Tierbeobachtungen

01. Februar 2019 12:51; Akt: 01.02.2019 13:55 Print

Elch jetzt? Wie kommt der denn ins Mühlviertel?

Ein Elch im Mühlviertel! – Nur eine von vielen seltenen Tier-Beobachtungen in OÖ. Der Naturschutzbund will jetzt mehr Dokumentationen dieser Art sammeln. Braucht dazu Ihre Hilfe!

Begegnung der besonderen Art: Dieser Elch wurde in Leopoldschlag (Bez. Freistadt) gesichtet.  (Bild: Uli Ziegler/Naturschutzbund)

Begegnung der besonderen Art: Dieser Elch wurde in Leopoldschlag (Bez. Freistadt) gesichtet. (Bild: Uli Ziegler/Naturschutzbund)

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Da traute ein Bauer im Mühlviertel seinen Augen kaum! Ein Elch marschierte in Leopoldschlag (Bez. Freistadt), nahe der tschechischen Grenze, ganz lässig über die Straße. Ein Elch im Mühlviertel – das geht?

Ja, sagt Stephan Weigl, Leiter des Biologiezentrums in Linz gegenüber den OÖN: "Es gibt zwei kleine Elch-Populationen auf tschechischer Seite. Wir wissen von knapp 200 Sichtungen von Elchen im Mühlviertel."

Beobachtungen über Homepage oder App melden

Solche aber auch weniger außergewöhnliche Begegnungen mit Tieren in Oberösterreich will der Naturschutzbund gemeinsam mit dem Biologiezentrum jetzt sammeln und genau dokumentieren. Und Sie sollen dabei helfen! Melden Sie Ihre besonderen Begegnungen mit Tieren über die Homepage naturbeobachtung.at oder über die naturbeobachtung.at-App . Die App kann über den Google Play Store oder Apple Store heruntergeladen werden.

Goldschakal so selten wie ein Lottosechser

"In Oberösterreich leben derzeit 79 Säugetierarten. Manche davon, wie Igel, Reh oder Eichhörnchen sind weit verbreitet, sie bekommt man relativ leicht zu Gesicht. Bei anderen, wie Waldbirkenmaus, Goldschakal oder Wildkatze kommt eine Beobachtung fast einem Lottosechser gleich", so der Naturschutzbund auf seiner Homepage.

Durch die Meldung von Tier-Beobachtungen erhofft sich der Naturschutzbund bald mehr Wissen über in OÖ selten angetroffene Tierarten zu bekommen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Knut Randauch am 01.02.2019 16:26 Report Diesen Beitrag melden

    In der Gegend rund um den

    Schwarzenbergkanal gibt es schon länger Elche. Aber sie zeigen sich selten.

  • Alter Verwalter am 01.02.2019 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Finde ich super!

    Heibei mit den Elchen. Und Wisente könnten wir auch gleich dazu auswildern. Das wäre viel besser als Wölfe.

  • Almhömal am 01.02.2019 17:05 Report Diesen Beitrag melden

    Öchtest

    Das sind Klimaflüchtlinge. Elche bekommen Wärmestress und fühlen sich Wohl bis -20 Grad..... und jetzt... überall diese Erderwärmungen, scheinbar haben die Vögel zu laut gezwitschert, dass uns der Klimawandel gerade eine Eiszeit in Österteich gebracht hat. Wem also wunderts, wenn sogar die Vichal flüchten?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Punkt am 02.02.2019 05:47 Report Diesen Beitrag melden

    Tierhasser

    Schon traurig, dass manche Österreicher so tierfeindlich sind... Sie vergleichen Elche mit Flüchtlingen, was echt das Letzte ist... Und jz nicht Haten, bin Rechts aber kein tierhasser

  • Melissa am 01.02.2019 19:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Illegal die Grenze passiert!

    Höchstwahrscheinlich als Maskottchen eingeführt?

  • Jörg am 01.02.2019 19:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    ...wie offen unsere Grenzen sind. Da kann jeder kommen und gehen wie er will.

  • Almhömal am 01.02.2019 17:05 Report Diesen Beitrag melden

    Öchtest

    Das sind Klimaflüchtlinge. Elche bekommen Wärmestress und fühlen sich Wohl bis -20 Grad..... und jetzt... überall diese Erderwärmungen, scheinbar haben die Vögel zu laut gezwitschert, dass uns der Klimawandel gerade eine Eiszeit in Österteich gebracht hat. Wem also wunderts, wenn sogar die Vichal flüchten?

  • Knut Randauch am 01.02.2019 16:26 Report Diesen Beitrag melden

    In der Gegend rund um den

    Schwarzenbergkanal gibt es schon länger Elche. Aber sie zeigen sich selten.