Zell am See

12. Januar 2019 18:22; Akt: 12.01.2019 16:57 Print

Mordfall Irene: Zweiter Verdächtiger verhaftet

Nach dem Geständnis am Freitag wurde von der Polizei ein zweiter Verdächtiger festgenommen. Er soll den Geständigen zur Tat genötigt haben.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Am 20. Oktober 2018 wurde die Pinzgauerin Irene P. mit mehreren Schüssen getötet. Ein kurz vor Silvester festgenommener 17-Jähriger legte schließlich ein Geständnis ab.

Mit einer umgebauten Schreckschusspistole soll er die 20-Jährige, die als Zeugin in einem Drogenprozess aussagen hätte sollen, erschossen haben.

Zweiter Verdächtiger belastet
In seinem Geständnis, das der junge Mann im Rahmen seiner neuropsychiatrischen Begutachtung ablegte, belastet er auch einen zweiten burschen.

Die Polizei gab am Samstag bekannt, dass sie einen zweiten Verdächtigen, einen 18-Jährigen aus dem Pinzgau, festgenommen hat.

Laut dem geständigen 17-Jährigen soll der zweite Bursche ihn zum Umbau einer seiner Schreckschusswwaffen und in weiterer Folge auch zur Tat genötigt haben. Dieser 18-Jährige soll ihn außerdem auch zum Tatort gefahren und - nach geschehenem Mord - wieder von dort weggebracht haben.

Der 18-Jährige wurde am Freitag an seiner Wohnadresse verhaftet, zeigt sich bisher nicht geständig. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an, waffen- und datentechnische Auswertungen sowie eine endgültige Klärung des Motivs stehen noch aus. Außerdem will die Polizei weitere Zeugen und Auskunftspersonen vernehmen.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(red)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Micky Mau am 13.01.2019 09:12 Report Diesen Beitrag melden

    Hätte sie nicht nicht mit Drogen

    gehandelt, würde sie noch leben.

  • Ewald am 13.01.2019 06:41 Report Diesen Beitrag melden

    Ban-dion wegweisen

    Nette Gesellschaft. Lauter Jährige. Ohne Wiedereinführung von Zuchthaus uns schwerem Kerker wird es in Zukunft nicht mehr gehen. Die ultimative Strafe ist auch zu überdenken, wenn dieses Land eine Zukunft haben will. Brodas Irrweg führt ins Chaos.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Micky Mau am 13.01.2019 09:12 Report Diesen Beitrag melden

    Hätte sie nicht nicht mit Drogen

    gehandelt, würde sie noch leben.

  • Ewald am 13.01.2019 06:41 Report Diesen Beitrag melden

    Ban-dion wegweisen

    Nette Gesellschaft. Lauter Jährige. Ohne Wiedereinführung von Zuchthaus uns schwerem Kerker wird es in Zukunft nicht mehr gehen. Die ultimative Strafe ist auch zu überdenken, wenn dieses Land eine Zukunft haben will. Brodas Irrweg führt ins Chaos.