In Oberösterreich

21. November 2018 16:00; Akt: 21.11.2018 15:47 Print

Immer mehr Autos auf den Autobahnen unterwegs

Neue Zahlen zeigen: Der Autoverkehr nimmt immer mehr zu. Wir zeigen, wo die Verkehrsbelastung in OÖ am größten ist. Hier die Details.

Die A1 bei Traun: Hier ist der Verkehr in OÖ am schlimmsten.  (Bild: picturedesk.com)

Die A1 bei Traun: Hier ist der Verkehr in OÖ am schlimmsten. (Bild: picturedesk.com)

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Es gibt immer mehr Autoverkehr in Oberösterreich! Das zeigt eine aktuelle VCÖ-Analyse. Hier die Details:

Der Autobahnabschnitt mit dem meisten Autoverkehr ist die A1 bei Traun. Dort waren heuer pro Tag im Schnitt 97.400 Pkw und Kleintransporter unterwegs, um 0,5 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das zeigt die VCÖ-Analyse auf Basis von Asfinag-Daten. Auch auf der A8 und der A25 nahm der Autoverkehr zu.

155 Zählstellen analysiert

Die Autobahn mit der zweitstärksten Verkehrsbelastung in Oberösterreich ist die A7 Mühlkreisautobahn, wo bei der Zählstelle Bindermichl täglich 87.690 Pkw und Kleintransporter pro Tag unterwegs waren (genaue Zahlen siehe Info-Kasten).

Der VCÖ hat österreichweit die Daten von 155 Zählstellen der Asfinag analysiert. Bei 18 Zählstellen nahm der Autoverkehr sogar um mehr als fünf Prozent zu, bei 62 zwischen zwei und fünf Prozent und bei 59 um bis zu zwei Prozent.

"Stärkere Anreize für Umstieg auf Öffis"

"Die Zunahme des Autoverkehrs führt Österreich von seinen Klimazielen weg. Zudem bedeutet mehr Autoverkehr mehr Staus und mehr gesundheitsschädliche Schadstoffe. Es braucht viel stärkere Anreize für den Umstieg vom Auto auf den Öffentlichen Verkehr", stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest.

Auch für Fahrgemeinschaften sei das Potenzial groß. "In Österreich sitzen derzeit in 100 Pkw im Schnitt nur 115 Personen", so der VCÖ. Allein die Erhöhung auf zwei Personen pro Pkw würde den Autoverkehr deutlich reduzieren. 1.000 Personen fahren heute in 870 Pkw, bei einem Besetzungsgrad von zwei wären es mit 500 Pkw um 42 Prozent weniger.

Von der Regierung fordert der VCÖ eine Steuerreform, die umweltfreundliches Verhalten belohnt. Und: Die Infrastrukturpolitik müsse man in Einklang mit den Klimazielen bringen. "Während beinahe jede Almhütte mit dem Auto erreichbar ist, haben in Österreich nicht einmal alle Bezirkshauptstädte eine Anbindung ans Bahnnetz", so VCÖ-Experte Gansterer.

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(rep)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sami am 22.11.2018 07:18 Report Diesen Beitrag melden

    Wen wunderts,

    wenn man (zb ich) für eine Strecke von 25 km mit dem Auto 20 Minuten benötigt und im Vergleich mit den Öffis 1,5 Stunden. Das man es nicht allen recht machen kann mit den Öffis ist klar aber die 4,5-fache Zeit zu benötigen für solch eine Entfernung sagt halt alles. Da tausche ich gerne und ohne schlechtes Gewissen die Zeitersparnis inkl. der viel zu hoch besteuerten KFZ- relevanten Dinge wie Mineralöl, Nova, motorbezogene Versicherungssteuer... ein gegenüber irgendwelcher Klimaziele

  • Sucher am 23.11.2018 10:01 Report Diesen Beitrag melden

    Auto

    Autos auf den Autobahnen Zu mir haben sie mal gesagt ,DAS IST FÜR AUTOS. Und das die Autos immer mehr werden haben wir unseren Bereicherern zu verdanken.

  • Ehklar am 22.11.2018 11:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Jaja, uns wurde immer gesagt, dass wir mobiler werden müssen, der Arbeitsplatz liegt nicht mehr um die Ecke... JETZT sind wir alle mobiler und stehen im Stau.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Sucher am 23.11.2018 10:01 Report Diesen Beitrag melden

    Auto

    Autos auf den Autobahnen Zu mir haben sie mal gesagt ,DAS IST FÜR AUTOS. Und das die Autos immer mehr werden haben wir unseren Bereicherern zu verdanken.

  • Örli am 22.11.2018 17:35 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht Wundern

    Wenn man dann noch dausende Wirtschaftsflüchlinge hereinlässt bringt es sicher eine Entlastung im Verkehr,Wohnungs und Arbeitsmarkt.

  • Ehklar am 22.11.2018 11:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Jaja, uns wurde immer gesagt, dass wir mobiler werden müssen, der Arbeitsplatz liegt nicht mehr um die Ecke... JETZT sind wir alle mobiler und stehen im Stau.

    • Marchfeldsani am 26.11.2018 07:26 Report Diesen Beitrag melden

      Bequemheit

      Dazu gehört die faulheit eines wieners weil er so bequem ist mit den öffis zufahren warum steht man in wien immer stau bspw. ist eine tatsache da wird eine citymaut sich auch nicht ändern ;) und ja ich weiss es geht hierbei nicht um wien ist nur beispiel :)

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  • Sami am 22.11.2018 07:18 Report Diesen Beitrag melden

    Wen wunderts,

    wenn man (zb ich) für eine Strecke von 25 km mit dem Auto 20 Minuten benötigt und im Vergleich mit den Öffis 1,5 Stunden. Das man es nicht allen recht machen kann mit den Öffis ist klar aber die 4,5-fache Zeit zu benötigen für solch eine Entfernung sagt halt alles. Da tausche ich gerne und ohne schlechtes Gewissen die Zeitersparnis inkl. der viel zu hoch besteuerten KFZ- relevanten Dinge wie Mineralöl, Nova, motorbezogene Versicherungssteuer... ein gegenüber irgendwelcher Klimaziele