Auf Lokal-WC

15. März 2019 19:07; Akt: 16.03.2019 10:47 Print

Arbeitskollege (38) wollte 19-Jährige vergewaltigen

Weil ein Kellner einer Touristin am Donnerstag KO-Tropfen in ihr Getränk gemischt haben soll, flog auch ein Vergewaltigungsversuch auf.

Die Polizei hatte es in Salzburg mit einer sexuellen Belästigung, einem Vergewaltigungsversuch und einer Betäubung zu tun. (Bild: Helmut Graf/Symbolbild)

Die Polizei hatte es in Salzburg mit einer sexuellen Belästigung, einem Vergewaltigungsversuch und einer Betäubung zu tun. (Bild: Helmut Graf/Symbolbild)

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In der Nacht auf Freitag wurden laut Salzburger Polizei einer 23-jährigen niederländischen Touristin in einer Bar in Hinterglemm von einem 38-jährigen deutschen Saisonarbeiter betäubende Substanzen in ihr Getränk gemischt. Die 23-Jährige kollabierte gegen 3 Uhr in der Bar. Daraufhin kam sie ins Krankenhaus Zell am See, wo mittels Drogentest die illegalen Substanzen MDMA, Amphetamin und Methamphetamin festgestellt wurden.

Der Deutsche sowie die 23-jährige Niederländerin mit ihrer Freundin waren zu diesem Zeitpunkt die einzigen Gäste im Lokal. Zu einem sexuellen Übergriff kam es laut Polizei nicht. Aufgrund von Ermittlungen der Polizei wurde aber bekannt, dass der Saisonarbeiter bereits am 10. März 2019 in einem Hotel in Hinterglemm eine 19-jährige Arbeitskollegin zu vergewaltigen versucht hatte. Er folgte ihr auf die Damentoilette und drängte sie gewaltsam in eine WC-Kabine.

Substanz unter die Nase gerieben

Gegen ihren Willen küsste und begrapschte er sie und versuchte, ihre Hose zu öffnen. Als sie sich weigerte, schmierte er ihr eine unbekannte Substanz unter die Nase, nötigte sie, diese Substanz zu schnupfen und verlangte von ihr die Durchführung sexueller Handlungen. Die 19-jährige Deutsche weigerte sich weiter, weshalb er schlussendlich von ihr abließ.

Bei der Durchsuchung seiner Unterkunft stellte die Polizei eine geringe Menge Cannabiskraut sicher. Er verweigert jegliche Angaben. Der Deutsche wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Salzburg in die Justizanstalt Salzburg eingeliefert.

Auch Vorfall in Leogang

Auch in Leogang kam es zu einem sexuellen Übergriff. Ein 21-jähriger Deutscher steht im Verdacht, eine 19-jährige Steirerin in Leogang in den frühen Morgenstunden des Freitags vor einem Hotel begrapscht zu haben. Vor dem Hotel verlor die 19-Jährige ihr Handy. Deswegen steht auch ein Bekannter des Erst-Verdächtigen, ein 24-jähriger Deutscher, im Verdacht dieses Handy an sich genommen zu haben und einen niedrigen dreistelligen Betrag aus der Handyhülle gestohlen zu haben.

Das Handy wurde vom 24-Jährigen tags darauf bei der Hotelrezeption als gefunden abgegeben. Polizisten suchten die zwei Männer auf. Bei der Einvernahme zeigten sich die Zwei nicht geständig. Sie werden beide bei der Staatsanwaltschaft Salzburg auf freiem Fuß angezeigt. Das Handy wurde wieder an die Steirerin ausgefolgt.

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(rfi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kurt am 15.03.2019 20:50 Report Diesen Beitrag melden

    Lebenslang traumatisiert

    5.000 od 10.000 Euro Geldzusatzstrafe u. das Geld den Opfern zukommen lassen plus monetärer Ersatz aller Ermittlungskosten Verfahrenskosten Gerichtskosten plus Ausweisung aus Ö und Einreiseverbot. Die-Frauen bleiben lebenslang traumatisiert zurück

  • gerhard1062 am 15.03.2019 19:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Tägliche

    ...Wahnsinn!

  • Joe heute am 15.03.2019 21:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    so ....

    ein miestkerl der soll eine Fette Strafe bekommen. wie kann ein Mann nur auf so was arges kommen.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Eberhard Ultra am 17.03.2019 08:51 Report Diesen Beitrag melden

    Hinterglemm wach auf !

    Nach einer versuchten Vergewaltigung in Hinterglemm wurde der "Deutsche" im gleichen Ort - die ganze Gemeinde hat 1104 Einwohner (2018) - wieder beschäftigt. So etwas kann nicht gut gehen.

  • PeterKarl am 16.03.2019 13:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja die Deutschen..

    Sind in der österreichischen Kriminalstatistik bereits auf Platz 2.

  • Joe heute am 15.03.2019 21:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    so ....

    ein miestkerl der soll eine Fette Strafe bekommen. wie kann ein Mann nur auf so was arges kommen.

  • Kurt am 15.03.2019 20:50 Report Diesen Beitrag melden

    Lebenslang traumatisiert

    5.000 od 10.000 Euro Geldzusatzstrafe u. das Geld den Opfern zukommen lassen plus monetärer Ersatz aller Ermittlungskosten Verfahrenskosten Gerichtskosten plus Ausweisung aus Ö und Einreiseverbot. Die-Frauen bleiben lebenslang traumatisiert zurück

  • gerhard1062 am 15.03.2019 19:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Tägliche

    ...Wahnsinn!