Saalfelden

30. Juli 2018 15:54; Akt: 30.07.2018 15:55 Print

"Wasp-Force" sagt Wespen den Kampf an

Eine gewaltige Wespenplage sucht Österreich heim! Besonders die Gemeinde Saalfelden in Salzburg ist betroffen. Nun wurde eine Spezialeinheit wegen der Plage gegründet.

Die

Die "Wasp-Force" bekämpft Wespennester (Bild: iStock (Symbolbild)/ heute.at-Montage)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Saalfelden rückten im vergangenen Jahr über 450 Mal wegen Wespengefahr aus, berichtet "ORF Salzburg". Im Jahr 2018 soll diese Bilanz sogar noch übertroffen werden. Sogar bei Weitem!

Umfrage
Haben Sie Angst vor Bienen- oder Wespenstichen?
14 %
29 %
13 %
31 %
13 %
Insgesamt 1057 Teilnehmer

Die Wespenplage in der Gemeinde Saalfelden (Pinzgau) ist heuer bereits schon so schlimm, dass sogar eine spezielle Einheit zur Bekämpfung der Wespen eingerichtet wurde.

Die sogenannte "Wasp-Force" der Feuerwehr Saalfelden hat sieben Mann und wird dann zu Einsätzen beordert, wenn Gefahr durch Wespen besteht.

Anzug, Handschuhe und Spezial-Helm

Das Beseitigen von Wespennestern gehöre aber nicht dazu, wie Stadtfeuerwehrkommandant Ernst Schreder gegenüber "ORF Salzburg" erklärt.

"Offensichtlich gibt es in den Landgemeinden zu wenige Kammerjäger und deshalb wird immer wieder die Feuerwehr alarmiert, wenn Gefahr in Verzug ist", spart Schreder nicht an Kritik.

Die Spezialeinheit geht dabei mit schwerem Geschütz gegen das Wespenproblem vor. Ausgerüstet mit einem dicken Anzug, Handschuhen, einem speziellen Helm und einem Stoffgitter vor dem Gesicht bekämpfen sie die Plage.

Nest in drei Sekunden eingenebelt

Innerhalb von nur drei Sekunden nebelt die "Wasp-Force" dann mit einem speziellen Pulver und einem Blasebalg ein Wespennest komplett ein, heißt es in dem Bericht.

Die Wespen reagieren vor allem dann aggressiv, wenn man dem Nest sehr nahe kommt. "Wenn hier unser Schutzanzug zu nahe am Körper anliegt oder an einer Stelle undicht ist, dann bekommt man bei einem Einsatz sehr schnell selber einen Stich ab", schildert Feuerwehrmann Harald Riedelsberger gegenüber "ORF Salzburg".

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(red)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.