In Unterführung

24. September 2018 11:40; Akt: 24.09.2018 11:40 Print

Kunstprojekt: Finstere Gestalten spalten das Netz

Mehrere dunkle Gestalten standen in der Hinsenkamp-Unterführung, jagten manch einem Passanten großen Schreck ein. Das Kunstprojekt wird jetzt im Netz heftig diskutiert.

Die dunklen Gestalten sorgten für Aufregung in der Unterführung in Urfahr. (Bild: Mike Wolf)

Die dunklen Gestalten sorgten für Aufregung in der Unterführung in Urfahr. (Bild: Mike Wolf)

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Starrer Blick, Kapuze über den Kopf gezogen und ganz schwarz gekleidet – rund zehn "finstere Gestalten" sorgten am Wochenende in der berüchtigten Hinsenkampplatz-Unterführung für großen Schreck bei den Passanten.

Doch wie oft üblich war in diesem Fall kein Polizei-Einsatz nötig. Denn bei diesen "Gestalten" handelte sich ausschließlich um Figuren auf Holzstehern. Im schummrigen Licht der Unterführung dürfte es trotzdem für zahlreiche Schockmomente gesorgt haben.

"LinzImPuls"-Projekt noch bis Oktober

Wie "Heute" bereits aufklärte, handelt es sich bei den dunklen Männchen um ein Kunstprojekt von Georg Johann Schuchlenz. Unter dem Motto "Ein Andrang von Skulpturen platziert in der Unterführung wird zum Trugbild einer Barrikade" stellte der Künstler die Gestalten in der Unterführung auf.

Und das alles passierte im Rahmen des „LinzImPuls“-Projekts, bei dem in der Unterführung schon seit Juli immer wieder neue Ausstellungen für Aufsehen sorgten. So zum Beispiel eine leere Bankomat-Hülle (wir berichteten). Übrigens: Mittlerweile wurde die Figuren wieder beseitigt und sind in einer Ecke angelehnt.

Reaktionen auf Facebook

Auf Facebook stellten User Fotos ihrer Begegnung mit den schaurigen Männchen ins Netz, diskutierten die Aktion heftig. Für einige ging das Kunstprojekt eindeutig zu weit. So schreibt ein User, "dass man ohnehin schon mit einem unguten Gefühl in die Unterführung geht. Dann muss man nicht auch noch solche Figuren sehen." Eine Frau schrieb dazu: "Ich gehe da sicher nicht vorbei." Andere wiederum sprechen von einer "coolen Aktion".

Noch bis Oktober (dann endet die Ausstellung) kann es in der Unterführung zu der ein oder anderen ungewöhnlichen Begegnung kommen.

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(mip)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • E.G. am 24.09.2018 12:56 Report Diesen Beitrag melden

    Wer braucht sowas ?

    Ein Fall für die Müllabfuhr !

  • H,M. am 24.09.2018 13:42 Report Diesen Beitrag melden

    Weg damit

    Anzünden ,des graffel braucht ka mensch ,was heut zu tage als kunst deklariert wird spottet jeder beschreibung!

  • Tim Braverman am 24.09.2018 14:19 Report Diesen Beitrag melden

    Im Jahr 2018

    bedeutet Kunst Provokation....von Können ist da keine Spur...

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Sucher am 26.09.2018 12:22 Report Diesen Beitrag melden

    Finster

    Finstere Gestalten treiben sich dort immer herum. Da braucht man keine Statuen aufstellen.

  • Free am 24.09.2018 18:51 Report Diesen Beitrag melden

    Kunstprojekt

    Finstere Gestalten ist keine Kunst und gehört in den Müll!

  • Tim Braverman am 24.09.2018 14:19 Report Diesen Beitrag melden

    Im Jahr 2018

    bedeutet Kunst Provokation....von Können ist da keine Spur...

  • H,M. am 24.09.2018 13:42 Report Diesen Beitrag melden

    Weg damit

    Anzünden ,des graffel braucht ka mensch ,was heut zu tage als kunst deklariert wird spottet jeder beschreibung!

  • E.G. am 24.09.2018 12:56 Report Diesen Beitrag melden

    Wer braucht sowas ?

    Ein Fall für die Müllabfuhr !