Urteil gefallen

09. Juli 2018 16:14; Akt: 09.07.2018 16:14 Print

Linzerin (31) vergewaltigt: Acht Jahre Gefängnis

Zu acht Jahren Haft wurde jener Afghane (22) verurteilt, der in einem Skaterpark eine Linzerin vergewaltigt haben soll. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Der Afghane soll eine Linzerin in einem Skaterpark vergewaltigt haben.  (Bild: W.M.)

Der Afghane soll eine Linzerin in einem Skaterpark vergewaltigt haben. (Bild: W.M.)

Fehler gesehen?

Kurz vor 16 Uhr verurteilte das Schöffengericht am Montag den Beschuldigten zu acht Jahren Gefängnis. Die Staatsanwältin forderte im Vorfeld eine hohe Strafe - zehn Jahre Haft wären möglich gewesen.

Für die Richterin waren die Aussagen der Opfer glaubwürdig. Zudem wurden bei allen drei Frauen, die er attackiert haben soll, seine DNA-Spuren sichergestellt. Eines der Opfer konnte ihn sogar auch zweifelsfrei identifizieren.Der Beschuldigte leugnete die Taten aber bis zum Schluss hartnäckig.

Dabei soll er in der Nacht zum 2. Oktober vergangenen Jahres in einem Holzpavillon bei einem Skaterpark eine 31-jährige Linzerin brutal vergewaltigt haben.

Er habe sie unter einem falschen Vorwand in die Falle gelockt. Gegen drei Uhr in der Früh suchte die Frau ihr verlorenes Handy. Der Beschuldigte gab laut Staatsanwalt an, er habe ihr Mobiltelefon gefunden.

Danach sei er über die Linzerin hergefallen. Erst nach 15 Minuten gelang es dem Opfer sich zu befreien und davonzulaufen. Der Verdächtige soll noch „Tschuldigung, keine Polizei“ gesagt haben. Zwei Passantinnen verständigten die Polizei.

Auch zwei andere Frauen (19, 22) habe er attackiert. Beide konnten den Angreifer aber in die Flucht schlagen (wir berichteten).

Seit seiner Festnahme am 1. November saß der Beschuldigte in Untersuchungshaft. Montagnachmittag wurde er dann schließlich wegen Vergewaltigung, sexueller Belästigung und öffentlicher geschlechtlicher Handlungen zu acht Jahren Haft verurteilt – nicht rechtskräftig.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(mip)

Themen
Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Josch am 09.07.2018 18:05 Report Diesen Beitrag melden

    Wäre doch eine Idee

    Naja warum sitzt er die Strafe nicht in Afghanistan ab? Das würde uns weniger kosten.

  • Marie am 09.07.2018 18:17 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    8jahre für zerstörte menschenleben. in was für einem land leben wir eigentlich. Die 8 jahre wird der sowieso nicht absitzen, leider !

    einklappen einklappen
  • anna am 09.07.2018 19:12 Report Diesen Beitrag melden

    wird das urteil hslten?

    falls das urteil bestätigt werden sollte, werden wir ihn auf unseren kosten noch 5-6 jahre in einem, für seine verhältnisse, luxushotel füttern. und dann ihn als sozialfall weiter versorgen. rationell wäre es, ihn sofort abzuschieben damit er in seinem heimatland die strafe absitzt und dort bleibt.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • lisa12 am 10.07.2018 10:46 Report Diesen Beitrag melden

    Schrecklich

    Wieso nicht ab in die Heimat.Jetzt wird er auch noch auf steuerkosten gefüttert.

  • Auchnemeinung am 10.07.2018 03:15 Report Diesen Beitrag melden

    Goldstückerl,

    dass sich (ver)flucht mal schleichen soll, und in Afghanistan, in irgendeinem Loch, seine verdiente Strafe absitzen soll.

  • aref am 10.07.2018 01:53 Report Diesen Beitrag melden

    aha.........

    Ist der nicht vor Gewalt geflohen, um in einem Land, in dem er hereingewunken wurde, gewaltätig zu werden?

  • anna am 09.07.2018 19:12 Report Diesen Beitrag melden

    wird das urteil hslten?

    falls das urteil bestätigt werden sollte, werden wir ihn auf unseren kosten noch 5-6 jahre in einem, für seine verhältnisse, luxushotel füttern. und dann ihn als sozialfall weiter versorgen. rationell wäre es, ihn sofort abzuschieben damit er in seinem heimatland die strafe absitzt und dort bleibt.

  • Marie am 09.07.2018 18:17 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    8jahre für zerstörte menschenleben. in was für einem land leben wir eigentlich. Die 8 jahre wird der sowieso nicht absitzen, leider !

    • Sucher am 09.07.2018 18:53 Report Diesen Beitrag melden

      Frau

      Wenigstens kein Freispruch, schon mal was. Hab eh schon geglaubt für die Tat gibt's keine Verurteilung mehr.

    einklappen einklappen