OÖ-Unternehmer

27. Juni 2019 15:00; Akt: 27.06.2019 14:32 Print

Haft für Vergewaltigung auf noblem Skiurlaub

Ein Unternehmer aus OÖ ist (nicht rechtskräftig) zu 21 Monaten Haft verurteilt worden. Er soll in einem Skiurlaub eine Frau im Schlaf vergewaltigt haben.

Die Tat wurde laut Anklage bei einem Skiurlaub in Lech verübt. (Bild: iStock)

Die Tat wurde laut Anklage bei einem Skiurlaub in Lech verübt. (Bild: iStock)

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Ein 56-jähriger Geschäftsmann aus Oberösterreich ist in Vorarlberg wegen Vergewaltigung einer wehrlosen Frau zu einer teilbedingten Haft von 21 Monaten verurteilt worden.

Im Jänner 2018 wollten der Mann und ein Geschäftspartner im noblen Lech ein Party-Wochenende feiern. Mit dabei waren drei Frauen, zwei davon laut Medienberichten extra aus Russland eingeflogen.

Der Angeklagte habe sich Sex mit einer der Frauen erhofft. Als die 36-jährige Österreicherin aber seine Avancen mehrfach abwies, habe er den Zustand der Frau ausgenutzt, nachdem diese unter Einfluss von Kokain und Alkohol in seinem Zimmer eingeschlafen war.
Der Mann soll die Frau missbraucht haben.

Gericht glaubt Angeklagtem nicht

Der Anwalt des Geschäftsmannes betonte beim Prozess, sein Mandant sei unschuldig. Die Anklage beruhe lediglich auf Aussagen einer Russin, die ebenfalls Drogen und Alkohol konsumiert habe.

Der Schöffensenat glaubte aber den Angaben des Opfers. Der bisher unbescholtene wurde zu 21 Monaten Haft, sieben davon unbedingt, verurteilt. Zudem muss er der Frau 5.000 Euro Teilschmerzensgeld bezahlen.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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(rep)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ernst Wimmer am 28.06.2019 15:36 Report Diesen Beitrag melden

    Körberlgeld

    Da fischen sich betuchte Lebemänner zwei Russinnen (wahrscheinlich aus dem Kloster) und feiern eine Party mit allem Drum und Dran. Zu guter letzt - als alles seinen gewohnten Lauf genommen hat - will man mit Hilfe des Gerichts noch ein paar Tausender herausschinden. Dass dafür einer ins Häfen geht ist diesen Jungfrauen egal. Wo lebt denn dieser Richter...(?) (ts)

    einklappen einklappen
  • Misandrew am 27.06.2019 16:59 Report Diesen Beitrag melden

    Unternehmensende

    Der (ehemalige?) Selbstständige soll nach der Haftverbüßung keine Aufträge mehr bekommen, und wenn mensch ihn dafür oeffentlich auf social media Plattformen outen müsste. Ein Schuldspruch bedeutet eben de iure die Schuld (selbst wenn er de facto unschuldig wäre). Sexuell-gewalttätiger Kontrollverlust muss breite Konsequenzen implizieren.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Ernst Wimmer am 28.06.2019 15:36 Report Diesen Beitrag melden

    Körberlgeld

    Da fischen sich betuchte Lebemänner zwei Russinnen (wahrscheinlich aus dem Kloster) und feiern eine Party mit allem Drum und Dran. Zu guter letzt - als alles seinen gewohnten Lauf genommen hat - will man mit Hilfe des Gerichts noch ein paar Tausender herausschinden. Dass dafür einer ins Häfen geht ist diesen Jungfrauen egal. Wo lebt denn dieser Richter...(?) (ts)

    • Misandrew am 30.06.2019 12:21 Report Diesen Beitrag melden

      Nein.

      Nein. Da engagierten simpel typische Männer mit Notstand ganz teuer zwei Damen aus Russland, da die Herren zu unfähig und missgeformt sind, bei Einheimischen zu landen. Und ein Richter war einmal zur Abwechslung erfrischend unparteiisch, indem er sich nicht gleich intuitiv mit seinen Geschlechtsgenossen identifizierte. Nur weiter so! Männliche Dummheit und Ignoranz gehört nämlich auch so richtig bestraft.

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  • Misandrew am 27.06.2019 16:59 Report Diesen Beitrag melden

    Unternehmensende

    Der (ehemalige?) Selbstständige soll nach der Haftverbüßung keine Aufträge mehr bekommen, und wenn mensch ihn dafür oeffentlich auf social media Plattformen outen müsste. Ein Schuldspruch bedeutet eben de iure die Schuld (selbst wenn er de facto unschuldig wäre). Sexuell-gewalttätiger Kontrollverlust muss breite Konsequenzen implizieren.