Wehen setzten ein

21. August 2018 20:54; Akt: 21.08.2018 20:54 Print

Fruchtblase geplatzt, ÖBB "schneller als der Storch"

Schreck im ÖBB Railjet nach Salzburg. Bei einer Frau setzten die Wehen ein, die Fruchtblase war auch schon geplatzt.

Die ÖBB. Neuerdings sogar

Die ÖBB. Neuerdings sogar "schneller als der Storch". (Bild: ÖBB/Harald Eisenberger)

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Geburtsort: ÖBB-Zug. Das hätten die Standesbeamten fast in die Geburtsurkunde eines Neugeborenen in Salzburg eintragen müssen.

Bei einer hochschwangeren Frau im Railjet 60 (von Budapest nach München) platzte nämlich kurz vor Neumarkt-Köstendorf (Flachgau) die Fruchtblase. Besonders beunruhigend: Auch die Wehen kamen in immer kürzeren Abständen.

"Ist zufällig ein Arzt oder eine Hebamme an Bord?", tönte es aus den Lautsprechern. Die Zugbegleiter suchten nach Helfern - und fanden sie. Eine Ärztin eilte der werdenden Mutter zu Hilfe.

Nächster Halt: Spital
Zum Äußersten kam es jedoch nicht: Der ÖBB-Zug erhielt die Erlaubnis zum Gas geben. Die Strecke wurde freigegeben und so konnte der Lokführer so schnell wie nur möglich nach Salzburg rasen.

"Schneller als der Storch"
"Über die ÖBB-Verkehrsleitzentrale in Salzburg wurde die Rettung alarmiert, um auf jeden Fall schneller als der Storch zu sein", formulierten es die Bundesbahnen in einer Aussendung.

Als der Zug dann in Salzburg am Bahnsteig einfuhr, warteten bereits die Sanitäter des Roten Kreuzes und nahmen die Schwangere in Empfang. Um 13 Uhr traf sie im Salzburger Landeskrankenhaus ein.

Das Baby kam noch am Nachmittag kerngesund zur Welt: "Mutter und Kind sind wohlauf", bestätigte Spitalssprecherin Mick Weinberger. Und der frischgebackene Vater? Der reiste ebenfalls am Nachmittag an. Ob auch er mit dem Zug kam, ist nicht bekannt.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sparmeister der Nation am 12.09.2018 11:44 Report Diesen Beitrag melden

    Glück im unglück

    Normalerweise ist die westbahn schneller,sie hatte glück dass sie nicht in der s bahn sass von der öbb,da schlafen einem sogar die füsse ein

  • Himmelszelt1002 am 22.08.2018 08:46 Report Diesen Beitrag melden

    Theater um eine ganz normale Geburt

    Ja, das waren noch Zeiten, als Schwangere ohne Spital gebären konnten. Ärztin war im Zug doch da, oder?

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Sparmeister der Nation am 12.09.2018 11:44 Report Diesen Beitrag melden

    Glück im unglück

    Normalerweise ist die westbahn schneller,sie hatte glück dass sie nicht in der s bahn sass von der öbb,da schlafen einem sogar die füsse ein

  • Himmelszelt1002 am 22.08.2018 08:46 Report Diesen Beitrag melden

    Theater um eine ganz normale Geburt

    Ja, das waren noch Zeiten, als Schwangere ohne Spital gebären konnten. Ärztin war im Zug doch da, oder?

    • helmar am 22.08.2018 09:22 Report Diesen Beitrag melden

      Und Sie?

      Würden Sie gerne im Zug ein Kind zur Welt bringen?

    • Gasttt am 22.08.2018 09:35 Report Diesen Beitrag melden

      ...

      Theater? Ärztin (ohne Imstrumente und Medikamente) im Zug? Was quatschen sie da? Nur weil es früher ohne Arzt ging, heißt es nicht, dass eine Geburt heutzutage ohne medizinische Himfe stattfinden muss. Früher hatte man auch Herzanfälle ohne dass Ärzte anwesend (oder existiert) haben. Heißt das wir sollen jetzt auf moderne Medizin verzichten? -.-

    • Gerald, Burgstaller am 25.08.2018 11:29 Report Diesen Beitrag melden

      ÖBB, schneller,als,derStorch

      Hoffe,derZug,hat,nicht, die Höchstgeschwindigkeit, über Schritten.

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