterreich landeten.

Trotzdem glaubt Landesrat Rudi Anschober (Grüne), dass eine genaue Kennzeichnung möglich sei. Er sagt: "Der Stempel muss halt anders angebracht werden. Technisch spricht überhaupt nichts dagegen."

Ob nun wirklich das Insektizid Fipronil in den beiden Verdachtsfällen gefunden wurde, soll spätestens am Dienstag feststehen. Dann liegen nämlich die Testergebnisse vor.

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(mip)

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