Kostet 1,6 Millionen

19. Februar 2018 18:30; Akt: 19.02.2018 16:51 Print

JKU-Super-Computer ist schnell wie 1.000 Laptops

Er hat 1,6 Millionen Euro gekostet und ist so schnell wie 1.000 High-End-Laptops – der neue Super-Computer der Linzer Uni.

 Wolfgang Schreiner und Johann Messner von der JKU vor dem Supercomputer Mach-2.
 (Bild: keine Quellenangabe)

Wolfgang Schreiner und Johann Messner von der JKU vor dem Supercomputer Mach-2. (Bild: keine Quellenangabe)

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Er heißt etwas sperrig "SGI UV 300", wurde von der der Firma Hewlett Packard Enterprise gebaut und hört in Linz auf den Namen "Mach 2". Der neue Super-Computer der Kepler-Uni ist eine wahres Schmuckstück.

Und er hat es in sich: der Hochleistungscomputer schafft bis zu 77,4 Billion Rechenoperation – pro Sekunde! Umgerechnet bedeutet das, der Rechner ist ungefähr so schnell wie rund 1.000 High-End-Laptops.

Entsprechend teuer war die Anschaffung. Der Computer hat 1,6 Millionen Euro gekostet. Allerdings wird er nicht nur von der Linzer Uni genutzt. Auch den Wissenschaftern der Universitäten Salzburg und Innsbruck, des Johann Radon Instituts (RICAM) und der Technischen Universität Wien steht das Gerät zur Verfügung.

"Für eine einzige Universität ist eine derartige Anschaffung samt Betrieb kaum zu stemmen“, freut sich JKU-Rektor Meinhard Lukas über die breite Kooperation. "Mit der Inbetriebnahme des MACH-2 kommen wir auch unserem erklärten Ziel einen Schritt näher: die europäische Spitze", sagt er.

Der Computer kann in vielen Bereichen der universitären Forschung eingesetzt werden. Abseits der Naturwissenschaften auch bei der Berechnungen zum Credit-Risk-Management (Institut für Finanzmathematik).


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