Radarstrafen

18. Februar 2019 19:00; Akt: 18.02.2019 19:55 Print

Hier blitzte es 2018 in Linz am alleröftesten

Bitte lächeln! 32.037 Mal fuhren Lenker im Vorjahr zu schnell und wurden von einem Radar geblitzt. Die meisten Raser wurden in Ebelsberg erwischt.

Elf Radarkabinen sind derzeit in Linz aktiv. (Bild: Mike Wolf)

Elf Radarkabinen sind derzeit in Linz aktiv. (Bild: Mike Wolf)

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Für die einen sind sie ein wichtiger Beitrag zur Hebung der Verkehrssicherheit, für die anderen ein Symbol der Abzocke an den Autofahrern. Insgesamt elf Radarkästen hat die Stadt Linz derzeit im gesamten Stadtgebiet aufgestellt. Allerdings sind immer nur drei "scharf", den Kameras gibt es eben nur drei.

Doch auch wenn nur drei Kameras im Einsatz sind, die Zahl der erwischten Temposünder ist beachtlich. Denn 2018 wurde insgesamt 32.037 Mal geblitzt. Das sind fast 88 Raser am Tag, die von einer fixen Radarstation erfasst werden.

Damit ist die Zahl um mehr als 6.000 höher, als 2o17. Damals wurden 25.785 Lenker erwischt. Es sind aber auch deutlich weniger Übertretungen als 2016, denn da wurden sogar 43.994 Raser erwischt.

Übrigens: Die fleißigste Radarstation der Stadt steht auf der Umfahrungsstraße Ebelsberg (bei Kilometer 3,1), die wurden im Vorjahr insgesamt 5.525 Mal ausgelöst.

3.378 Rotlicht-Sünder 2018

Neben den Radarstationen hat Linz auch Anlagen, die Rot-Sünder überführt. Fünf Kameras hat die Stadt, an 13 Stellen wird überwacht. 2018 wurden 3.378 erwischt, die bei einer roten Ampel nicht stehen geblieben sind. Die meisten Rotlichtübertretungen wurden 2018 an den Messstellen Industriezeile – Prinz Eugen Straße und Untere Donaulände – Gruberstraße registriert und angezeigt (jeweils 632 Anzeigen).

Für den zuständigen Stadtrat Markus Hein (FPÖ) ist deshalb klar: "Aufgrund des diesjährigen Anstieges (Rotlicht und Geschwindigkeit), ohne dass zusätzliche Kameras angeschafft wurden, werden wir auch weiterhin die Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachung ausbauen. Insbesondere aber an Bereichen, wo auch mit schwächeren Verkehrsteilnehmer zu rechnen ist."

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bruno Bär am 18.02.2019 20:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Staat braucht Geld

    Um abzukassieren ist dem Staat jedes Mittel Recht. Der Sozialstaat ist ein gefräßiger Moloch, der permanent Nahrung braucht. Abkassiert wird meistens dort, wo es einträglich ist und geringe Unfallgefahr herrscht. z.B kerzengerades Autobahnstück, 3 spurig, trockene Fahrbahn, mobiles Radargerät auf 135 km/h eingestellt, das nennt man dann Selbstläufer.

  • Bürger am 18.02.2019 19:15 Report Diesen Beitrag melden

    Wehrt euch gegen die Totalüberwachung

    Ausbauen bis zur Totalüberwachung. Es wird immer nur der kleine Bürger überwacht, denn wenn die Großen sich etwas zu schulden kommen lassen, funktionieren die ganzen Überwachungskameras seltsamer weise alle nicht wie zb. beim "Unfall" von Diana Spencer oder beim Raketeneinschlag auf das Pentagon ähm Flugzeugabsturz.

  • Paul am 18.02.2019 20:53 Report Diesen Beitrag melden

    32.037 gemein gefährliche Raser!

    Die müssen dann ja wohl mindestens 320 schwere Unfälle verursacht haben. Warum wurde darüber nicht berichtet?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Paul am 18.02.2019 20:53 Report Diesen Beitrag melden

    32.037 gemein gefährliche Raser!

    Die müssen dann ja wohl mindestens 320 schwere Unfälle verursacht haben. Warum wurde darüber nicht berichtet?

  • Bruno Bär am 18.02.2019 20:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Staat braucht Geld

    Um abzukassieren ist dem Staat jedes Mittel Recht. Der Sozialstaat ist ein gefräßiger Moloch, der permanent Nahrung braucht. Abkassiert wird meistens dort, wo es einträglich ist und geringe Unfallgefahr herrscht. z.B kerzengerades Autobahnstück, 3 spurig, trockene Fahrbahn, mobiles Radargerät auf 135 km/h eingestellt, das nennt man dann Selbstläufer.

  • Bürger am 18.02.2019 19:15 Report Diesen Beitrag melden

    Wehrt euch gegen die Totalüberwachung

    Ausbauen bis zur Totalüberwachung. Es wird immer nur der kleine Bürger überwacht, denn wenn die Großen sich etwas zu schulden kommen lassen, funktionieren die ganzen Überwachungskameras seltsamer weise alle nicht wie zb. beim "Unfall" von Diana Spencer oder beim Raketeneinschlag auf das Pentagon ähm Flugzeugabsturz.