Nebel erschwerte Einsatz

22. September 2016 08:21; Akt: 29.09.2016 11:33 Print

Kletterer stürzte am Dachstein in den Tod

Tödlicher Unfall am Westgrat-Klettersteig: Ein 31-jähriger Tscheche verlor am Mittwoch den Halt und stürzte 200 Meter in die Tiefe. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden.

 (Bild: zvg)

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Der Tscheche war alleine auf dem Weg zum Gipfel in 2.995 Meter Höhe. Auf den Klettersteig dürfte er den Halt verloren haben und etwa 200 Meter in die Tiefe gestürzt sein. 

Telefonat mit Freund

Eigentlich war der 31-Jährige mit einem Kollegen von der Adamekhütte aufgebrochen. Doch schon nach einer Stunde klagte der Freund über Rückenschmerzen und kehrte um. Der Tscheche kletterte alleine weiter. Zwei Stunden nachdem sich die Männer trennten, kontaktierte der 31-Jährige seinen Freund und meinte, er fühle sich gut und wolle nun den letzten Abschnitt des Aufstieges in Angriff nehmen.

Bergsteiger beobachteten Absturz

Nur wenige Minuten später dürfte das Unglück passiert sein. Eine Gruppe von Bergsteigern, sahen kurz vor Mittag wie eine Person in die Tiefe stürzte. Der Bergführer verständigte sofort die Einsatzkräfte. Wegen des starken Nebels konnte der Rettungshubschrauber erst nicht starten, nach zwei Stunden startete der Einsatz.

Doch da war es bereits zu spät, der Tscheche konnte nur noch tot geborgen werden. Dem Kletterer wurden wohl schwierige Verhältnisse zum Verhängnis, sein Seil war mit einer Eisschicht überzogen. Was genau passiert ist, ist aber noch unklar.

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